Ein cineastisch-musikalisches Highlight erwartet die Besucher des Grüneberg-Orgelsommers am kommenden Sonntag, dem 10. August, um 17 Uhr, in der Stadtkirche Neustrelitz: Kantor Lukas Storch begleitet live den berühmten Stummfilm „Berlin – Sinfonie der Großstadt“ auf der historischen Grüneberg-Orgel.
Im Rahmen des Grüneberg-Orgelsommers 2025 lädt die Kirchengemeinde Strelitzer Land am morgigen Sonntag, dem 3. August, um 17 Uhr, zum fünften Konzert der Reihe in die Stadtkirche Neustrelitz ein. Unter dem Titel „Goldene Klänge“ präsentiert das renommierte Ensemble SUONI DORATI ein farbenreiches und stilistisch vielfältiges Programm mit Werken aus vier Jahrhunderten.
Am Sonntag, dem 27. Juli 2025 erklingt um 17 Uhr das vierte Konzert des diesjährigen Grüneberg-Orgelsommers in der Stadtkirche Neustrelitz. Unter dem Motto „Von Bach bis Jazz“ sollte Musik für Saxophon und Orgel erklingen. Leider musste der Saxophonist wegen dringender privater Angelegenheiten das Konzert absagen. Dafür spielt nun der Münchner Komponist, Organist und Kirchenmusiker Andreas Hantke allein ein abwechslungsreiches Programm, das stilistische Brücken über mehrere Jahrhunderte schlägt.
Am kommenden Sonntag, dem 20. Juli, um 17 Uhr, lädt die Kirchengemeinde Strelitzer Land im Rahmen des Grüneberg-Orgelsommers zu einem besonderen Orgelkonzert unter dem Titel „Sonne, Mond und Sterne“ in die Stadtkirche Neustrelitz ein. Kantor Lukas Storch, Organist der Kirchengemeinde, nimmt das Publikum mit auf eine klangvolle Reise durch den Kosmos. Die musikalische Bandbreite reicht von barocker Strahlkraft über romantische Klangfarben bis hin zu filmmusikalischen Weiten – immer im Zeichen himmlischer Körper.
Am kommenden Sonntag, dem 13. Juli, um 17 Uhr, feiert der F’hainer Chor – der feine Chor aus Berlin Friedrichshain – sein 50-jähriges Bestehen mit einem festlichen Konzert im Rahmen des Grüneberg-Orgelsommers in der Stadtkirche Neustrelitz. Unter dem Motto „Geburtstag“ präsentiert das Ensemble ein facettenreiches Programm aus fünf Jahrzehnten Chorgeschichte – mal feierlich und still, mal mitreißend und voller Lebensfreude.
Kommenden Sonntag, am 25. August, um 17 Uhr, findet das Abschlusskonzert des diesjährigen Grüneberg-Orgelsommers in der Neustrelitzer Stadtkirche unter dem Titel „Venezolanische Stunde“ statt. Der Berliner Trompeter Tomás Medina, gebürtig aus Venezuela, hat zusammen mit Kantor Lukas Storch ein abwechslungsreiches, virtuoses Programm für Trompete und Orgel im Gepäck. Neben Klassikern wie der Suite in D von Georg Friedrich Händel, erklingen barocke Trompetenkonzerte von Johann Sebastian Bach und Tomaso Albinoi und moderne Stücke mit gregorianischem Bezug, u.a. von Henri Tomasi und Denis Bédard. Der Eintritt zum Konzert ist wie immer frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.
Die letzten beiden Orgelmusiken in diesem Jahr finden am morgigen Mittwoch, dem 21. August, und kommenden Mittwoch, dem 27. August, jeweils 13 Uhr in der Stadtkirche statt. Im Anschluss gibt es wie immer die Möglichkeit, zu einer Orgelführung auf die Empore zu kommen.
Michael Rappold (links) und Lukas Storch eröffnen den Orgelsommer.
Besondere Klänge stehen im Mittelpunkt des Eröffnungskonzertes des diesjährigen Grüneberg-Orgelsommers am kommenden Sonntag, dem 7. Juli, um 17 Uhr, in der Stadtkirche Neustrelitz. Die warmen Töne der Marimba treffen auf die warmen Töne der romantischen Grüneberg-Orgel. Michael Rappold und Lukas Storch spielen Originalkompositionen für Marimba und Orgel von Manuela Nägele, Kay Johannsen, Nico Muhly und William Susman und improvisieren gemeinsam über Jazz-Standards von Horace Silver und Wayne Shorter. Der Eintritt zum Konzert ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.
Die weiteren Konzerte des Orgelsommers finden im Juli und August immer sonntags um 17 Uhr in der Stadtkirche statt. Außerdem gibt es ebenfalls im Juli und August immer mittwochs um 13 Uhr die Möglichkeit 30 Minuten Orgelmusik zu hören und anschließend bei einer Orgelführung auf der Empore die Grüneberg-Orgel durch Kantor Lukas Storch näher vorgestellt zu bekommen. Der erste Termin für die Musiken ist der kommende Mittwoch, 3. Juli.
Werke für Posaune und Orgel stehen auf dem Programm des sechsten Orgelsommerkonzertes am morgigen Sonntag, den 6. August, um 17 Uhr, in der Stadtkirche Neustrelitz. Unter dem Titel „Emotional Tunes“ kommen die gleichnamigen Eigenkompositionen des Posaunisten Martin Majewski aus Berlin zum Klingen. Zusammen mit Kantor Lukas Storch musiziert er neben seinen eigenen Werken auch noch anspruchsvolle Bearbeitungen für Posaune und Orgel, darunter das „Concerto in f-moll“ von Georg Friedrich Händel, eine „Suite des Danses“ von Melchior Franck und ein „Offertoire“ von dessen Namensvetter César Franck.
Martin Majewski begann im Alter von zehn Jahren im Posaunenchor mit dem Posaunenspiel. Zu seinen Lehrern gehörten u.a. Helmut Seifert (Hannover), Joachim Mittelacher (Hamburg/Berlin) und Johann Doms (Berliner Philharmoniker). Majewski studierte Musik an der Hochschule der Künste Berlin und an der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker. Von 1987 bis 1993 war er Solo-Posaunist im Niedersächsischen Staatsorchester Hannover. Es folgten eine Juristenausbildung in Halle Saale und eine Tätigkeit als Verbandsjurist in Berlin. Majewski unterrichtete Posaune an der Musikhochschule Hannover, an der Uni Halle und an der Hochschule für Kirchenmusik Halle. Als Kammermusiker rief er das Tuba Mirum Posaunenquartett in Halle/Saale und das Posaunenensemble Brasso Profondo in Berlin ins Leben. Außerdem gründete er den Verein für Mitteldeutsche Posaunengeschichte, der sich besonders der Erforschung der Deutschen Posaune widmet, sowie das Bürgersinfonie-Projekt in Berlin (Konzerte in Berliner Wohngebieten mit Orchester ohne Dirigent, Kammermusikbesetzungen und Blechbläserensemble). Neben Auftritten als Ensemble- und Orchestermusiker gilt sein besonderes Interesse dem Musizieren in der Besetzung Posaune und Orgel, für die er auch komponiert hat. Martin Majewski lebt in Berlin und prägt dort viele musikalische Projekte als Posaunist, Ensembleleiter, Komponist, Musikvermittler (Moderator) und Organisator.
Mit einem festlichen Konzert gastieren der Solotrompeter und Weimarer Hochschulprofessor Uwe Komischke und der Konzertorganist Thorsten Pech am kommenden Sonntag, 23. Juli,, um 17 Uhr, in der Stadtkirche Neustrelitz im Rahmen des Grüneberg-Orgelsommers. Beide Musiker gehören zu den national und international bekannten Interpreten ihres Fachs. Seit 1977 konzertieren sie in der Kombination „Trompete + Orgel“ zusammen, 28 CDs sind bislang erschienen, Konzertreisen in Deutschland, Europa und weltweit (u.a. China u. Japan) kennzeichnen die künstlerische Tätigkeit ebenso wie ihre Rundfunkproduktionen und Fernsehauftritte.
Uwe Komischke arbeitete als 1. Solotrompeter der Münchner Philharmoniker und hat seit 1994 einen Ruf als Professor für Trompete an der Hochschule „Franz Liszt“ in Weimar. Thorsten Pech gehört zu den renommierten Konzertorganisten unseres Landes und ist gleichzeitig als Dirigent im Konzert- und Oratorienbereich tätig. Von 1989–2021 leitete er Chor und Orchester des Bachvereins Düsseldorf, seit 2003 ist er als Musikdirektor beim Konzertchor Wuppertal tätig.
Im Konzert, eröffnet mit einem Barockwerk von Berlin, erklingen romantische Kompositionen aus dem deutschen und skandinavischen Bereich von Hägg, Homilius, Körling, Rheinberger und Richter. Zum Abschluss des Programms sind die Variationen über „In dir ist Freude“ von Thorsten Pech zu genießen. Zuhörer sind immer wieder begeistert von der festlichen barocken Strahlkraft der hohen Bach-Trompete wie auch vom stimmungsvoll weichtönenden Corno da caccia.
Zusatzinformation unter www.thorsten-pech.com/trompeteorgel. Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Deckung der Honorare und Unkosten wird gebeten.
Unter dem Titel „Das große Tor von Kiew“ improvisiert der Berliner Organist Joachim Thoms im dritten Orgelsommerkonzert am kommenden Sonntag, dem 16. Juli, um 17 Uhr in der Stadtkirche Neustrelitz. Achim Thoms spielt und moderiert das Programm. In ihm erklingt ein sinfonischer Satz, der das Thema des „Großen Tor‘s von Kiew“ von Modest Mussorgsky mit der ukrainischen Nationalhymne verbindet. Zu hören ist außerdem eine Fantasie über das Thema des Klavierkonzerts Nr. 3 von Sergej Rachmaninow, kombiniert mit dem langsamen Satz aus Mozarts Klarinettenkonzert. Und auch ein „Rondo alla Säbeltanz“ wird in einem Atemzug mit der „Höhle des Bergkönigs“ und „Peter und der Wolf“ verwoben. Darüber hinaus erfolgt eine Videoübertragung auf eine Leinwand im Altarraum, wo man den Organisten bei seinem Spiel beobachten kann. Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Deckung der Honorare und Unkosten wird gebeten.