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Die Kellermimen haben gestern in der „Blauen Maus“ auch auf ihr tolles Publikum angestoßen. Zumindest eine Komödie geht noch, so der mehrheitliche Beschluss in der feuchtfröhlichen Runde. Foto: Souffleuse Kathrin Müller

Mehr als 1000 Zuschauer, vorwiegend aus der Kleinseenplatte und Neustrelitz, aber auch so mancher Urlauber, haben in den vergangenen Wochen im Alten Feuerwehrhaus in Mirow die Kellerbühne FreiGespielt mit ihrer Komödie „Club der Pantoffelhelden“ gefeiert (Strelitzius berichtete). Gestern war nun bei einem Arbeitsessen in der „Blauen Maus“ in Mirow Strategiebesprechung. Immerhin, die Mimen sind in den mehr als 21 Jahren des Bestehens des Ensembles nicht jünger geworden. Und, auch wenn die Truppe vor jeder Vorstellung im Feuerwehrhaus von ihrer neuen Spielstätte sprach, stehen über der baulichen Herrichtung des malerisch an der Mirower Wasserkante gelegenen Gebäudes als multifunktional nutzbare Kulturstätte, so die Planungen, noch so manche Fragezeichen.

Noch vieles nebulös

Immerhin sollen nicht weniger als das Dach saniert, Wanddurchbrüche und Verglasungen in die betonstarrende Fassade eingebracht und eine Fußbodenheizung eingebaut werden. Auch an eine neue Bühne ist gedacht, wie von der Verwaltung zu erfahren war. Ob die auch für das einzige Amateurtheater weit und breit tauglich ist, zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist noch vieles nebulös.

Ungeachtet der Unwägbarkeiten, haben sich die FreiGespielten mehrheitlich entschieden, der zehnten Komödie die elfte folgen zu lassen. Noch gestern haben sie den von ihnen bevorzugten Theaterverlag beauftragt, einige Stücke zur Auswahl zu schicken. Wo der Favorit dann spätestens 2025 seine Premiere erlebt, man weiß es nicht. Aber wohlgefühlt haben sich die Kellermimen im Alten Feuerwehrhaus schon. Und ihr Publikum wohl auch.

Die Kellerbühne hat den Staffelstab vom Mirower Buchhändler Peter Schmitt aufgenommen und einmal mehr gezeigt, was unter der traditionsreichen Adresse in der Rotdornstraße möglich ist. Das sollte auch höheren Orts Fördertöpfe öffnen. Jetzt ist wieder die Stadt am Zug. Die FreiGespielten kehren im Herbst einstweilen ins Familienzentrum zurück, um dort im Warmen proben zu können.