Die Bauarbeiten in der Neubrandenburger Kranichstraße sind beendet. Ab dem heutigen Freitag um 17 Uhr ist die Straße wieder befahrbar.
Im Auftrag der Stadt Neubrandenburg wurde seit Anfang Juli der
Abschnitt mit dem unebenen Granitgroßpflaster (Bereich um den
Knotenpunkt Eulen- und der Möwenstraße) auf einer Gesamtlänge von
etwa 100 Meter erneuert. Das alte Pflaster wurde aufgenommen und
der Straßenabschnitt anschließend asphaltiert. Während der Arbeiten
war die Straße in dem Bereich voll gesperrt.
Die Baumaßnahme wurde von dem Neubrandenburger Baubetrieb NST (Neubrandenburger Straßen- und Tiefbau GmbH) ausgeführt. Rund 100 000 Euro wurden investiert. Während der Arbeiten sind zusätzliche Leistungen wie beispielsweise der Rückbau von bis dahin unbekannten Gasleitungen und Schächten angefallen. Außerdem hatten die starken Regengüsse Schäden hinterlassen, die wieder beseitigt werden mussten.
Das Carwitzer Museum im Bild reist morgen nach Babke. Foto: Fallada-Gesellschaft
Beim „Sommerfest der Dörfer“, das am morgigen Sonnabend in Babke stattfindet (Strelitzius berichtete), wird auch das Hans-Fallada-Museum Carwitz vertreten sein. In einem kurzweiligen und abwechslungsreichen virtuellen Rundgang durch das Museum berichtet dessen Leiter Stefan Knüppel ab 17.30 Uhr in der Kirche von Babke allerlei Anekdotisches über ein Schriftstellerleben auf dem Lande, ohne jedoch die Probleme und Konflikte, denen sich der Autor und Mensch Fallada immer wieder stellen musste, auszusparen. Der virtuelle Rundgang macht es möglich, dem Carwitzer Fallada-Haus einen Besuch abzustatten, ohne das „Sommerfest der Dörfer“ verlassen zu müssen.
Nach dem Welterfolg seines Romans Kleiner Mann – was nun? sah sich der Erzähler Hans Fallada im Jahre
1933 in die Lage versetzt, sich seinen lang gehegten Traum von einer eigenen
Landwirtschaft zu erfüllen. So suchte er in Mecklenburg ausgiebig nach einem
geeigneten Anwesen und wurde im kleinen Dorf Carwitz fündig.
Elf produktive Jahre – es entstanden zahlreiche Romane
wie Wer einmal aus dem Blechnapf frißt,
Wolf unter Wölfen, Der eiserne Gustav oder Ein Mann will nach oben sowie
Kinderbücher und Kurzgeschichten – verbrachte Hans Fallada in seiner Carwitzer
„Welteneinsamkeit“; freilich nicht losgelöst aus seiner Zeit und von seinen
persönlichen Problemen.
Trotz leerer Zuschauerränge hat das Neustrelitzer Parkstadion heute Abend gebebt. Mit Zigeunerklängen und -tänzen der Extraklasse sind die Sponsoren der Oberligisten der TSG Neustrelitz auf die neue Saison eingestimmt worden. Goldsponsor Dr. Paul Jahn, Chef der gleichnamigen Firma Werbe-Licht aus Neubrandenburg, hatte sich die Überraschung ausgedacht und im Vorfeld lediglich verlauten lassen, dass er mit 25 Leuten an dem Abend teilnehmen wird. Der Unternehmer ist am 1. August 75 Jahre alt geworden und hat mit dem Studenten-Ensemble „Roon“ aus Minsk im Nachhinein noch mal richtig einen gucken lassen.
TSG-Präsident Hauke Runge
Da hielt es auch die anderen Sponsoren in der TSG-VIP-Lounge nicht lange auf den Sitzen, im Handumdrehen tanzte der ganze Saal. Ja, und wer der Einladung an die Förderer nicht gefolgt war, der hat mächtig was versäumt. Darüber hinaus hat der Wesenberger Bauunternehmer Thomas Splett wieder als Hobbykoch beeindruckt und am Ofen alles gegeben. Einmal mehr: Nichts gegen seine Häuser, aber der Mann könnte sein Geld auch anders verdienen.
Zum Sportlichen: Die Stimmung im Team ist ausgezeichnet, die Vorfreude auf die weitere Spielzeit riesig. Die ersten drei Punkte sind bekanntlich auf dem Konto, die erste Pokalrunde ist auch gemeistert. Präsident Hauke Runge hat heute Abend noch einmal das Ziel ausgegeben – Platz 3 bis 6 am Ende der Saison. Ein Großteil des Kaders sei zusammengeblieben, dazu habe es punktuelle Verstärkungen gegeben, darauf baue er. Parallel dazu soll die 2. Mannschaft aufsteigen. „Danke, dass Ihr zur Stange haltet, wir brauchen euch“, sagte Hauke Runge den Versammelten.
Mit mehr als 500 Mitgliedern ist die TSG Neustrelitz einer der größten Fußballvereine der Region. Über 300 Kinder und Jugendliche betreiben hier ihren Sport. Annähernd 40 Ehrenamtliche machen das erst möglich, unverzichtbar Partner und Sponsoren.
Vom 19. bis voraussichtlich 28. August wird in Neustrelitz in der Carl-Meier-Straße zwischen Knoten Mecklenburger Allee/Mühlenberg und Einmündung Güstrower Straße/Höhe Friedhof die Fahrbahn halbseitig gesperrt. Grund hierfür sind Sanierungsarbeiten im Auftrag der Stadt.
Für den Bauzeitraum wird der Bauabschnitt zur Einbahnstraße. In Richtung Zentrum/Kreisel OU kann die Carl-Meier-Straße befahren werden. In Richtung Altstrelitz wird der Verkehr über die Güstrower Straße und Mecklenburger Allee auf die Carl-Meier-Straße geführt.
Die SPD-Fraktion wird bei ersten regulären Sitzung der Neustrelitzer Stadtvertretung am 29. August wie angekündigt erneut das Thema Bau einer Schwimmhalle auf die Tagesordnung bringen. Die Sozialdemokraten hatten am Ende der zurückliegenden Wahlperiode ihre diesbezügliche Vorlage zurückgezogen, nachdem Wahlkampfvorwürfe laut geworden waren (Strelitzius berichtete). Nun soll der Bürgermeister beauftragt werden, bis zum zweiten Quartal 2020 eine Machbarkeitsstudie erarbeiten zu lassen.
Vincent Kokert (Mitte sitzend) und Torsten Fritz wurden von den Schülern der Klasse 10/1 in der Lernlandschaft des Carolinums begrüßt.
Das war ein guter Tag für das Neustrelitzer Gymnasium Carolinum. Die Schule hat einen Zuwendungsbescheid für die weitere Ausstattung ihres IT-Bereiches bekommen. Das Geld in Höhe von 133.380 Euro stammt aus dem Strategiefonds des Landes.
Der CDU-Landtagsabgeordnete und Fraktionschef im Landtag Vincent Kokert hat sich um die Bewilligung gekümmert und den Bescheid auch heute in Neustrelitz überreicht. Begleitet wurde er dabei vom Dezernenten in der Kreisverwaltung der Seenplatte, Torsten Fritz. In der Lernlandschaft des Carolinums wurden die Gäste von Schülerinnen und Schülern der Klasse 10/1 begrüßt, die den Gästen ihre Arbeit mit dem Computer demonstrierten.
Das Geld soll in Hardware und Software fließen. Schulleiter Henry Tesch würdigte die gute Zusammenarbeit zwischen Land, Landkreis, Gymnasium und Schulverein des Carolinums und kündigte weitere Projekte im IT-Bereich an.
Die Gäste mit Schulleiter Henry Tesch (Mitte) im Unterricht.
Dem Residenzschlossverein Neustrelitz ist es gelungen, zum virtuellen Wiederaufbau des Neustrelitzer Schlosses (Strelitzius berichtete) einen weiteren öffentlichen Informationspunkt zu finden. Neben dem Vodafone-Shop in der Strelitzer Straße 41 ist jetzt der Film, mit dem um Spenden geworben wird, auch in der Änderungsschneiderei am Markt im Schaufenster zu sehen. Die Vereinsmitglieder freuen sich besonders, dass mit Ladeninhaber Dang Nhat Tri ein ausländischer Mitbürger das ambitionierte Vorhaben unterstützt.
Das Regionalmuseum nimmt den 80. Geburtstag von Malerin Gisela Oertel zum Anlass, in der Sonderausstellung „NEUBRANDENBURG historisch und alltäglich“ die Stadt aus dem Blickwinkel der Künstlerin zu beleuchten. Mehr als 40 Werke Gisela Oertels zeigen facettenreich hiesige Orte und Menschen. Kunstinteressierte und Medienvertreter sind eingeladen, zur Eröffnung am Freitag, 16. August, um 18 Uhr ins Franziskanerkloster zu kommen. Die Künstlerin wird anwesend sein. Die Ausstellung läuft bis zum 6. Oktober 2019.
Zukunftswerkstatt in der Bibliothek
Die Neubrandenburger Regionalbibliothek stellt sich der Zukunft. Deshalb wird die Frage gestellt: Was wünschen Sie sich von Ihrer Bibliothek? Wie sieht eine moderne Einrichtung aus, die auch im digitalen Zeitalter ihre Berechtigung hat? Fragen, die in der Zukunftswerkstatt geklärt werden sollen. Dazu laden Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt und das Team der Regionalbibliothek alle interessierten Neubrandenburger am 3. September von 17 bis 20 Uhr in die Bibliothek ein. Anmeldungen unter auskunft.bibl@neubrandenburg.de, telefonisch unter 0395 5551324 oder gern auch persönlich in der Regionalbibliothek.
Förderverein mit Bücherstand beim Vier-Tore-Fest
Erstmals beteiligt sich der Förderverein der Regionalbibliothek am 31. August mit einem Bücherstand am Vier-Tore-Fest 2019. Von 10 bis 17 Uhr können Bücher gegen eine Spende erworben werden. Wer also sein Bücherregal schon lange aufräumen wollte, sollte diese Gelegenheit nutzen. Die aussortierte, aber gut erhaltene Lektüre für diesen Basar wird ab 26. August während der Öffnungszeiten am Service in der Bibliothek entgegengenommen. Die Erlöse werden für Veranstaltungen und Projekte der Leseförderung eingesetzt.