Die Stadt Neustrelitz stellt am kommenden Mittwoch zwei neue Einsatzfahrzeuge für die Ortsfeuerwehr Neustrelitz offiziell in Dienst. Es handelt sich um ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und ein Tanklöschfahrzeug. Am selben Tag wird Innenminister Lorenz Caffier in der Residenzstadt einen Fördermittelbescheid für neue Einsatzschutzkleidung der Feuerwehr Neustrelitz überreichen.
Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte übergibt außerdem zwei Katastrophenschutzfahrzeuge an die Neustrelitzer Feuerwehr.
Er rechnet sich Medaillenchancen für seine Schützlinge aus: Trainer Toni Beier (hinten rechts). Die Daumen drückt Thomas Hartung (hinten links) von der Sparkasse, der finanzielle Unterstützung für die Nachwuchsarbeit des WSC mitbrachte. Foto: Carola Biermann
Strahlender Sonnenschein, ein spiegelglatter Haussee und komfortable 19 Grad Wassertemperatur: Das sind die Zutaten für ein Trainingslager in dieser Woche, welches der Wasserskiclub Luzin in Feldberg für die Wasserski-Elite aus Mecklenburg-Vorpommern ausrichtet. Allein die Feldberger stellen derzeit drei junge Sportler im Alter zwischen 13 und 17 Jahren für den Bundeskader. Weitere sechs im Alter zwischen 10 und 19 Jahren haben sich für den Landeskader qualifiziert.
Viele Wettkämpfe gibt es in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht. Doch da die Maßnahmen inzwischen weiter gelockert worden sind, haben sich die Feldberger entschieden, ihre beiden Wettkämpfe, die Deutschen offenen Meisterschaften, die Internationalen German Open im August und das Einheitsspringen im Oktober, durchzuführen. Thomas Hartung, Vorstandsmitglied der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, drückt den Sportlern beide Daumen. Er kam nicht mit leeren Händen zum Training auf dem Haussee, sondern mit finanzieller Unterstützung für die Nachwuchsarbeit des Vereins.
Die Wesenberger Stadtvertretung hat am Donnerstagabend keine Entscheidung über den Umgang mit den Ergebnissen der Bürgermeisterwahl vom Oktober vergangenen Jahres getroffen. Das Thema wurde auf Wunsch der Vorsitzenden des Wahlprüfungsausschusses, Brunhilde Dittrich, von der Tagesordnung genommen. Brunhilde Dittrich hatte zuvor mit Vertretern des Amtes und der Kommunalaufsicht gesprochen. Nun will der Ausschuss am 7. Juli erneut öffentlich tagen.
Das Gremium hat sich mit fünf Einsprüchen von Bürgern gegen das Ergebnis der Wahl zum Bürgermeister zu befassen. Diese war von Steffen Rißmann (CDU) mit dem knappen Vorsprung von zwei Stimmen gegen den Bewerber der LINKEN Heino Rechlin (Strelitzius berichtete) gewonnen worden.
Stadtpräsident Ernst-August von der Wense wird im Fall des Falles das Verwaltungsgericht anrufen.
In der Auseinandersetzung zwischen Neustrelitzer Stadtvertretung und Bürgermeister Andreas Grund um die Zukunft der Badestege in den Ortsteilen (Strelitzius berichtete) ist eine Klage von Stadtpräsident Ernst-August von der Wense vor dem Verwaltungsgericht in Greifswald nicht mehr ausgeschlossen. Auf der heutigen Sitzung der Stadtvertretung hatten die Abgeordneten zunächst ihren Beschluss aus der vorangegangenen Tagung, gegen die der Bürgermeister in Widerspruch gegangen war, formell bestätigt. Zugleich lehnten sie eine Verwaltungsvorlage in der Angelegenheit fast einhellig ab.
Auf Nachfrage des Stadtpräsidenten kündigte der Bürgermeister erneuten Widerspruch an. In diesem Fall bliebe nur die juristische Entscheidung. Von der Wense ist durch die Stadtvertreter zu der Klage ermächtigt worden.
In seiner Sitzung am Mittwoch wählte der Aufsichtsrat der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/ Neustrelitz Thomas Gesswein zum neuen Vorsitzenden. Gesswein ist seit dem Jahr 2014 Mitglied des Aufsichtsrates und wurde durch die Stadt Neubrandenburg entsandt.
Die Neuwahl des Vorsitzenden wurde nach dem Ausscheiden des bisherigen Vorsitzenden, Frank Benischke, aus dem Aufsichtsrat notwendig. Frank Benischke war durch den Kreistag Mecklenburgische Seenplatte in den Aufsichtsrat entsandt worden. Aufsichtsrat und Geschäftsführung bedanken sich bei Benischke für die langjährige konstruktive Zusammenarbeit im Aufsichtsrat. Als neues Mitglied des Gremiums wurde durch den Kreistag der Mecklenburgischen Seenplatte Silva Keitsch entsandt.
Traumdurchschnitt 1,0: Malena Hirsch (links) und Anna Krajewski mit Henry Tesch (Zweiter von links) und Nationalparkchef Ulrich Meßner für den Schulverein.
Es ist schon über ein Jahrzehnt vergangen, seitdem die letzten Abiturzeugnisse im Neustrelitzer Schlossgarten überreicht wurden. Heute nutzte das Gymnasium Carolinum seine langjährige Erfahrung mit einem Festakt im Freien, um den diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten trotz der widrigen Umstände einen würdigen Abschluss zu gestalten. So konnten 130 Schülerinnen und Schüler ihr Abiturzeugnis während der feierlichen Übergabe auf dem Platz zwischen Schule und Strelitzhalle am Glambecker See erhalten.
Malena Hirsch und Marcus Stelter hielten die traditionelle Schülerrede.
Glücklich, stolz und zufrieden sind die Schülerinnen und Schüler mit dem Abiturdurchschnitt ihres Jahrganges von 2,4. Zwei Schülerinnen erzielten diesmal den Traumdurchschnitt von 1,0 und fast ein Drittel aller Abiturientinnen und Abiturienten einen Durchschnitt von 1,9 oder besser.
Die zoneEINZ GmbH aus Feldberg ist vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales als „Innovatives Netzwerk 2020“ ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand heute auf dem dem ersten „WIR-tuellen Innovationstag Fachkräfte für die Region“ in Berlin statt. Aufgrund der aktuellen Lage wurde die Veranstaltung ausschließlich digital übertragen. Die vier weiteren Gewinnernetzwerke kommen aus Hessen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Berlin.
Die Feldberger sind für ihr Talent-Recruiting-Event „Löwenpitch“ geehrt worden (Strelitzius berichtete). Im Rahmen des Veranstaltungsformats präsentieren sich sechs Unternehmen innerhalb von jeweils zehn Minuten auf einer Bühne in sogenannten Pitches, um Karrierechancen vorzustellen und junge Menschen für eine Ausbildung oder ein Praktikum zu gewinnen. Zum Teil führen die Pitches auch die Auszubildenden der Unternehmen durch. Das Publikum besteht aus Schülerinnen und Schülern, Auszubildenden, Studierenden sowie jungen Fach- und Führungskräften. Die Zuhörerinnen und Zuhörer sind gleichzeitig die Jury. Sie teilen live und anonym ihre Meinung über ein interaktives Chat- und Feedbacksystem und können darüber hinaus auch offene Fragen an die Löwinnen oder die Löwen stellen. Zudem bewertet das junge Publikum die Auftritte. Mehr Informationen.
Zur öffentlichen Sitzung der Neustrelitzer Stadtvertretung am heutigen Donnerstag um 18 Uhr in der Strelitzhalle hatten die Fraktionen von GRÜNE/FDP/PuLS und der SPD eine Vorlage eingebracht, bis zum 30.06.2021 ein Konzept für die Pflege und Entwicklung der Grünflächen in Zuständigkeit der Stadt Neustrelitz entwickeln zu lassen (Strelitzius berichtete). Die Behandlung der Vorlage ist nun auf die nächste Tagung des Stadtparlamentes Ende August verschoben worden.
Wie der grüne Stadtvertreter Falk Jagszent mitteilte, besteht noch Beratungsbedarf mit dem Ziel einer möglichst breit getragenen Lösung. Fraktionen und Stadtverwaltung hätten sich darüber verständigt. Im Anhang die Tagesordnung der heutigen Stadtvertretersitzung.
Für den Ausbau der Nord-Süd-Fußgängerachse im Neubrandenburger Stadtteil Oststadt erhält die Stadt vom Landesbauministerium eine Förderzustimmung über rund 517.000 Euro Städtebaufördermittel. Die Gesamtausgaben für dieses Vorhaben belaufen sich auf rund eine Million Euro. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im November 2020 beginnen und ein Jahr dauern.
Die Nord-Süd-Fußgängerachse verbindet auf etwa 650 Metern den Juri-Gagarin-Ring im Norden mit der Robert-Koch-Straße im Süden. Sie wird durch den Zuschuss barrierefrei und in einer einheitlichen Breite von etwa 5,20 Metern neu gestaltet. Dabei soll die Trasse 21 Roßkastanien, Bänke, Spielgeräte sowie auf einer Weghälfte einen sandfarbenen Asphaltbelag für die Nutzung mit Skateboards und Inlineskates erhalten. Die Straßenbeleuchtung wird durch insekten- und klimafreundlicheLED-Leuchten ersetzt. Weiterhin wird der Fußgängerweg um etwa 60 Meter verlängert, um ihn an den Gehweg an der Robert-Koch-Straße anzuschließen. Die Maßnahme wird gefördert aus Mitteln des Städtebauförderprogramms „Zukunft Stadtgrün“.
Szene aus „Wiener Blut“ 2018/19 am Landestheater Neustrelitz.
Auch in diesem Jahr müssen die Zuschauer trotz COVID-19 nicht ganz auf die Operette verzichten. Zwar nicht Open-Air im Neustrelitzer Schlossgarten, dafür aber klein und fein im beschaulichen Saal des Landestheaters Neustrelitz und im Schauspielhaus Neubrandenburg mit einem kleinen Bouquet der schönsten Melodien aus den beliebtesten Operetten, wie „Der Bettelstudent“, „Die Csárdásfürstin“, „Die lustige Witwe“ oder „Venus in Seide“ (Strelitzius berichtete).
Zu erleben sind die Solisten des Musiktheaters der TOG Hankyeol Yoon (Klavier) und Marcos Atala (Violine) bei einem Streifzug durch die wundervolle Welt der Operette. Neben den Klassikern aus berühmten Werken der großen Operettenkomponisten Franz Lehár, Emmerich Kálmán und Robert Stolz erklingt ein großer Querschnitt aus Paul Abrahams bekanntestem Werk „Viktoria und ihr Husar“.
Das Programm „Rote Orchideen. Sommerliche Operettenmelodien“ gibt es an diesem Wochenende am Freitag, 19. Juni, um 19.30 Uhr, im Landestheater Neustrelitz, und am Sonnabend, 20. Juni, im Schauspielhaus Neubrandenburg. Und dann noch einmal am Freitag, 26. Juni, um 19.30 Uhr, in Neubrandenburg und zum letzten Mal am Sonnabend, 4. Juli, in Neustrelitz.
Karten gibt es wie immer online unter: www.theater-und-orchester.de, telefonisch unter 03981 206400 oder 0395 5699832 oder im Theater-Service. Die Abendkasse wird schon zwei Stunden vor Beginn der Vorstellung geöffnet sein. Der Einlass erfolgt zehn Minuten vor Vorstellungsbeginn.