Am 22. August startet in Dresden die diesjährige Balkan Express Adventure Rallye. Die Rallye führt in 14 Tagen durch 13 Länder. Ohne Navigationssystem und die Nutzung von Autobahnen müssen ca. 4.000 Kilometer mit einem mindestens 20 Jahre alten Auto überwunden werden.
Dieses Jahr nehmen auch Tessa-Marie und Torsten Grahn aus Altstrelitz als Team T&T teil. Das Vater-Tochter-Gespann möchte Geld für JugendNotmail sammeln. JugendNotmail ist eine Online-Plattform, an die sich Kinder und Jugendliche wenden können, um mit ehrenamtlichen Fachkräften über ihre Sorgen zu schreiben. Egal ob man Probleme mit der Schule, in der Familie oder Depressionen hat – die Berater von JugendNotmail haben für jeden ein offenes Ohr, 365 Tage im Jahr.
Wer Jungendnotmail unterstützen will, jede Spende ist willkommen:
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Coach Tomasz Grzegorczyk, hier mit Stürmer Djibril N’Diaye, setzt gegen die Brandenburger auf Offensivfußball.
„Ein Selbstläufer wird das nicht, wir müssen schon unsere maximale Leistung abrufen.“ TSG-Coach Tomasz Grzegorczyk weiß, dass der Brandenburger SC Süd 05, der morgen ab 13.30 Uhr im Neustrelitzer Parkstadion gastiert, sich gegenüber der vergangenen Saison verstärkt hat. Trotzdem visiert Grzegorczyk für seine Oberligisten vor heimischem Publikum mit gutem Fußball einen Dreier an. Die Achillesferse der Gäste sei das Umschaltspiel von Offensive auf Defensive, da eröffneten sich ohnehin Konterchancen für die TSG-Kicker.
„Wie sich heute beim Abschlusstraining gezeigt hat, ist unserer Team gut vorbereitet, die Jungs wissen, was von ihnen verlangt wird“, so der Trainer im Vorgespräch mit Strelitzius. Die TSG werde offensiv eingestellt sein und von Beginn an wie angekündigt mit zwei Stürmern agieren.
Bis auf Noah Stövesand steht der komplette Kader zur Verfügung. Gute Nachricht: Die angeschlagenen Spieler Nick Stövesand und Toni Schmidt waren beim Pokalspiel am vergangenen Wochenende geschont worden und gehören morgen wieder zum Aufgebot.
Sie ist nicht Joan Baez und auch nicht Janis Joplin oder Melanie Safka. Sie ist Angela Klee. Aber sie trägt die Musik-Ikonen in sich, und Joe Cocker auch, und Neil Young, und die Beatles, und Bob Dylan. Wer weiß, was aus der Rostockerin noch geworden wäre, wenn sie vor 50 Jahren auf der Bühne des legendären Woodstock Festivals gestanden hätte, wo viele Stars geboren wurden.
Aber da war sie eben sechs Jahre alt. Dennoch erzählt sie am Freitagabend in der bis auf den letzten Platz besetzten Prieperter Dorfkirche die Geschichten der drei Tage voller Liebe, Frieden und Musik im August 1969 so authentisch, als sei sie dabei gewesen. Und die Songs von einst, die zu Welthymnen geworden sind, führt die kleine, zarte Frau mit der großen Stimme in einer ganz eigenen Qualität auf, die sich an den Originalen allemal messen kann. Wer erlebt hat, wie Angela Klee „We shall overcome“ singt oder in der dritten Zugabe „What a wonderful world“ auspackt, wird vielleicht sogar zum Superlativ gelangen. Mein persönliches Geschenk war „Helpless“ von Neil Young und The Band. Angela Klee hat mir damit auch die Bilder aus dem seinerzeit zigmal gesehenen Film „Blutige Erdbeeren“ zurückgebracht.
Begleitet wurde die Ausnahmekünstlerin von Christoph Keck (perc) und Michael Bahlk (bass). Unglaublich, dass das Trio erst seit drei Jahren zusammenspielt, und dann auch nur in loser Folge. Da stimmte einfach alles! Und dann gab es noch den vielstimmigen Chor, uns. Wir mussten nicht erst groß aufgefordert werden mitzusingen. Es waren die Lieder unserer Generation, mit denen sind wir aufgewachsen, an die knüpfen wir die mannigfaltigsten Erinnerungen. Melodien und Texte sind unvergessen, sie kommen von ganz allein von den Lippen.
Am Ende gab es stehende Ovationen, Jubel, Pfiffe der Begeisterung, wie es das Gotteshaus vielleicht noch nicht erlebt hat. Du hast aus der „Stunde der Musik“ des rührigen Prieperter Vereins Dorf-Natürlich-Leben eine Sternstunde der Musik gemacht. Vielen Dank dafür Angela Klee, wir lieben dich.