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Die SPD-Fraktion wird bei ersten regulären Sitzung der Neustrelitzer Stadtvertretung am 29. August wie angekündigt erneut das Thema Bau einer Schwimmhalle auf die Tagesordnung bringen. Die Sozialdemokraten hatten am Ende der zurückliegenden Wahlperiode ihre diesbezügliche Vorlage zurückgezogen, nachdem Wahlkampfvorwürfe laut geworden waren (Strelitzius berichtete). Nun soll der Bürgermeister beauftragt werden, bis zum zweiten Quartal 2020 eine Machbarkeitsstudie erarbeiten zu lassen.

„Seit vielen Jahren wird über den Bau einer Schwimmhalle in Neustrelitz diskutiert. Bisher wurden alle Überlegungen immer mit dem Argument der hohen Betriebskosten nicht weiterverfolgt“, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD. Die Stadt Anklam praktiziere seit mehr als zehn Jahren den Betrieb einer Schwimmhalle (Baujahr 1968) mit einer Vereinslösung und einem städtischen Zuschuss von knapp 100.000 €. Jetzt werde die Kommune eine neue Schwimmhalle mit acht 25-Meter-Bahnen bauen, um die Betriebs- und Instandhaltungskosten zu senken und den städtischen Zuschuss zu verringern. Vor den Planungen zum Bau dieser neuen Schwimmhalle sei eine Machbarkeitsstudie für ca. 20.000 Euro in Auftrag gegeben worden.

In zahlreichen Gesprächen mit Verantwortlichen unter anderem der DRK-Wasserwacht, der DLRG, von Schulen, von Vereinen und dem Ausbildungszentrum der Bundespolizei sei immer wieder der Wunsch geäußert worden, eine Schwimmhalle in Neustrelitz mit dem Ziel zu errichten, eine gute Schwimmausbildung zu gewährleisten, heißt es in der Begründung der SPD-Fraktion. Ebenfalls bestehe bei zahlreichen Physiotherapiepraxen, Kitas, Seniorenvereinen, Trägern gemeinnütziger Arbeit und anderen Einrichtungen großer Bedarf, eine solche Einrichtung zu nutzen.