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Tagesarchiv 21. Juli 2023

Seit 60 Jahren aktiv: Mirow-Münze im Juli geht an den Hundesportverein

21 Freitag Juli 2023

Posted by Strelitzius in Freizeit

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Auszeichnung, Hundesportberein, Münze, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow

Holger Bednarz, Vorstandsmitglied Dana Awe und Bürgermeister Henry Tesch (von rechts) in der Mitte der Hundesportfreunde bei der Verleihung der Mirow-Münze Juli.

„Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht.“ (Heinz Rühmann) Dieses Motto haben sich bereits im Juli 1963 Dieter Holtemayer, Reinhard Mewes, Udo Beyer, Bernhard Matschegewski, Dietrich Sonnenberg, Siegfried Malatz, Karl Leumann sowie Georg Gaarz zu eigen gemacht und den Hundesportverein Mirow e.V. (HSV) gegründet. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums trafen sich die Mitglieder und Freunde des Vereins jetzt auf ihrem Gelände am Peetscher Weg und ließen die letzten Jahre Revue passieren. Was 1963 in Mirow Dorf mit sieben Gründern entstand, ist heute ein Verein mit ca. 30 Mitgliedern. Auch nach der Wende ist der HSV weiterhin im Hundesport aktiv geblieben und seit 1990 Mitglied im Deutschen Verband für Gebrauchshundesport (DVG).

Der Vereinsvorsitzende Holger Bednarz freute sich, dass so viele Hundesportler der Einladung gefolgt waren. „Der Verein hat sich über all die Jahre gut entwickelt und mit seinen stabilen Mitgliederzahlen eine solide Grundlage für den Hundesport in Mirow gelegt“, sagte Bednarz. „Es ist schön, dass es in Mirow so viele Vereine gibt und dabei eine breite Palette an Aktivitäten abgedeckt wird. Hundesportvereine gibt es nicht in jeder Stadt, und deshalb freut es mich besonders, dass dieser Verein bereits seit 60 Jahren hier bei uns besteht“, so Bürgermeister Henry Tesch bei der Verleihung der Mirow-Münze Juli an den erfolgreichen Verein.

Fährte und Unterordnung im Mittelpunkt

Heute wie damals treffen sich die Hundefreunde, um aktiv mit ihrem Vierbeinern Zeit zu verbringen. Der HSV trainiert in der Sparte Gebrauchshundesport, wobei die Abteilungen Fährte und Unterordnung im Mittelpunkt stehen. Regelmäßig finden Hundesportprüfungen statt, bei denen die Hunde ihre Leistungen zeigen können. Da auch im Hundesport „Fachkräftemangel“ herrscht, sind einige Sportfreunde auch in anderen regionalen und überregionalen Vereinen aktiv und trainieren dort in der Abteilung Schutzdienst.

Spaß mit dem Hund gehört auch zum Training, so gab es anlässlich des Jubiläums einen kleinen Hundeparcours. Hund und Hundeführer mussten sich verkleiden und dann einen Hindernislauf mit Tunnel, Hürde, Wippe und anderen Geräten überwinden. „Ich war überrascht, wie viele verschiedene Hunderassen im Verein sportlich geführt werden“, sagte Bürgermeister Henry Tesch. „Bei der Vorführung haben alle gezeigt, dass sie Spaß am Training haben und dies auch erfolgreich umsetzen können.“

Alle packen mit an

Die Arbeit im Verein setzt viel ehrenamtliches Engagement voraus, die Organisation des Trainings, der Prüfungen und die Pflege des Vereinsgeländes nehmen viel Zeit in Anspruch. Aber für ihren Verein sind immer alle bereit, mit anzupacken. „Ich bin auch oft in der Woche hier und nehme kleinere Reparaturen vor“, sagte Gründungsmitglied Dieter Holtemayer, der nach wie vor jede Woche beim Training dabei ist. „Ich wünsche dem Verein auch für die Zukunft viel Erfolg und drücke die Daumen, dass sich das Training und die viele Arbeit mit dem Hund in guten Prüfungsergebnissen niederschlägt“, gab der Mirower Bürgermeister mit auf den Weg. 

Übrigens, auch Spenden helfen, die Arbeit des Vereins zu unterstützen:

Hundesportverein Mirow e.V. 
Sparkasse Mecklenburg-Strelitz
IBAN DE56150517320038005283
BIC NOLADE21MST  

Kellerbühne FreiGespielt macht weiter: Vorschläge für neue Komödie bei Theaterverlag angefragt

21 Freitag Juli 2023

Posted by Strelitzius in Theater

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Kellerbühne FreiGespielt, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow

Die Kellermimen haben gestern in der „Blauen Maus“ auch auf ihr tolles Publikum angestoßen. Zumindest eine Komödie geht noch, so der mehrheitliche Beschluss in der feuchtfröhlichen Runde. Foto: Souffleuse Kathrin Müller

Mehr als 1000 Zuschauer, vorwiegend aus der Kleinseenplatte und Neustrelitz, aber auch so mancher Urlauber, haben in den vergangenen Wochen im Alten Feuerwehrhaus in Mirow die Kellerbühne FreiGespielt mit ihrer Komödie „Club der Pantoffelhelden“ gefeiert (Strelitzius berichtete). Gestern war nun bei einem Arbeitsessen in der „Blauen Maus“ in Mirow Strategiebesprechung. Immerhin, die Mimen sind in den mehr als 21 Jahren des Bestehens des Ensembles nicht jünger geworden. Und, auch wenn die Truppe vor jeder Vorstellung im Feuerwehrhaus von ihrer neuen Spielstätte sprach, stehen über der baulichen Herrichtung des malerisch an der Mirower Wasserkante gelegenen Gebäudes als multifunktional nutzbare Kulturstätte, so die Planungen, noch so manche Fragezeichen.

Noch vieles nebulös

Immerhin sollen nicht weniger als das Dach saniert, Wanddurchbrüche und Verglasungen in die betonstarrende Fassade eingebracht und eine Fußbodenheizung eingebaut werden. Auch an eine neue Bühne ist gedacht, wie von der Verwaltung zu erfahren war. Ob die auch für das einzige Amateurtheater weit und breit tauglich ist, zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist noch vieles nebulös.

Ungeachtet der Unwägbarkeiten, haben sich die FreiGespielten mehrheitlich entschieden, der zehnten Komödie die elfte folgen zu lassen. Noch gestern haben sie den von ihnen bevorzugten Theaterverlag beauftragt, einige Stücke zur Auswahl zu schicken. Wo der Favorit dann spätestens 2025 seine Premiere erlebt, man weiß es nicht. Aber wohlgefühlt haben sich die Kellermimen im Alten Feuerwehrhaus schon. Und ihr Publikum wohl auch.

Die Kellerbühne hat den Staffelstab vom Mirower Buchhändler Peter Schmitt aufgenommen und einmal mehr gezeigt, was unter der traditionsreichen Adresse in der Rotdornstraße möglich ist. Das sollte auch höheren Orts Fördertöpfe öffnen. Jetzt ist wieder die Stadt am Zug. Die FreiGespielten kehren im Herbst einstweilen ins Familienzentrum zurück, um dort im Warmen proben zu können.

Strahlkräftiger Grüneberg-Orgelsommer: International bekannte Interpreten konzertieren in der Neustrelitzer Stadtkirche

21 Freitag Juli 2023

Posted by Strelitzius in Musik

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Freizeit, Konzert, Kultur, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Orgelsommer, Stadtkirche, Trompete

Mit einem festlichen Konzert gastieren der Solotrompeter und Weimarer Hochschulprofessor Uwe Komischke und der Konzertorganist Thorsten Pech am kommenden Sonntag, 23. Juli,, um 17 Uhr, in der Stadtkirche Neustrelitz im Rahmen des Grüneberg-Orgelsommers. Beide Musiker gehören zu den national und international bekannten Interpreten ihres Fachs. Seit 1977 konzertieren sie in der Kombination „Trompete + Orgel“ zusammen, 28 CDs sind bislang erschienen, Konzertreisen in Deutschland, Europa und weltweit (u.a. China u. Japan) kennzeichnen die künstlerische Tätigkeit ebenso wie ihre Rundfunkproduktionen und Fernsehauftritte.

Uwe Komischke arbeitete als 1. Solotrompeter der Münchner Philharmoniker und hat seit 1994 einen Ruf als Professor für Trompete an der Hochschule „Franz Liszt“ in Weimar. Thorsten Pech gehört zu den renommierten Konzertorganisten unseres Landes und ist gleichzeitig als Dirigent im Konzert- und Oratorienbereich tätig. Von 1989–2021 leitete er Chor und Orchester des Bachvereins Düsseldorf, seit 2003 ist er als Musikdirektor beim Konzertchor Wuppertal tätig.

Im Konzert, eröffnet mit einem Barockwerk von Berlin, erklingen romantische Kompositionen aus dem deutschen und skandinavischen Bereich von Hägg, Homilius, Körling, Rheinberger und Richter. Zum Abschluss des Programms sind die Variationen über „In dir ist Freude“ von Thorsten Pech zu genießen. Zuhörer sind immer wieder begeistert von der festlichen barocken Strahlkraft der hohen Bach-Trompete wie auch vom stimmungsvoll weichtönenden Corno da caccia.

Zusatzinformation unter www.thorsten-pech.com/trompeteorgel. Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Deckung der Honorare und Unkosten wird gebeten.  

Umleitung über Burg Stargard: Bundesstraße 198 in Canzow einen Tag lang gesperrt

21 Freitag Juli 2023

Posted by Strelitzius in Bauen

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B 198, Canzow, Mecklenburg-Strelitz, Sperrung, Umleitung, Verkehr, Woldegk

Die Straßenmeisterei Neubrandenburg saniert an der Bundesstraße 198 Schachtabdeckungen und die Asphaltdeckschicht in der Ortsdurchfahrt Canzow bei Woldegk. Es handelt sich um eine Einzelflächenerneuerung im Zuge der Instandhaltungsmaßnahmen an Bundes- und Landesstraßen. Damit die notwendigen Arbeiten durchgeführt werden können, muss die Ortsdurchfahrt Canzow im betroffenen Bereich von Mittwoch, 26. Juli, bis voraussichtlich Donnerstag, 27. Juli, voll gesperrt werden. Eine Umleitung wird ausgeschildert über Alt Käbelich, Burg Stargard, Stolpe und umgekehrt. 

Im Anschluss erfolgt der Einbau der neuen Schachtabdeckungen. Dafür ist es erforderlich, den Verkehr mittels Ampelschaltung einstreifig an der Baustelle vorbeizuführen.

Sanierung Landesstraße: Einen Tag Vollsperrung zwischen Burg Stargard und Quastenberg-Siedlung

21 Freitag Juli 2023

Posted by Strelitzius in Bauen

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Burg Stargard, Mecklenburg-Strelitz, Quastenberg, Verkehr

Die Straßenmeisterei Neubrandenburg saniert auf der Landesstraße 33 eine Einzelfläche im Waldbereich zwischen Burg Stargard und Quastenberg-Siedlung. Es handelt sich um eine Erneuerung im Zuge der Instandhaltungsmaßnahmen an Bundes- und Landesstraßen. 

Damit die notwendigen Arbeiten durchgeführt werden können, ist auf der Strecke im genannten Bereich eine Vollsperrung von Montag, 24. Juli, bis voraussichtlich Dienstag, 25. Juli, erforderlich. Eine Umleitung wird über Quastenberg ausgeschildert.

Trotz Verwaltungsverfahren: Bergamt Stralsund lässt bauvorbereitende Maßnahmen für LNG-Projekt im Hafen Mukran zu

21 Freitag Juli 2023

Posted by Strelitzius in Bauen

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Bergamt Stralsund, LNG Terminal, Lubmin, Mecklenburg-Vorpommern, Mukran, Rügen

Klimaaktivisten besetzen im April diesen Jahres aus Protest gegen die LNG-Pläne den neuen Skywalk bei Sassnitz auf der Insel Rügen.

Für das Vorhaben Ostsee LNG (Deutsche Ostsee / Mukran) sind vom Bergamt Stralsund in den laufenden Verwaltungsverfahren bauvorbereitende Maßnahmen im Hafen Mukran und die Bergung der Tunnelbohr­maschine in Lubmin zugelassen worden. Die bauvorbe­reitenden Maßnahmen innerhalb des Hafens Mukran umfassen die Herstellung der Startbaugrube sowie die baulichen Vorbereitungen zur Errichtung des Mikro­tunnels. Die bauvorbereitenden Maßnahmen vor Lubmin umfassen die erforderlichen Arbeiten für das Freilegen und Heben der dort im Meeresboden befindlichen Tunnelbohrmaschine. Die Zulassung dieser Maßnahmen hat keine vorwegnehmende Wirkung für die Entscheidung im Verwaltungs­verfahren über diesen Abschnitt heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung des Wirtschafts- und des Umweltministeriums MV.

Ferner würden damit keine Regelung über die geplante Pipeline oder das geplante Terminal sowie die FSRU (Video unten) getroffen. Die Maßnahmen seien reversibel und hätten keinen signifikanten Einfluss auf die Natur oder die Meeresumwelt. Nach eingehender behördlicher Prüfung sei dem Antrag des Vorhabenträgers Gascade Gastransport GmbH auf Vornahme der oben genannten vorbe­reitenden Maßnahmen entsprochen worden.  Die zuständigen Behörden in Mecklenburg-Vorpommern gewährleisteten ein rechtsstaatliches Zulassungsverfahren.

Berührender Film mit Charly Hübner wird in der Grünower Kirche gezeigt

21 Freitag Juli 2023

Posted by Strelitzius in Film

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Freizeit, Grünow, Kino, Kirchen, Kultur, Mecklenburg-Strelitz

Der Film „Mittagsstunde“ von Lars Jessen (Deutschland 2022) ist am Donnerstag, den 27. Juli, um 20 Uhr in der Kirche Grünow zu sehen. Die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Dörte Hansen erzählt eine berührende Familiengeschichte: Ingwer Feddersen (Charly Hübner) nimmt sich ein Jahr frei vom Unibetrieb in Kiel. Eine stille Melancholie umgibt den 47-jährigen Dozenten, schon bevor er in seinem Heimatdorf Brinkebüll in Nordfriesland ankommt.

Dort, am Ursprung seiner vorherrschenden Gemütsverfassung, begrüßen ihn die beiden Menschen, die er „Mudder“ und „Vadder“ nennt, nicht gerade überschwänglich. Ella Feddersens Geist hat sich verwirrt, Sönke Feddersen war noch nie ein Mann großer Gefühle.  

Fotograf entführt Besucher im Müritzeum Waren in die geheimnisvolle Unterwasserwelt

21 Freitag Juli 2023

Posted by Strelitzius in Freizeit

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Ausstellung, Müritzeum, Mecklenburgische Seenplatte, Taucher, Unterwasserfotografie, Waren

Unter der Wasseroberfläche verbirgt sich eine geheime Welt, die den meisten Menschen völlig unbekannt ist. Hier jagen wendige Räuber mit spitzen Zähnen ihre Beute, klappern gepanzerte Krebse mit den Scheren, filtern unzählige Kleinstlebewesen und Muscheln das Wasser und ziehen riesige Schwärme glitzernder Jungfische durch Urwälder aus Wasserpflanzen. Diese geheimnisvolle Unterwasserwelt setzt der Taucher, Fotograf und Autor Mario Merkel in einzigartigen Fotografien und Filmsequenzen spektakulär in Szene. Ab dem 27. Juli werden 40 großformatige Fotografien in der neuen Sonderausstellung „Geheimnisvolle Unterwasserwelt“ im Müritzeum gezeigt.

Das Wasser zog ihn schon immer magisch in seinen Bann. Gemeinsam mit seinen Kindern machte Merkel 2006 seinen Tauchschein auf Mallorca. Seither bereist er mit seiner Frau, die mittlerweile ebenso taucht, die Weltmeere. Er tauchte vor den Küsten Afrikas und unter den Eisbergen Grönlands, in den Höhlen Mexicos und Frankreichs, mit Walhaien im Indischen Ozean und kleinen Sepien im Atlantik.
Doch seine Liebe gehört der heimischen Unterwasserwelt, und somit machte er 2014 seine Leidenschaft zum Beruf. Mittlerweile erkundete er bundesweit über 200 Gewässer von der Ostsee bis zum Bodensee – darunter natürliche Seen, Flüsse und Kanäle, aber auch künstlich angelegte Tagebau-, Bagger- und Stauseen. Somit kann der Wahlbrandenburger nach mehr als 1.300 Tauchgängen auf viele spannende Erlebnisse und Abenteuer mit den Bewohnern der heimischen Unterwasserwelt verweisen, die neben der Ausstellung auch sein gleichnamiges Buch illustrieren.

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Fünf Demonstrationen in Neubrandenburg gegen den Pflegenotstand angemeldet

21 Freitag Juli 2023

Posted by Strelitzius in Bürger

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Demonstration, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Pflegenotstand, Protest, Verkehr

Am heutigen Freitag wird in Neubrandenburg gegen den Pflegenotstand demonstriert. Nach Informationen des zuständigen Ordnungsamtes des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte wurden für die Zeit von 13 bis 14 Uhr fünf Versammlungen angemeldet. Bei der ersten Veranstaltung sind ca. 50 Personen in der Rostocker Straße auf Höhe des Torfsteges angemeldet. Es soll eine Menschenkette gebildet werden.

Zudem gibt es Anmeldungen für vier weitere Standorte, an welchen jeweils maximal 20 Personen demonstrieren wollen. Das betrifft folgende Kreuzungen und Einmündungen: Pferdemarkt, Neustrelitzer Straße/Höhe Bergstraße, Neustrelitzer Straße/Clara-Zetkin-Straße, Woldegker Straße/Umgehungsstraße.

Die Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Neubrandenburg werden für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer im Einsatz sein. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfen alle Veranstaltungen auf dem Fußweg durchgeführt werden, so dass der Fahrzeugverkehr nicht beeinflusst wird. Trotzdem kann es vereinzelt zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Neu fürs LAGuS: Behörde erkennt Gemeinschaft von Menschen mit Behinderung und Assistenzhunden an

21 Freitag Juli 2023

Posted by Strelitzius in Soziales

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Schlagwörter

Anerkennungsverfahren, Assistenzhunde, Behinderte, LAGuS, Mecklenburg-Vorpommern

Assistenzhund Yuma mit seiner Besitzerin Carina Grimm und Marian Schmidt, zuständiger Sachbearbeiter im LAGuS.

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) hat eine neue Aufgabe: Die Behörde ist in Mecklenburg-Vorpommern für das Anerkennungsverfahren der sogenannten „Mensch-Assistenzhund-Gemeinschaft“ verantwortlich. Assistenzhunde helfen Menschen mit Behinderung im Alltag. Erste Antragstellerin in Mecklenburg-Vorpommern war Carina Grimm aus Greifswald. Sie hat zusammen mit ihrem Assistenzhund, dem Eurasier-Rüden Yuma vom Traventhal, den ersten Bescheid des LAGuS, einen Mensch-Assistenzhund-Ausweis sowie das offizielle Abzeichen für anerkannte Assistenzhunde erhalten.

„Ich bin sehr froh, dass es jetzt einheitliche Regelungen gibt, die es meinem tierischen Begleiter ermöglichen, mir in Einrichtungen jeder Art zur Seite zu stehen“, sagte Carina Grimm bei der Übergabe der Dokumente im LAGuS. Bislang gab es bei der Anerkennung von Assistenzhunden keine bundeseinheitlichen Standards. Deshalb durften viele behinderte Menschen mit ihren ausgebildeten Assistenzhunden oftmals nicht dorthin, wo Hunden im Allgemeinen der Zutritt verwehrt wird. Dies widerspricht dem Gedanken des Behindertengleichstellungsgesetzes, nach dem alle Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um behinderten Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Leben zu ermöglichen. 

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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