Die Laborergebnisse für etwa 120 Abstriche der Umgebungsuntersuchungen zum heute gemeldeten Geschehen in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald (Strelitzius berichtete) liegen jetzt vor. Darüber informieren das Gesundheitsministerium Mecklenburg-Vorpommern und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) am Abend. Danach sind weitere sechs Personen mit dem Corona-Virus infiziert, fünf Personen aus dem Landkreis-Vorpommern-Rügen und eine Person aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.
Insgesamt gehören somit acht infizierte Personen zu diesem Corona-Geschehen. Die zuständigen Gesundheitsämter leiten alle weiteren notwendigen Maßnahmen umgehend ein.
Nach Streiks bei der REMONDIS Seenplatte Logistik haben sich die Tarifvertragsparteien am heutigen Freitag zu einer weiteren Verhandlung getroffen. Hier hat REMONDIS, verglichen mit dem vorangegangen Angeboten, deutliche Zugeständnisse gemacht (Strelitzius berichtete), so die Gewerkschaft ver.di.
Diese könnten aufgrund der unterschiedlichen Punkte des Gesamtpakets noch nicht final dargestellt werden. Deswegen haben sich beide Seiten am späten Nachmittag zu einer weiteren Verhandlung am 10. Juni verabredet.
„Wir können die Streikpause vorerst bis Mittwoch verlängern. REMONDIS ist den Beschäftigten in vielen Punkten entgegengekommen, sodass ein Kompromiss erarbeitet werden konnte. Am Mittwoch wird sich zeigen, ob die Zusagen auch mit den entsprechenden Zahlen übereinstimmen. Die heutigen Verhandlungen stimmen uns vorsichtig optimistisch“, so der ver.di Verhandlungsführer Mathias Bialuch.
Zu einer Telefonsprechstunde lädt der Neustrelitzer SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Butzki ein. Sie findet am kommenden Dienstag, den 9. Juni, von 16.30 bis 18 Uhr statt.
Unter den Telefonnummern 0385 5252306 und 0385 5252355 freut sich der Volksvertreter auf Anrufe der Bürgerinnen und Bürger zur Landespolitik. „Wir leben in stürmischen Zeiten, und es gibt sicher viele Fragen.“
Nach der Coronapause ist die Kreativität zurückgekehrt. Endlich öffnet die Kinder- und Jugendkunstschule im Kunsthaus Neustrelitz wieder. Am Montag, den 8. Juni geht es in den Kreativwerkstätten in der Schlossstrasse 2 los.
Nicht nur die Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern freuen sich, auch die Dozenten und Kursleiter sind in freudiger Erwartung, ein abwechslungsreiches und schönes Kreativangebot zu unterbreiten und die Kunstschüler in Empfang zu nehmen.
„Dass ich nach den vielen Wochen Auszeit meinen Keramikkurs weiterführen, und endlich die Teilnehmer wiedersehen und vor allem mit ihnen wieder wirken kann, ist für mich und für uns Mitarbeiter der Kunstschule ein wichtiger Schritt zurück zur Normalität“, sagt Ingo Schüssler, Dozent für plastisches Gestalten und Keramik am Haus.
Aus einem Klumpen Ton Haie, Wale, kleine Fische und ganze Unterwasserlandschaften entstehen zu lassen, zu sehen wie Kinder aus ihrer Phantasie heraus, mit ein wenig Hilfe versteht sich, tolle kleine und große Kunstwerke schaffen, darauf freut sich auch Thomas Kowarik, der zusammen mit Anne Steffen die Kunstschule in Neustrelitz leitet: „Wir haben, wie alle anderen Einrichtungen auch, einen Hygieneplan entwickelt und umgesetzt, sodass unter Berücksichtigung dieser Infektionsschutzmaßnahmen der Normalbetrieb wieder bedenkenlos aufgenommen werden kann.“
In der Kunstschule im Kunsthaus Neustrelitz finden neben den Keramikkursen auch Fotografie-, Comic-, Malerei- und Frühförderkurse statt. Nähere Informationen dazu finden sich im Internet unter
Der „3. Strukturierte Dialog“ zur geplanten Ortsumgehung hat am Mittwoch in Mirow im Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte stattgefunden. Mit dabei Vertreter der Bürgerinitiative Umgehungsstraße Mirow e.V., des Straßenbauamtes Neustrelitz, des Verkehrsministeriums Schwerin und der Bürgermeister von Mirow, der diesen Dialog seinerzeit ins Leben gerufen hat.
Die Planungsunterlagen für den Westabschnitt werden noch im Juni an das Landesamt für Straßenbau und Verkehr Schwerin übergeben, war in der Beratung zu erfahren. Im August erfolgt die öffentliche Auslegung. Das Anhörungsverfahren der Träger öffentlicher Belange für den Südabschnitt fand bereits im Mai dieses Jahres statt. Für private Interessenten ist die Anhörung ebenfalls im August diesen Jahres angesetzt, wie Jens Krage, Leiter des Straßenbauamtes Neustrelitz, informierte.
Die ursprünglich in Neustrelitz geplanten Ausgleichsmaßnahmen für die Umgehungsstraße Mirow können aufgrund veränderter Bestimmungen leider nicht umgesetzt werden. Daher wird es jetzt eine Zusammenarbeit mit der Stiftung Natur geben, um möglichst schnell zu einer Alternative zu gelangen. Gemäß Bundesnaturschutzgesetz hat der Verursacher von Eingriffen in Natur und Landschaft unvermeidbare Beeinträchtigungen durch Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege auszugleichen
Die Bürgerinitiative begrüßt die Offenheit in den Gesprächen, hat aber bereits angemahnt, eine Beschleunigung des Verfahrens zu erreichen. Bürgermeister Henry Tesch hat mit allen Beteiligten die Weiterführung des „Strukturierten Dialogs“ Ende diesen Jahres in Schwerin vereinbart.
Wie bereits berichtet wurde, ist es am 5. April am Ihlenpool in Neubrandenburg zu einer räuberischen Erpressung zum Nachteil einer 32-jährigen deutschen Frau gekommen. Nach ihren Angaben befand sie sich zusammen mit ihrem einjährigen Sohn am Ihlenpool, als sie plötzlich von hinten angegriffen wurde. Ein bislang unbekannter Täter forderte von ihr mehrfach die Herausgabe von Bargeld und versetzte ihr dabei mit einem unbekannten Gegenstand einen Schlag gegen den Kopf. Zudem hat er versucht, seine Zigarette in dem Gesicht der 32-Jährigen auszudrücken und gedroht, ihr Kind in den Ihlenpool zu stoßen (Strelitzius berichtete).
Die Beamten im Kriminalkommissariat Neubrandenburg haben die Ermittlungen geführt. Auf die veröffentlichten Aufrufe haben sich keine Zeugen gemeldet. Da keine weiteren Ermittlungsansätze vorhanden waren, wurde durch die Geschädigte ein subjektives Porträt des Täters erstellt.
An der Kreuzung Woldegker Chaussee/ Wesenberger Chaussee/ Strelitzer Chaussee/ Wilhelm-Stolte-Straße in Neustrelitz beginnen am kommenden Montag, den 8. Juni, Vermessung und Markierung als vorbereitende Arbeiten für den Umbau des Knotenpunktes zu einem Kreisverkehrsplatz. Die Bauarbeiten selbst starten am 15. Juni und dauern voraussichtlich bis zum 31. Dezember. Mit der Ausführung wurde die Strabag AG Neubrandenburg beauftragt.
Die Kreuzung wird ab dem 15. Juni während der Bauzeit für den allgemeinen Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Fußgänger und Radfahrer können den Abschnitt durchqueren.
Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die entsprechende Beschilderung zu beachten. Große Plantafeln mit Hinweisen für den Umleitungsverkehr sind bereits seit einigen Tagen aufgestellt. Die Umleitung erfolgt über die Umgehungsstraße. Der Lkw-Verkehr wird ausschließlich über die Ortsumgehung geführt. Für Pkw ist eine Umleitung von Altstrelitz in die Innenstadt über die Strecke Carl-Meier-Straße – Ortsumgehung – Kirschenallee ausgewiesen.
Änderungen im öffentlichen Personennahverkehr werden durch die Verkehrsunternehmen bekannt gegeben.
Eine an Covid-19 erkrankte Person aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hatte im Heimatlandkreis sowie in den Landkreisen Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald Kontakte zu sehr vielen Menschen, beispielsweise bei Gottesdiensten in Demmin, Stralsund und Grimmen. Das teilen das Gesundheitsministerium Mecklenburg-Vorpommern und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) mit.
Die Gesundheitsämter der Landkreise haben alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen. Um eine weitere Ausbreitung frühzeitig einzudämmen, laufen umfangreiche Tests bei den ermittelten Kontaktpersonen. Die Labor-Ergebnisse der etwa 130 Abstriche werden voraussichtlich heute Abend vorliegen. Bekannt ist bisher eine Infektion bei einer Kontaktperson aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen. Für enge Kontaktpersonen wurden sofort Quarantäne-Maßnahmen verhängt.
In der Nacht auf den gestrigen Donnerstag wurden von einem Quadverleih in Mirow/Starsow direkt an der L 25 zwei Quads im Gesamtwert von ca. 5000 Euro entwendet. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um eine schwarze TGB Blade 250 (14 Jahre alt) und eine schwarze TGB Blade 325 (10 Jahre alt). Die TGB Blade 325 hat die Besonderheit, dass sie vorn einen schwarz lackierten Gepäckträger aus Riffelblech hat, welcher leicht nach oben angewinkelt ist. Zudem hat dieses Quad hinten eine schwarze Box und hinter der Box ein weiteres kleines schwarz lackiertes Riffelblech.
Auf Grund der Spurenlage geht die Polizei davon aus, dass die Täter die Quads auf ein Fahrzeug mit Anhänger geladen und das Grundstück rückseitig über das Feld in Richtung Schulzensee verlassen haben. Bisherige Fahndungsmaßnahmen sind erfolglos verlaufen.
Die Kripo Neustrelitz ermittelt. Zeugen, die in der Nacht vom 3. zum 4. Juni in Starsow auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben oder Angaben zu möglichen Tatverdächtigen oder dem Verbleib der Quads machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Neustrelitz unter Telefon 03981 258224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.
TSG-Präsident Hauke Runge begrüßt JustinSchultze im Verein.
Der 19-jährige Justin Schultze wechselt vom Verbandsligisten 1. FC Neubrandenburg 04 zu den Oberligisten der TSG Neustrelitz. Wie TSG-Sprecher Stephan Neubauer mitteilte, hat der junge Spieler zum 1. Juli einen Dreijahresvertrag bei den Residenzstädern unterschrieben.
Schultze, dessen Vater Heiko „Trecker“ Ende der 90-er Jahre schon in TSG-Oberligadiensten stand, hat seine Stärken im linken offensiven Mittelfeld, ist aber durchaus auch torgefährlich. „Vor allem aber zeichnet sich Justin durch eine enorme Schnelligkeit aus“, so Neubauer. „Wir freuen uns über die Neuverpflichtung.“ Schultze folgt seinem Teamkollegen Tom Klifoth, der bereits in der vergangenen Woche bei der TSG Neustrelitz als Neuzugang präsentiert wurde (Strelitzius berichtete).