Am kommenden Freitag, den 3. September, von 15.30 bis 17 Uhr, sind alle geschichtenliebenden Teilnehmer*innen der diesjährigen „Sommerleselust“ herzlich ins Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz eingeladen und können sich auf eine kleine Ehrung und eine Überraschungstour mit den Bibliothekarinnen der Neustrelitzer Stadtbibliothek freuen. Nach der Tour klingt die Sommerleseaktion gemeinsam mit Eltern, Geschwistern und Freunden im Garten oder im Café des Kulturquartiers bei Musik, Snacks und Gesprächen aus.
Dem Andenken des argentinischen Bandoneonspielers und Komponisten Astor Piazzolla, der im März 100 Jahre alt geworden wäre, ist das 1. Philharmonische Konzert der neuen Saison gewidmet. Von dem legendären Schöpfer des Tango Nuevo, der den erotischen Tanz im Konzertsaal etablierte, gelangt die Suite „Punta del Este“ für Bandoneon und Orchester zur Aufführung. Für den Solopart konnte Lothar Hensel gewonnen werden, der einen exzellenten Ruf als Bandoneon – Interpret genießt.
Auf die leidenschaftlichen Tangoklänge aus Argentinien folgt eine beschwingt heitere Sinfonie, die unter südeuropäischer Sonne reifte: Felix Mendelssohn Bartholdys 4. Sinfonie, die sogenannte „Italienische“, entstand zu großen Teilen in Rom und Neapel. Vollendet wurde sie in London, wo 1833 auch die Uraufführung stattfand. Die Sinfonie rief große Begeisterung beim Publikum hervor!
Das von GMD Sebastian Tewinkel geleitete Konzert wird charmant von Jacques Iberts „Divertissement“ eröffnet, einem heiteren Stück in bester Musizierlaune. Das Werk beruht auf der Schauspielmusik, die der Franzose zu Eugéne Labiches Posse „Ein Florentiner Hut“ komponiert hatte.
Karten unter 0395 569 98 32 oder einfach online unter https://tog.de
HINWEIS: Beim Besuch der Vorstellungen, Konzerte und Stückeinführungen gilt die 3-G Regel. Das Ticket ist nur in Verbindung mit einem tagesaktuellen negativen Covid-19-Testergebnis eines offiziellen Test-Zentrums bzw. einer Bescheinigung über eine vollständige Impfung oder dem Nachweis einer Genesung gültig. Besucher ohne aktuelles Testergebnis oder entsprechenden Nachweis können nicht eingelassen werden.
Zum wiederholten Mal ist es im Gebiet der Gemeinde Blankensee zu einem Umweltfrevel gekommen. Der oder die Täter haben am zurückliegenden Wochenende am Waldweg nach Zachow auf Höhe Tiedtshof illegal Altreifen samt Felgen entsorgt, wie mir Bürgermeister Arko Mühlenberg heute entsprechend wütend mitteilte.
Die Gemeinde habe Anzeige erstattet. Die Polizei sucht jetzt Zeugen. Wer einen Hinweis auf den oder die Täter geben kann, möchte bitte in Neustrelitz die 03981 457537 anrufen.
Das Gesundheitsamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte hat für das Pokalturnier der in der 2. Bundesliga spielenden PSV-Volleyballer am kommenden Sonnabend, 4. September, 400 Zuschauer in der Strelitzhalle zugelassen. Es gilt die 3G-Regel, wobei Getestete ein gültiges Zertifikat vorweisen müssen. In der Halle herrscht permanente Maskenpflicht. Der gastgebende Verein achtet auch auf die Einhaltung der Abstandsregeln, wie PSV-Volleyballchef Patrick Scholz mitteilte. Der Eintritt ist frei, es wird aber eine Hygienepauschale von fünf Euro erhoben.
Die Halle wird um 11.30 Uhr geöffnet, um 13 Uhr ist Anpfiff zur Partie PSV Neustrelitz gegen SV Warnemünde. Außerdem mit im Qualifikationsturnier der Zweitligisten um den Einzug in den DVV-Pokal ist der Kieler TV. Gespielt werden im Regionalpokal Nord zwei Gewinnsätze, nur der Turniersieger kommt weiter und trifft am 6. oder 7. November auf den Bundesligisten SVG Lüneburg.
Wie das Bürgerbüro der Stadt Neustrelitz mitteilt, ist aufgrund großer Nachfrage die Platzkapazität für die Fischereischeinprüfung am 18. September in Neustrelitz ausgebucht. Es werden zurzeit keine Anmeldungen mehr angenommen. Termine für weitere Prüfungen werden gesondert veröffentlicht.
Abstand halten – das gilt auch am Bus. Und das liegt nicht nur an Corona. Heute hat die neu.sw Busschule wieder begonnen. Rund 500 ABC-Schützen sind in Neubrandenburg angemeldet.
Die Erstklässler der Grundschule vom Datzeberg fuhren als erste vor. Aufgeregt natürlich, schließlich bekommt man so eine Extra-Klassenfahrt mit einem 18-Meter-Stadtbus von der Schule zum Betriebshof der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe nicht alle Tage. Busschullehrer Andreas Teetz von den Neubrandenburger Verkehrsbetrieben (NVB) und Karl-Friedrich Demel von der Neubrandenburger Ortsverkehrswacht haben aber schnell die Aufmerksamkeit der Kinder und lassen das Ein- und Aussteigen üben.
Wer zu dicht an der Bordsteinkante steht, läuft Gefahr umgefahren oder gar eingequetscht zu werden. Deshalb ist Abstand zur Straße und zum Bus an der Haltestelle wichtig. Das ist eine der Lektionen, die die Kleinen lernen. Eine Kartoffel in einem Schuh verdeutlicht die „Quetsch-Gefahr“ eindrucksvoll. Staunende Kinder erleben, wie es ihrem Fuß ergehen würde, wäre er unter einem abgesenkten Bus eingeklemmt. Wie immer endet die Busschulstunde mit einer Vollbremsung.
Im vergangenen Jahr hatte die neu.sw Busschule Corona-bedingt ausfallen müssen. Umso mehr freuen sich Neubrandenburger Schulen, dass der etwas andere Verkehrsunterricht in diesem Jahr regulär stattfinden kann. 20 Einrichtungen sind dabei.
Die Mitglieder der Großherzoglichen Familie, rechts Herzog Borwin, mit Sandra Lembke (Mitte) und Pfarrer i.R. Bernhard Szymanski (Zweiter von links).
Die Großherzogliche Familie hat am Sonnabend bei einer gut besuchten Veranstaltung an und in der Mirower Johanniterkirche traditionell der verstorbenen Familienmitglieder gedacht. Zwei Mitglieder des Hauses standen wegen ihrer Geburtstage vor 200 bzw. vor 100 Jahren im Mittelpunkt der Erinnerung (Strelitzius berichtete): Herzogin Caroline (1821 bis 1876), spätere Kronprinzessin von Dänemark, und Herzog Georg Alexander (1921 bis 1996).
Die Neustrelitzer Historikerin Sandra Lembke, die bei diesem Anlass aus den Händen von Familienoberhaupt Herzog Borwin zu Mecklenburg für ihre unermüdliche Forschungsarbeit das Damenkreuz des Hausordens der Wendischen Krone entgegennehmen durfte, widmete sich in einem Vortrag Leben und Wirken der Herzogin Caroline. Die Leitung der Veranstaltung oblag Pastorin Ulrike Kloss und Pfarrer i. R. Bernhard Szymanski.
Der Sarg von Herzog Georg Alexander im untersten Raum der Fürstengruft, geschmückt mit einer Strelitzie.
Auf dem Sarg von Herzogin Caroline stehen Blumen in den Farben Dänemarks und Mecklenburgs.
Abend auf der Schlossinsel mit der malerisch illuminierten Johanniterkirche.
Am späten Freitagabend gegen 23.40 Uhr ereignete sich auf der L34 zwischen Wanzka und Blumenhagen ein Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw Mercedes Benz alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn abkam. Das Unfallfahrzeug wurde verlassen und verschlossen vorgefunden. Im Nahbereich konnte der 34-jährige Fahrer in einem Waldstück angetroffen werden. Eine Atemalkoholkontrolle ergab bei ihm einen Wert von 1,83 Promille. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 5.000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit.
Gegen den Fahrer wurde Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr bzw. Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet. Außerdem ermittelt die Kripo Neustrelitz wegen des Verdachts der Unfallflucht. Der Führerschein wurde sichergestellt und eine Blutprobe entnommen. Bis auf Weiteres ist es dem Mann nicht mehr erlaubt, ein Kraftfahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr zu führen.
Ein wegen Drogendelikten bekannter 35-jähriger Neustrelitzer ist auf Anordnung eines Richters am Amtsgericht Neubrandenburg in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert worden. Der Mann war am vergangenen Freitag in Neustrelitz von Polizeibeamten kontrolliert worden. Gegen ihn war bereits durch einen Richter am Amtsgericht in Waren Haftbefehl erlassen worden, nachdem er zur Hauptverhandlung nicht erschienen war.
Bei der Durchsuchung des Neustrelitzers wurden Betäubungsmittel in geringer Menge gefunden. Die Kripo Neustrelitz ermittelt wegen illegalen Drogenbesitzes.
Mit Betroffenheit hat die Musikkultur Rheinsberg gGmbH die Nachricht vom Tod des Komponisten Prof. Siegfried Matthus aufgenommen. Siegfried Matthus war einer der bekanntesten und meistgespielten Komponisten aus der ehemaligen DDR, dessen Werke auch international große Anerkennung fanden und in aller Welt gespielt wurden. Als Gründer und langjähriger Leiter der Kammeroper Schloss Rheinsberg hat er darüber hinaus die Geschicke des Rheinsberger Opernfestivals über mehr als zwei Jahrzehnte künstlerisch in entscheidender Weise geprägt. Am 27. August schlief er nach Angaben seiner Familie nach längerer Krankheit friedlich ein. Matthus wurde 87 Jahre alt.
Siegfried Matthus‘ Œvre umfasst 14 Opern, über 60 große Orchesterwerke, zudem arrangierte er zahlreiche Kammermusikwerke und Vokalkompositionen, Ballettszenen und Filmmusiken. Er war Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Bayrischen Akademie der Schönen Künste München und des Präsidiums des Goethe Instituts. 1998 erhielt er den Preis des Verbandes der deutschen Kritiker: „Siegfried Matthus gelingt das Kunststück, verbreiteten Hörgewohnheiten entgegenzukommen, ohne deshalb ins Kompromiss- oder Klischeehafte zu verfallen“.