Schlagwörter
Anerkennungsverfahren, Assistenzhunde, Behinderte, LAGuS, Mecklenburg-Vorpommern

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) hat eine neue Aufgabe: Die Behörde ist in Mecklenburg-Vorpommern für das Anerkennungsverfahren der sogenannten „Mensch-Assistenzhund-Gemeinschaft“ verantwortlich. Assistenzhunde helfen Menschen mit Behinderung im Alltag. Erste Antragstellerin in Mecklenburg-Vorpommern war Carina Grimm aus Greifswald. Sie hat zusammen mit ihrem Assistenzhund, dem Eurasier-Rüden Yuma vom Traventhal, den ersten Bescheid des LAGuS, einen Mensch-Assistenzhund-Ausweis sowie das offizielle Abzeichen für anerkannte Assistenzhunde erhalten.
„Ich bin sehr froh, dass es jetzt einheitliche Regelungen gibt, die es meinem tierischen Begleiter ermöglichen, mir in Einrichtungen jeder Art zur Seite zu stehen“, sagte Carina Grimm bei der Übergabe der Dokumente im LAGuS. Bislang gab es bei der Anerkennung von Assistenzhunden keine bundeseinheitlichen Standards. Deshalb durften viele behinderte Menschen mit ihren ausgebildeten Assistenzhunden oftmals nicht dorthin, wo Hunden im Allgemeinen der Zutritt verwehrt wird. Dies widerspricht dem Gedanken des Behindertengleichstellungsgesetzes, nach dem alle Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um behinderten Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Leben zu ermöglichen.
Weiterlesen