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Digitalisierte Darstellung der oberen Geschosse des stadtbildprägenden Schlossturmes, Realisierung durch Architectura Virtualis.

Neben dem Erhalt des noch vorhandenen Schlosskellers ist es aktuelles Ziel des Residenzschlossvereins Neustrelitz, das zerstörte Neustrelitzer Residenzschloss virtuell wiederauferstehen zu lassen. Mit Hilfe von Spenden durch Bürger, Betriebe und Einrichtungen der Region konnte ein erster Teilabschnitt, der obere Teil des Schlossturmes, realisiert werden.

Holger Wilfarth, hier bei der Vereinspräsentation auf dem Schlossberg, ist der Motor im Verein, der das Digitalprojekt voranbringt.

Am vergangenen Sonntag, dem diesjährigen Tag des offenen Denkmals, wurde das Ergebnis erstmals anlässlich einer Vereinspräsentation auf dem Neustrelitzer Schlossberg der Öffentlichkeit vorgestellt. Die digitale Darstellung des Neustrelitzer Residenzschlosses soll nun abschnittsweise vervollständigt werden.

Das Thema des diesjährigen Denkmaltages lautete „Entdecken, was uns verbindet“. Was viele Strelitzer neben der Forderung nach Erhalt des Schlosskellers verbindet – sowohl Befürworter als auch Skeptiker hinsichtlich eines späteren tatsächlichen Schloss-Wiederaufbaus – ist der Wunsch, zumindest den Turm wiederzuerrichten. So möchte der Verein auf zunächst virtueller Basis die digitale Bauwerks-Zeichnung mit den Basisgeschossen des Schlossturmes weiterführen. Damit verbunden ist der Aufruf, durch weitere Spenden mitzuhelfen, dieses Vorhaben Wirklichkeit werden zu lassen.