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Tagesarchiv 10. August 2019

Premiere für den Bürgermeister: Mirower Grundschüler begrüßt

10 Samstag Aug. 2019

Posted by Strelitzius in Bildung

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Schlagwörter

Kinder, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Schulen

Premiere für Mirows Bürgermeister Henry Tesch. Während der Schulleiter des Neustrelitzer Carolinums Jahr für Jahr frischgebackene Gymnasiasten an seiner Schule begrüßt, hatte er es heute in seiner Funktion als Stadtoberhaupt mit ABC-Schützen zu tun. 30 Mädchen und Jungen sind in der Mirower Grundschule „Regenbogen“ willkommen geheißen worden. Henry Tesch ließ es sich nicht nehmen, bei dem feierlichen Akt in der Turnhalle im Leussower Weg dabei zu sein.

Gabriele Rühe und Henry Tesch

Die Schüler der 2. und 3. Klassen hatten die festliche Veranstaltung für die Lütten, deren Eltern, Großeltern und Geschwister mit einem originellen Zwergen-Programm bereichert, bevor Schulleiterin Gabriele Rühe das Wort an die Schulanfänger und ihre Familien richtete und die Lehrer vorstellte. Henry Tesch würdigte unter anderem den rührigen Schulverein. Bei der heutigen Feier dürfte es sich um die letzte in der alten Turnhalle gehandelt haben. Sie steht vor dem Abriss und soll einer neuen Zweifelder-Sporthalle weichen (Strelitzius berichtete).

Nach dem Festakt ging es für die 1a und die 1 b mit ihren Klassenleiterinnen Frau Kühn und Frau Höhlein zur ersten Schulstunde. Gabriele Rühe und Henry Tesch hospitierten, wobei sich der Bürgermeister von den guten Lernbedingungen für die Kinder überzeugen konnte. Und dann gab es endlich die ersehnten Schultüten…

Marode wie eh und je: Hunderte besichtigen Großherzogliches Palais in Neustrelitz

10 Samstag Aug. 2019

Posted by Strelitzius in Architektur

≈ 6 Kommentare

Schlagwörter

Geschichte, Justiz, Leute, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

Hunderte Menschen haben am heutigen Sonnabend die Möglichkeit genutzt, einen Blick in das ehemalige Großherzogliche Palais in der Parkstraße 9 in Neustrelitz zu werfen. Das war 16 Jahre lang nicht möglich gewesen, nachdem der Versuch von Kai-Alexander Schlevogt, hier eine Wirtschaftshochschule zu etablieren, nach nur einem Monat Unterrichtsbetrieb gescheitert war.

Schlevogt selbst hatte seine „lieben Mitbürger“ zu der Veranstaltung eingeladen, um sich nach eigener Aussage jetzt von Neustrelitz zu verabschieden, ohne die Stadt endgültig aufgegeben zu haben. Im Einladungstext war sogar von „neuen, inspirierenden Visionen“ die Rede, die er mit entwickeln wolle.

Das Palais ist bekanntlich auf dem jahrelangen Klageweg wieder in Landesbesitz gelangt. Tatsächlich, so Beobachter gegenüber Strelitzius, sei es dem scheidenden Eigentümer wohl darum gegangen, eigene Verdienste in den Vordergrund zu stellen und Schuldige für seine Niederlage zu benennen, darunter Berater und Architekten. So habe er in Heizung und Elektroanlage in Größenordnungen investiert.

Zu besichtigen waren „auf eigene Gefahr“ nur wenige Räume. Selbst die allerdings hinterließen bei Besuchern, die das 1912/13 als Wohnsitz für Adolf Friedrich VI. errichtete Gebäude mit seinen 2000 Quadratmetern Wohnfläche aus der Zeit vor 2003 kennen, bis auf Kleinigkeiten keinen guten Eindruck. Von einer umfassenden Sanierung sei nichts zu sehen. Allerdings seien einige nicht originale Zwischenwände entfernt worden. Das Haus sei in der Grundsubstanz nach wie vor in einem maroden Zustand, war zu erfahren. Das war auch vor Gericht so eingeschätzt worden, als es um die Rückkaufsumme ging: „Es konnte jedoch festgestellt werden, dass seitens des Beklagten keine für den Kläger werterhöhende Maßnahmen erfolgt waren.“ Daneben lohnt sich auch ein Ausflug in das Jahr 2003, siehe Anhang.

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-29274039.html

Trainiert eisern: Herbert Köfer (98) will wieder vor der Kamera stehen

10 Samstag Aug. 2019

Posted by Strelitzius in Leute

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Schlagwörter

Berlin, Brandenburg, Film, Rüdersdorf, Sport

Die lebende ostdeutsche Schauspielerlegende Herbert Köfer hat ein Filmangebot erhalten und will mit 98 Jahren noch einmal vor der Kamera stehen. Das hat mir seine Fitnesstrainerin und meine Schwester Manuela Groß-Leupold erzählt, die den Mimen derzeit in einer Klinik in Rüdersdorf bei Berlin körperlich auf die Aufgabe vorbereitet.

Köfer hatte die zweifache Bronzemedaillengewinnerin bei Olympischen Spielen im Eiskunst-Paarlauf bei einer Reha kennengelernt (Strelitzius berichtete) und sich nun erneut für ihre Betreuung entschieden. „Ich bin immer wieder beeindruckt, was Herbert in seinem Alter für eine Kondition und Beweglichkeit hat“, so seine Trainerin.

Über den Film an sich dürfe sie noch nichts sagen, darüber werde in nächster Zeit in den Medien zu erfahren sein. Köfer, der unter anderem auch im Neustrelitzer Landestheater gefeiert wurde, habe das Drehbuch zugeschickt bekommen und akzeptiert.

Eine späte Würdigung hat auch meine Schwester erfahren. Unter der Überschrift „Die Rückkehr der Eiskönige“ berichtet der Berliner Kurier, dass im Sportforum in Berlin-Hohenschönhausen anlässlich eines Wiedersehensfestes Ehrentafeln mit den Namen der Berliner Eiskunstlaufasse von einst enthüllt worden ist, darunter Weltmeisterin Christine Stüber-Errath und die Weltklasse-Paare Romy Kermer/Rolf Oesterreich und Manuela Groß/Uwe Kagelmann. Die Initiative ging von Paarlauf-Bundestrainer Alexander König aus.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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