Der Spielplatz in der Neubrandenburger Ravensburgstraße wird am kommenden Freitag, den 26. Juni, eingeweiht. Fast 300 000 Euro wurden für den Bau der Anlage investiert. Die Stadt konnte dabei auf Städtebaufördermittel in Höhe von etwa 240 000 Euro zurückgreifen.
Bei dem neuen Spielplatz handelt es sich um eine besondere Einrichtung. In die Planung wurden Kinder, Tagesmütter, Eltern und Anwohner von Beginn an einbezogen. Mit Holz und Mosaikkunst wurde der Platz gestaltet. Die Jungen und Mädchen können sich unter anderem über eine mit Mosaiken verzierte Spielburg und Spielhäuser aus Holz freuen. Die FGW Bau GmbH aus Friedland war am Bau beteiligt, genau wie Mosaik-Künstlerin Jana Wolf und Holzgestalter Lucas Frisch aus Berlin. Mit der Einweihung des Spielplatzes am Freitag werden an drei Kindertagesstätten (DRK-Kita Paradieswiese, ASB-Kita Käthe Niederkirchner, BIP-Kreativitätskita) Baumpatenschaften übergeben.
Mehr als 200 Bürger und Bürgerinnen haben bereits Genossenschaftsanteile am LandKulturHof Klein Trebbow erworben. In Geld ausgedrückt, sind das fast 360.000 Euro. „Um unsere verantwortungsvolle Arbeit mit Erde, Pflanzen, Tieren, Menschen und die Erzeugung gesunder Lebensmittel dauerhaft zu sichern, wünschen wir uns noch mehr Menschen, die sich an unserem Bündnis beteiligen. So arbeiten wir gemeinsam am Ziel einer nachhaltigen Lebensmittelerzeugung in regionalen Wirtschaftskreisläufen“, erklärt Juliette Lahaine vom Team der Solidarischen Landwirtschaft.
Weil nach Corona nichts mehr so sein werde wie zuvor, steige schon jetzt das Interesse an neuen Modellen solidarischer Beteiligung. Wie passend, dass auch in der Strelitzer Region solch ein gutes Beispiel für ein neues Miteinander und gemeinsam getragene Verantwortung lebe. „Mit unserem landwirtschaftlichen Betrieb LandKulturHof e.V. in Klein Trebbow/ Neustrelitz zeigen wir in Kooperation mit der Kulturland-Genossenschaft, dass alternative, solidarische Wirtschaftsmodelle zukunftsfähig sind und bereits gut funktionieren“, betont Juliette Lahane. Im Bündnis von Bauern und Verbrauchern gelinge es, zur sicheren Versorgung mit guten Lebensmitteln in der Region beizutragen. Als Kulturland-Genosse könne jede*r dafür sorgen, dass vor Ort wertvolles Ackerland nachhaltig von unabhängigen Biobauern bewirtschaftet und nicht als Spekulationsobjekt missbraucht werde.
Der landwirtschaftliche Betrieb mit angegliedertem Gartenbau bewirtschaftet zurzeit 50 Hektar Fläche. Davon sind 17 Hektar gepachtet. In Zusammenarbeit mit der Kulturland-Genossenschaft konnten bislang 33 Hektar Acker- und Grünland gesichert werden, das nun langfristig zu fairen Konditionen zur Verfügung steht. Um die steigende Nachfrage nach ökologischen Lebensmitteln erfüllen zu können, wird mehr Land für Hochlandrinder und Gartenbau gebraucht. Wer Genossenschaftsanteile zeichnen will, wird hier fündig:
Mit der Aktion „Sommerlesespaß“ lädt die Neustrelitzer Stadtbibliothek im Kulturquartier Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren ein, mit Geschichten auf ferne Reisen zu gehen. Dazu hat die Bibliothek eine eigene Bücherkiste mit aktuellen, spannenden Medien zusammengestellt.
Kinder können bis zum 1. August an der Aktion teilnehmen. Dazu melden sie sich an der Infotheke in der Bibliothek an und suchen sich aus der Sommerspaß-Kiste Bücher aus. Beim Abgeben der Bücher beantworten die Kinder kurze Fragen zum Buch und erhalten einen Eintrag in ihr Leselogbuch.
Anfang August werden die Leselogbücher ausgewertet. Alle teilnehmenden Kinder und ihre Familien sind eingeladen, am Sonnabend, den 22. August, um 16 Uhr, ein Stück des Musiktheaters Cammin im Kulturquartier zu sehen. Ab 15 Uhr werden alle Kinder für ihre Teilnahme an der Aktion mit einer Urkunde und kleinen Geschenken ausgezeichnet. Der/die eifrigste Leser*in darf sich über ein besonderes Geschenk freuen.
Die Wesenberger Stadtvertretung hat einer Erweiterung und Neugestaltung des Feldes für Urnenrasengräber auf dem Friedhof der Woblitzsadt zugestimmt. Dabei sollen ca. 9000 Euro investiert werden. Es ist vorgesehen einen Gedenkstein (Findling) auf einem Podest zu errichten. Das gesamte Grabfeld soll mit einem Natursteinbord eingefasst werden.
Der Vorschlag wird jetzt durch die Amtsverwaltung umgesetzt. Eine Erweiterung war notwendig geworden, da die Anzahl der Urnengrabplätze dem Ende zu ging.
Am 1. Juli begeht das Rehazentrum Neustrelitz sein 30-jähriges Vereinsjubiläum. Verbunden mit dem Vereinsjubiläum ist die Änderung des Namens in IDA & Freunde e.V. Hintergrund dafür sind die falschen Erwartungen, die der bisherige Name bei der Allgemeinheit erweckt hat, informierte Bürgermeister Andreas Grund.
Mit dem neuen Namen (Integration durch Austausch) werde zudem künftig keine Verbindung zu Krankheit oder Beeinträchtigung mehr hergestellt. Stattdessen stünden das Können und die sich widerspiegelnden Werte im Vordergrund.
Aufgrund der schweren Erkrankung eines Mitgliedes des Kuratoriums und der Corona-Pandemie (kein Leihverkehr) ist im 20. Jahr des Bestehens der Plastikgalerie Schlosskirche Neustrelitz leider nicht möglich, Ausstellungen vorzubereiten und durchzuführen. Darüber informierte Bürgermeister Andreas Grund die Stadtvertreter.
Für eine künftige adäquate Nutzung sei Kontakt mit der Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz gGmbH aufgenommen worden, um die Möglichkeit einer Trägerschaft der Plastikgalerie durch das Kulturquartier für die Jahre 2020 und 2021 zu besprechen. Sowohl die Geschäftsführung als auch der Aufsichtsrat der Gesellschaft und der zuständige Fachausschuss Kultur und Tourismus hätten sich sich für eine Trägerschaft aus gesprochen, eine entsprechende Vereinbarung werde geschlossen.
Die Stadtvertretung Wesenberg hat auf ihrer gestrigen Sitzung das Angebotsverfahren zum Verkauf der vier Filetgrundstücke an der Woblitz bzw. am Zühlensee auf dem Gelände der ehemaligen Holzindustrie (Strelitzius berichtete) vorzeitig gestoppt. Wie mir Bürgermeister Steffen Rißmann auf Anfrage sagte, habe sich die bisherige Ausschreibung, ausschließlich auf das Höchstgebot ausgerichtet, als nicht zielführend erwiesen. Das hätten Hinweise potenzieller Investoren ergeben.
Hier sollen weitere Kriterien gefunden werden, die bei der Entscheidung über den Zuschlag zu berücksichtigen sind. Solche Kriterien könnten Firmensitz, Zahl der entstehenden Arbeitsplätze und ähnliches sein. Die Abgeordneten seien optimistisch, so das Stadtoberhaupt, bis zum Jahresende die modifizierte Ausschreibung der Areale, die mit entsprechender Konzeption sowohl einzeln, als auch zu mehreren erworben werden können, über das Amt Kleinseenplatte zu veröffentlichen.
In der Zeit zwischen Dienstag, 8.30 Uhr, und Donnerstag, 9 Uhr, dieser Woche haben bislang unbekannte Täter nahe der Ortschaft Bollewick mehrere Bienenkästen beschädigt und dadurch einen Schaden von ca. 1.650 Euro verursacht.
Vier Bienenkästen, die an der L 24 zwischen Bollewick und Kambs an einem Feldweg standen, wurden mit einer unbekannten Flüssigkeit übergossen. Die in den Kästen befindlichen Bienen wurden dadurch getötet und der Honig unbrauchbar.
Die Ermittlungen wurden wegen Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten sich bei der Polizei in Röbel unter der Telefonnummer 039931 8480 zu melden.
Silvio Witt und Andreas Durst ziehen heute an der Tollensekaserne in der Vier-Tore-Stadt die beiden Fahnen auf.Foto: Stadt Neubrandenburg
Die Bundeswehr ist ein Partner der Vier-Tore-Stadt. Neubrandenburg weist seit dem vergangenen Jahr mit Bannern an den Ortseingängen darauf hin. Nun haben Kommandeur Brigadegeneral Andreas Durst und Oberbürgermeister Silvio Witt diese Partnerschaft noch einmal bekräftigt. Sie tauschten Fahnen der Brigade und der Stadt aus, die an den jeweiligen Dienstsitzen wehen sollen. Zudem werden an den Eingängen zum Gelände der Tollensekaserne entsprechende Banner zu sehen sein. Auch ein heute enthülltes Ortsschild der Vier-Tore-Stadt weist am Stabsgebäude auf die gute Zusammenarbeit hin.
„Die Bundeswehr steht als Parlamentsarmee in der Mitte der Gesellschaft und sollte dort auch sichtbar sein. Das liegt vielen Menschen in unserer Stadt am Herzen“, so Oberbürgermeister Silvio Witt. Brigadegeneral Andreas Durst wies auf die gegenseitige Unterstützung und die beispielhafte Zusammenarbeit zwischen Stadt und der Panzergrenadierbrigade hin. „Wir sind dankbar, dass Neubrandenburg ohne Wenn und Aber zur Bundeswehr steht. Das habe ich nicht an allen Stationen meiner Laufbahn so intensiv erlebt. Wir hoffen, dass die Verteidigungsministerin sich entscheidet, Neubrandenburg im nächsten Jahr als Standort für den „Tag der Bundeswehr“ auszuwählen.“