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Die lebende ostdeutsche Schauspielerlegende Herbert Köfer hat ein Filmangebot erhalten und will mit 98 Jahren noch einmal vor der Kamera stehen. Das hat mir seine Fitnesstrainerin und meine Schwester Manuela Groß-Leupold erzählt, die den Mimen derzeit in einer Klinik in Rüdersdorf bei Berlin körperlich auf die Aufgabe vorbereitet.

Köfer hatte die zweifache Bronzemedaillengewinnerin bei Olympischen Spielen im Eiskunst-Paarlauf bei einer Reha kennengelernt (Strelitzius berichtete) und sich nun erneut für ihre Betreuung entschieden. „Ich bin immer wieder beeindruckt, was Herbert in seinem Alter für eine Kondition und Beweglichkeit hat“, so seine Trainerin.

Über den Film an sich dürfe sie noch nichts sagen, darüber werde in nächster Zeit in den Medien zu erfahren sein. Köfer, der unter anderem auch im Neustrelitzer Landestheater gefeiert wurde, habe das Drehbuch zugeschickt bekommen und akzeptiert.

Eine späte Würdigung hat auch meine Schwester erfahren. Unter der Überschrift „Die Rückkehr der Eiskönige“ berichtet der Berliner Kurier, dass im Sportforum in Berlin-Hohenschönhausen anlässlich eines Wiedersehensfestes Ehrentafeln mit den Namen der Berliner Eiskunstlaufasse von einst enthüllt worden ist, darunter Weltmeisterin Christine Stüber-Errath und die Weltklasse-Paare Romy Kermer/Rolf Oesterreich und Manuela Groß/Uwe Kagelmann. Die Initiative ging von Paarlauf-Bundestrainer Alexander König aus.