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Die Stadtvertretung Wesenberg hat auf ihrer gestrigen Sitzung das Angebotsverfahren zum Verkauf der vier Filetgrundstücke an der Woblitz bzw. am Zühlensee auf dem Gelände der ehemaligen Holzindustrie (Strelitzius berichtete) vorzeitig gestoppt. Wie mir Bürgermeister Steffen Rißmann auf Anfrage sagte, habe sich die bisherige Ausschreibung, ausschließlich auf das Höchstgebot ausgerichtet, als nicht zielführend erwiesen. Das hätten Hinweise potenzieller Investoren ergeben.

Hier sollen weitere Kriterien gefunden werden, die bei der Entscheidung über den Zuschlag zu berücksichtigen sind. Solche Kriterien könnten Firmensitz, Zahl der entstehenden Arbeitsplätze und ähnliches sein. Die Abgeordneten seien optimistisch, so das Stadtoberhaupt, bis zum Jahresende die modifizierte Ausschreibung der Areale, die mit entsprechender Konzeption sowohl einzeln, als auch zu mehreren erworben werden können, über das Amt Kleinseenplatte zu veröffentlichen.

Für die Stadt ist es außerdem wichtig, die Neugestaltung des Wasserwanderrastplatzes, also des Wesenberger Hafens, voranzutreiben. Deshalb wurde der Abwägungs-, Entwurfs- und Auslegungsbeschluss des Bebauungsplanes Nr. 1/ 2020 – Wasserwanderrastplatz Wesenberg – gefasst.

Auch die Entwicklung des Strandbades Weißer See soll intensiviert werden. Zu diesem Zweck ist die Vergabe die Planungsleistungen am gestrigen Abend beschlossen worden.

Links der Straße an der Woblitz maritimes Gewerbe, rechts davon am Zühlensee Ferienhäuser, so wünschen es sich die Wesenberger.