Wesenbergs Burgmauer soll fertig saniert werden. Dazu müssen Fördermittel eingeworben werden.
Die Wesenberger Stadtvertretung hat auf ihrer Jüngsten Sitzung wichtige Baubeschlüsse auf den Weg gebracht. Die Änderung des B-Planes für den „Hölkowschen Berg“ war erforderlich geworden, weil sich die bisher unbebauten Grundstücke in einem baurechtlichen Mischgebiet aus Wohnen und Gewerbe befinden. Gewerbeansiedlungen sind aber keine in Aussicht. Um eine weitere Wohnbebauung zu ermöglichen, bedarf es einer Umwandlung in ein allgemeines Wohngebiet. Das Verfahren sollte im 2. Halbjahr abgeschlossen werden, damit in diesem Jahr noch die Vermarktung der freien Grundstücke mit Wohnbaurecht erfolgen kann.
Mit dem einstimmig beschlossenen Aufstellungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Alte Brennerei“ wurde praktisch die Weiterentwicklung des Standortes in der Bahnhofstraße auf den Weg gebracht. Durch den Bebauungsplan soll Baurecht für die Brennwerk eG geschaffen werden.
Schließlich wurde ebenfalls einstimmig der Durchführungsbeschluss zur Sanierung des letzten Teilmauerabschnittes der denkmalgeschützten Burg Wesenberg gefasst. Auf dieser Grundlage können nun Fördermittel eingeworben werden.
Auf Grund der gestrigen Pressemitteilung bezüglich der Tageswohnungseinbrüche in Gotthun haben sich Bewohner aus Vipperow bei der Polizei gemeldet, die schon zweimal eine männliche Person in ihrem Haus angetroffen haben, welche dann nach einem Hotel oder einer Pension gefragt hat. Die Personenbeschreibung ähnelt der Beschreibung des Tatverdächtigen in Gotthun.
Nach Angaben der beiden Hausbewohner hat sich am 12. Juli um die Mittagszeit sowie an einem Tag vor zwei Wochen ein unbekannter Mann Zutritt zu dem Wohnhaus des Ehepaares verschafft. Dies ist ihm ohne Gewalteinwirkung gelungen, da in beiden Fällen der Schlüssel von außen steckte. Vor zwei Wochen befand sich das Ehepaar auf dem Grundstück, als es im Anbau seines Hauses eine männliche Person gesehen hat. Die Eheleute gingen sofort zum Haus und sprachen den Mann an, was er bei ihnen zu suchen habe. Der Unbekannte äußerte mit einem Akzent gleich mehrfach die Worte „Hotel, Pension“. Der Ehemann gab dem Unbekannten zu verstehen, dass es in Vipperow keine Pension und kein Hotel gäbe und dass er aus dem Haus und vom Grundstück verschwinden soll. Dieser Aufforderung kam die Person sofort nach und begab sich in Richtung Parkplatz, wo sich der Blitzer befindet. Ob er da in ein Fahrzeug gestiegen ist, konnte nicht mehr beobachtet werden.
Am 12. Juli befand sich das Ehepaar zur Mittagszeit in verschiedenen Räumen im Haus, als der Ehemann plötzlich dem selben Unbekannten im Vorflur gegenüberstand. Der Unbekannte grüßte mit „Salam aleikum“ und fragte sogleich wieder nach einer Pension oder einem Hotel. Der Hausherr sagte erneut zu dem Mann, dass er das Grundstück verlassen soll und dass es kein Hotel in Vipperow gebe.. Der Aufforderung kam der Unbekannte auch diesmal nach und verließ das Grundstück wieder in Richtung Parkplatz. Einmal mehr kann nicht gesagt werden, wie bzw. womit er den weiteren Weg fortgesetzt hat.
Der unbekannte Tatverdächtige kann wie folgt beschrieben werden: ca. 25 Jahre alt, südländisches Aussehen, sehr schlank, schwarze kurze Haare, sehr gepflegtes Äußeres, schwarze Hose und enges schwarzes T-Shirt. Besonders auffällig war, dass er sich beim Gehen mit beiden Händen seitlich an die Schenkel klopfte. Dies hat er wohl bei der Ankunft und beim Verlassen des Grundstückes getan. Ob das ein Tick oder auch ein Zeichen an mögliche Mittäter war, kann derzeit nicht gesagt werden.
Warnung an die Bevölkerung
Die Polizei: „Wir wollen auf diese Masche aufmerksam machen und die Bevölkerung warnen. Insbesondere in den ländlichen Regionen lassen die Bewohner aus Gewohnheit gern die Türen auf oder auch den Schlüssel stecken, um sich so den Alltag zu erleichtern. Personen, wie die oben beschriebene, nutzen das aber aus, um Möglichkeiten zu finden, ohne Aufwand ein Haus betreten zu können, um dieses nach Bargeld, Schmuck oder wertvollen Gegenständen durchsuchen zu können. Wenn sie dann doch erwischt werden, tun die Tatverdächtigen dann so unschuldig, als würden sie nach einer Unterkunft suchen.“
Die Ermittlungen in den bisher genannten Fällen des versuchten und des einen vollendeten Wohnungseinbruchsdiebstahls wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Röbel aufgenommen. „Wir gehen davon aus, dass es sich nicht um einen Einzeltäter handelt. Bisher kennen wir aber keine weiteren Personen und auch noch kein Fahrzeug, welches durch den Täter benutzt wurde“, so die Polizei weiter. In Gotthun wurde am 12. Juli ein Fahrzeug mit einem schwedischen Kennzeichen gesehen. Ob dies im Zusammenhang mit den Tageswohnungseinbrüchen steht, wird derzeit im Rahmen der Ermittlungen geklärt.
Die Polizei sucht weitere Zeugen. Gibt es weitere Geschädigte? Wer kann Hinweise zu dem Tatverdächtigen oder einem möglichen Tatfahrzeug geben? Hinweise nimmt die Polizei in Röbel unter 039931-848 224 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Natürlich können Hinweise auf elektronische Weise unter www.polizei.mvnet.de weitergegeben werden. „Bitte seien Sie aufmerksam! Achten Sie auf Ihr Umfeld in der Nachbarschaft. Wenn Sie jemanden bemerkten, der sich ungewöhnlich verhält oder augenscheinlich nicht dorthin gehört, sprechen Sie ihn an oder informieren Sie im Zweifel die 110.“
Jedes Jahr bringen bis zu 70.000 Kinder und Jugendliche von der ersten Klasse bis zum Abitur beim „Europäischen Wettbewerb“ die ganze Vielfalt Europas in die Schulen. Im heute zu Ende gehenden Schuljahr 2022/2023 thematisierte der älteste Schülerwettbewerb die vielfältigen Lebensstile, Ansichten und Eigenschaften der Europäerinnen und Europäer unter dem Motto: „Europäisch gleich bunt“. Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg ist stolz darauf, dass die Landesjury Mecklenburg-Vorpommern die Arbeiten von drei Schülerinnen aus der Grundschule Mitte „Uns Hüsung“ für einen Preis des Oberbürgermeisters ausgewählt hat: Gewonnen haben ihn Leonie Egert, 3. Klasse, Isabell Laarz und Nele Reinke, beide 4. Klasse. Die Schülerinnen, betreut von ihrer Kunstlehrerin Ines Voß, haben sich in ihren Malereien mit der Aufgabe „Deine Schule ist bunt“ beschäftigt.
Bundesweit und an deutschen Schulen im Ausland nahmen in diesem Schuljahr 68.556 Schülerinnen und Schüler von 6 bis 21 Jahren an dem zum 70. Mal ausgetragenen Wettbewerb teil. Von den 2.162 Kindern und Jugendlichen, die sich in Mecklenburg-Vorpommern beteiligten, wurden 401 Arbeiten von 510 Teilnehmenden aus 30 Schulen des Landes von insgesamt 42 Lehrerinnen und Lehrern ausgewählt und an die Landesjury versandt. Kinder und Jugendliche jeden Alters und aus allen Schulformen waren eingeladen, ihre Gedanken kreativ zu präsentieren: Ob als Collage oder Gemälde, in Videos oder selbst programmierten Apps, Hip-Hop-Songs oder Podcasts, Poetry Slams oder Gedichten – der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.
Die Mathe-Asse von der Sandberg-Schule auf Entdeckungstour in Stralsund.
Dieser Tage fand im Löwenschen Saal des Stralsunder Rathauses die Landesrunde der 62. Mathematik-Olympiade der Klassenstufen 3 bis 6 statt. Nach bereits erfolgreich absolvierter Schulrunde im November sowie im Februar durchgeführter Regionalrunde durften vier Schülerinnen und fünf Schüler der 4. Klasse aus der Neustrelitzer Grundschule Sandberg mit ihrer Lehrerin Therese Georgi nach Stralsund fahren. Felizia Linke, Oscar Busecke, Jannik Bartusch, Friedrich Bernhardt, Eleanor Dreißas, Mathea Kandler, Margarethe Georgi, Friedrich Ropenus und Nam Phong Nguyen knobelten mit vielen weiteren Schülern und Schülerinnen aus anderen Städten unseres Bundeslandes über Zahlen, punktsymmetrisch zu drehenden Ziffern und Buchstaben, geometrischen Formen und Buchseiten fressenden Bücherwürmern. Gefragt waren kreative Lösungsstrategien und eine sinnvolle Darlegung des Lösungswegs.
Nach zwei Stunden höchster Konzentration war zumindest bei den Neustrelitzer Mathematikbegeisterten eine deutliche Erleichterung in den Gesichtern zu sehen – und natürlich ganz viel Stolz, dass sie es soweit geschafft hatten. Nach einem gemeinsamen Grillen zum Mittag und anschließender Hafenrundfahrt erfolgte die Preisverleihung mit musikalischem Begleitprogramm durch Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Am Sund. 16 Schüler und Schülerinnen konnten die notwendige Punktzahl für einen 3. Platz erreichen, darunter auch Friedrich Bernhardt. Eleanor Dreißas schaffte es neben einer weiteren Teilnehmerin auf Platz 2. Ein weiterer Neustrelitzer Schüler der aktuellen 5. Klassenstufe, Heinrich Heller von der Nehru-Schule, erreichte sogar den 1. Platz.
Die Sandberg-Schule gratuliert allen Preisträgern sowie natürlich auch den sieben anderen großartigen Rechenkünstlern. Maren Dreißas, Mutter von Eleanor, schreibt mir: „Es besteht doch noch Hoffnung für unser zukünftiges Mathematik-Abitur in Mecklenburg-Vorpommern. Ein großer Dank geht an Frau Rüter und Herrn Rose für die Organisation der Mathematik-Olympiade und natürlich an alle engagierten Lehrerinnen und Lehrer, die unsere Kinder immer wieder für Mathematik und alle anderen Schulfächer motivieren können.“
Am kommenden Donnerstag, den 20. Juli, liest Autor Carsten Gansel um 19 Uhr im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz aus seiner gerade erschienenen Biographie zu Brigitte Reimann „Ich bin so gierig nach Leben“. Zwischen den vorgelesenen Textpassagen kommt Kathrin Matern von der Neustrelitzer Buchhandlung Wilke mit dem Autor über das spannende Leben der unangepassten DDR-Autorin ins Gespräch.
Vielen galt die Reimann als Femme fatale, vor allem aber war sie eine moderne, selbstbestimmte Frau und vielseitige Autorin. Carsten Gansels umfassende Biographie liefert die spannende Neubewertung ihres Lebens mit allen Höhen und Tiefen und ihres komplexen Werkes, das derzeit international neu entdeckt und gefeiert wird. Der Eintritt kostet 8€, ermäßigt 5€. Um Anmeldung wird gebeten unter: 03981-2390999 oder info@kulturquartier-neustrelitz.de
Blick auf das grüne Dach des Müritzeums. Fotos: Claudia Swiatkowski
Seit März wurde es geplant, in dieser Woche ganz offiziell gestartet worden ist das sehr spannende Citizen-Science-Projekt „Lebensraum grünes Dach“ im Müritzeum in Waren. Zusammen mit Projektpartnern vom Entomologischen Verein Mecklenburg e.V. um Dr. Volker Thiele, der Warener Fachgruppe Botanik „Carl Struck“ des NABU-Regionalverbandes Müritz sowie Dr. Anselm Krumbiegel werden in den kommenden zwei Jahren systematisch die Pflanzen und Insekten auf dem grünen Dach erfasst, um die Biodiversität in der Stadt an diesem konkreten Beispiel zu untersuchen.
Begleitend wird über die Projektzeit ein Umweltbildungsprogramm konzipiert, bei dem ebenfalls Schülerinnen und Schüler aktiv in das Projekt „Lebensraum grünes Dach“ eingebunden werden. Weitere und zukünftige Informationen hierzu und auch zum Projektverlauf sowie aktuellen Ergebnissen, Funden und Bestimmungen finden sich auf der Projektseite
Ältere neu.sw Azubis berichteten aus ihrem Alltag im Unternehmen. Rund 80 Gäste waren zur feierlichen Lehrvertragsübergabe geladen – neben den Azubis auch deren Eltern, Ausbilder und Führungskräfte von neu.sw. Foto: Neubrandenburger Stadtwerke
18 junge Frauen und Männer starten in diesem Jahr ihre Ausbildung oder ihr Studium bei den Neubrandenburger Stadtwerken (neu.sw). In feierlichem Rahmen erhielten sie ihre Lehrverträge im Beisein ihrer Eltern aus den Händen von neu.sw Geschäftsführer Ingo Meyer. Die jungen Kolleginnen und Kollegen lassen sich zu Industriekauffrauen ausbilden, zu Anlagenmechanikern, Informationselektronikern, Mechatronikern, Elektronikern für Betriebstechnik, Fachinformatikern für Systemintegration und zu Fachkräften für Abwassertechnik. Vier von ihnen beginnen ein Duales Studium in Wirtschaftsinformatik und Industrieller Elektrotechnik.
neu.sw setzt auf eine konsequente Personalplanung, um Fachkräfte selbst auszubilden und für die Zukunft zu sichern. Die Unternehmensgruppe ist für ihre besonderen Leistungen in der Berufsausbildung und Weiterbildung, bei der Berufsorientierung und der Fachkräfteentwicklung kürzlich zum 11. Mal in Folge von der IHK als TOP-Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet worden. Traditionell begrüßt neu.sw den beruflichen Nachwuchs in der Unternehmensfamilie mit einer Festveranstaltung mit Livemusik und Catering. Ausbilderinnen und Ausbilder stellen sich vor, Azubis der älteren Jahrgänge berichten aus ihrem Alltag und die Geschäftsführung gibt einen Einblick in die verantwortungsvollen Aufgaben des kommunalen Unternehmens. Die Stadtwerke beschäftigen mehr als 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Für klimafreundliches Reisen sind ab dem 17. Juli bis zum Ferienende zusätzliche Züge in die attraktive touristische Region der Mecklenburgischen Seenplatte vom Land durch die VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern bestellt worden. „Pünktlich zu den Sommerferien in Mecklenburg-Vorpommern erweitern wir die Fahrten des Südbahnsaisonverkehrs. Wir haben zwischen der Inselstadt Malchow und Alt Schwerin zusätzliche Fahrten von Montag bis Freitag bei der ODEG bestellt. So können die touristischen Destinationen zwischen der Inselstadt Malchow, Malchow Krebssee und Alt Schwerin mit dem agrarhistorischen Freilichtmuseum Agroneum noch besser erreicht werden. Das ist vor allem für die Familien aus unserem Land ein zusätzliches attraktives Angebot, die heimische Region noch besser zu erkunden. Wir verdichten im Rahmen der Mobilitätsoffensive das Angebot und die Bahn fährt auf der Strecke Inselstadt Malchow – Alt Schwerin jetzt täglich. Diese Maßnahme kann auch dabei helfen, dem erwarteten Anstieg der Nachfrage aufgrund des Deutschlandtickets nachzukommen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer. „Auch der gerade neu in Betrieb genommene Halt ´Malchow Krebssee´ (Strelitzius berichtete) wird somit in der ganzen Woche angefahren und bietet den Reisenden ein entspanntes An- und Abreisen zum Affenwald und zur Sommerrodelbahn.“
Mit Ferienticket auch an Schüler gedacht
„Wir sind froh, dass wir kurzfristig gemeinsam mit der ODEG das Angebot der RB15 auf diesem Teilabschnitt die ganze Woche den Einheimischen und Gästen der Region anbieten können. Zum bestehenden Wochenendverkehr werden bis 25.08.2023 fünf zusätzliche Hin- und Rückfahrten im Zweistundentakt von Montag bis Donnerstag und vier Hin- und Rückfahrten am Freitag angeboten. Wir freuen uns auch in diesem Jahr auf alte und neue Fahrgäste, die den Saisonverkehr nutzen möchten und begrüßen diese. Auch Schüler können mit dem Schülerferienticket für nur 32 Euro in den Ferien die Region mit dem Zug entdecken“, sagt Daniel Bischof, Geschäftsführer VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern.
„Die Ausweitung des Südbahnsaisonverkehrs durch zusätzliche Züge zwischen der Inselstadt Malchow und Alt Schwerin ist ein wichtiger Schritt zur Förderung nachhaltiger Mobilität und Stärkung des ländlichen Raumes. Wir begrüßen die Mehrverkehre, die wir ab dem 17. Juli auf unserer RB15 anbieten und damit die Mobilitätsoffensive des Landes Mecklenburg-Vorpommern unterstützen. Die schnelle Reaktion der Politik auf die Wünsche der Bevölkerung wurde durch die perfekte Zusammenarbeit von der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern, der Regio Infra Nord-Ost und uns, der ODEG, begleitet. Mehr Züge schaffen mehr Verbindungen für die Bevölkerung und stärken die Wirtschaft sowie den Tourismus. Wir freuen uns, ein Teil davon zu sein sowie über das in uns wiederholt gesetzte Vertrauen”, sagt Stefan Neubert, Geschäftsführer der ODEG.
Mehr Netz fürs Ticket
Im gesamten Saisonverkehr ist das Deutschland-Ticket nutzbar, lediglich bei Bestellung eines Rufbusses fällt ein zusätzliches Serviceentgelt an. „Falls Fahrgäste ohne Deutschland-Ticket unterwegs sind und eine Einzelfahrt planen können sie, wie im letzten Jahr, mit einem Fahrschein der ODEG den Bus nutzen und umgekehrt. Die beiden Verkehrsunternehmen ODEG und VLP erkennen ihre Fahrscheine unverändert gegenseitig an. Somit reicht es, auf der Strecke zwischen Parchim, Plau am See und der Inselstadt Malchow nur ein Ticket zu kaufen“, so Daniel Bischof, Geschäftsführer der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern.
Unter dem Titel „Das große Tor von Kiew“ improvisiert der Berliner Organist Joachim Thoms im dritten Orgelsommerkonzert am kommenden Sonntag, dem 16. Juli, um 17 Uhr in der Stadtkirche Neustrelitz. Achim Thoms spielt und moderiert das Programm. In ihm erklingt ein sinfonischer Satz, der das Thema des „Großen Tor‘s von Kiew“ von Modest Mussorgsky mit der ukrainischen Nationalhymne verbindet. Zu hören ist außerdem eine Fantasie über das Thema des Klavierkonzerts Nr. 3 von Sergej Rachmaninow, kombiniert mit dem langsamen Satz aus Mozarts Klarinettenkonzert. Und auch ein „Rondo alla Säbeltanz“ wird in einem Atemzug mit der „Höhle des Bergkönigs“ und „Peter und der Wolf“ verwoben. Darüber hinaus erfolgt eine Videoübertragung auf eine Leinwand im Altarraum, wo man den Organisten bei seinem Spiel beobachten kann. Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Deckung der Honorare und Unkosten wird gebeten.
Die Wesenberger Stadtvertretung hat auf ihrer Sitzung am gestrigen Abend einem per Kurabgabe finanzierten Zugang zur „Modellregion Seenplatte rundum“ 2024 (Strelitzius berichtete) im ÖPNV/SPNV eine Absage erteilt. Aus Sicht der Stadtvertretung ist eine derartige Erhöhung zur Refinanzierung des Zugangs zum ÖPNV/SPNV nicht vermittelbar und findet keine politische Mehrheit.
„Aus meiner Sicht ist auch die Frage der Kurabgabepflicht in dem Zielort nicht hinreichend geklärt“, so Bürgermeister Steffen Rißmann. „Nach derzeitiger Auffassung müsste der Gast dort wiederum als Tagesgast eine Kurabgabe entrichten.“