Ab dem 1. März 2023 muss beim Betreten des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums in Neubrandenburg kein negativer Corona-Testnachweis mehr vorgelegt werden. Die Bundesregierung hat in der „Ersten Verordnung zur Änderung der Schutzmaßnahmenaussetzungsverordnung“ festgelegt, dass die im Infektionsschutzgesetz geregelte Testpflicht ab diesem Tag ausgesetzt wird.
Besucherinnen und Besucher sollten aber beachten, dass das Tragen einer FFP2-Maske im Krankenhaus für sie weiter verpflichtend ist. Lediglich Beschäftigte und Patienten wurden laut der Verordnung von der Maskenpflicht befreit.
Am kommenden Freitag, den 3. März, findet in Neustrelitz eine Klimademonstration anlässlich des globalen Fridays for Future Klimastreiks statt. Die Demo startet um 13.30 Uhr am Gymnasium Carolinum, führt über die Elisabethstraße und Strelitzer Straße entlang bis zum Markt, wo sie mit einer Kundgebung endet.
Im vergangenen Herbst gab es in Neustrelitz die bereits dritte Fridays For Future Klimademonstration. Dieses Mal steht die Demo unter dem Motto: „Menschen vor Profite“. Für die Organisation haben sich Schüler*innnen des Gymnasiums Carolinums zusammengeschlossen. Sie wollen damit erneut ein Zeichen im Kampf gegen den Klimawandel setzen.
Um die Ampelkoalition an ihre Versprechen in Bezug auf drastischere Klimaschutzmaßnahmen zu erinnern, rufen die Initiator*innen auf, sich der Demonstration anzuschließen. Laut des neu erschienenen Berichts des Weltklimarates, sind die Auswirkungen der Klimakrise bereits heute extrem und es gilt, jetzt und in der Zukunft mehr für den Klimaschutz zu tun. Es ist Zeit, dass die gestellten Forderungen und Klimaziele berücksichtigt werden und die Regierung in Aktion tritt. Für die Kundgebung auf dem Markt sind Beiträge von Schüler*innen des Carolinums geplant.
Das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz bietet einen neuen Service an, über den sich alle Filmfans freuen können: „filmfriend“ ist ein werbefreier Streamingdienst für Bibliotheksnutzer*innen. Die Plattform beinhaltet mehr als 3.500 Spiel- und Dokumentarfilme, Serienfolgen sowie Kurzfilme und bietet Einblicke in ambitioniertes Arthouse-Kino aus aller Welt, faszinierende Genrefilme, Komödien und Dramen. „Das digitale Filmangebot stellt eine wunderbare Ergänzung zu den Mainstreamfilmen dar, die in der Bibliothek auf DVD ausgeliehen werden können“, so Kulturquartier-Geschäftsführerin Dorothea Klein-Onnen.
Die Anmeldung bei „filmfriend“ erfolgt ganz einfach über die Website https://neustrelitz.filmfriend.de mit der Ausweisnummer und dem Passwort des Bibliotheksausweises. Jeden Monat finden Nutzer*innen ca. 30 neue Filme und Serien auf der Plattform. Die Altersfreigabe für Kinder wird bei einer Anmeldung auf „filmfriend“ automatisch geprüft. Außerdem erhebt der Potsdamer Anbieter filmwerte keinerlei personenbezogene Daten beim Streamen.
Am vergangenen Freitag haben Beamte der besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow im Rahmen ihrer Streifentätigkeit im Stadtgebiet von Neubrandenburg einen augenscheinlich überladenen Holz-Transport-Lkw festgestellt. Aus diesem Grund haben die Beamten den Lkw mit Anhänger im Bereich der Woldegker Straße/Steinstraße angehalten und kontrolliert. Im Rahmen der Kontrolle haben die Beamten mit einer Radlastwaage die Gewichte gemessen. Im Ergebnis stellte sich nach Abzug der vorgeschriebenen Toleranzwerte heraus, dass der LKW mit Anhänger insgesamt ca. 60 Tonnen gewogen hat. Die erlaubte Gesamtmasse beträgt 40 Tonnen.
Des Weiteren wurden auch die Daten des Fahrzeuges und der Fahrerkarte mittels Fahrtenschreiberdownload ausgelesen. Hier wurden diverse Verstöße gegen die Fahrpersonalvorschriften sowie Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.
Mit Stand vom 31. Januar 2023 hat die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg erneut die Marke von 65.000 Einwohnern überschritten. Dies war bereits 1976 und 2017 der Fall. Der aktuelle Anstieg bei den Einwohnern ist vor allem auf die wachsende Zahl ukrainischer Geflüchteter seit dem Frühjahr 2022 zurückzuführen. So ist bei den ukrainischen Einwohnern Neubrandenburgs laut Melderegister der Vier-Tore-Stadt per 31. Januar 2023 ein Anstieg von 234 auf 1.454 Personen zu verzeichnen. Insgesamt leben in Neubrandenburg per Ende Januar 5.989 ausländische Einwohner.
Das Jugendkammerorchester Prenzlauer Berg, Foto: JPB
Am kommenden Sonnabend, den 4. März, um 16 Uhr, gastieren gleich zwei junge Ensembles im Schlosstheater Rheinsberg: Das Jugendkammerorchester Prenzlauer Berg und das Juniorensemble Barrat Due spielen Werke von Georg Philipp Telemann bis Ernest Bloch. Bereits seit 2014 geben die beiden aus Berlin und Oslo stammenden Ensembles gemeinsame Konzerte. Unter dem Titel „Oslo trifft Berlin“ finden sich die jungen Musikerinnen und Musiker nun erneut zum gemeinsamen Musizieren zusammen.
Das Juniorensemble des renommierten Barrat Due Musikinstituts unter Leitung der Geigerin Sigyn Fossnes spielt regelmäßig bei Produktionen der Norwegischen Oper für Kinder und Jugendliche; es konzertierte auf Festivals in Skandinavien und Europa. Im Jugendkammerorchester Prenzlauer Berg musizieren Schülerinnen und Schüler der Berliner Musikschule „Instrumentalunterricht und Kammermusik“, die neben dem Einzelunterricht das gemeinsame Musizieren fördert; die kammermusikalische Einstudierung betreut das Lehrerteam Frauke Huhs, Alexander Ramm und Christian Raudszus.
Alle kennen das Märchen vom Rotkäppchen. Doch wer weiß schon so genau, wie es damals war, als der Wolf das Rotkäppchen und die Großmutter verschlang.
Zum Beispiel, wie das Wetter war? Im Puppentheaterstück am kommenden Sonntag, den 5. März, um 15 Uhr, im Müritzeum in Waren werden die Geschichte und ihre Umstände hinterfragt. Die Großmutter sagt nämlich, es hat gewittert. Und die muss es ja wissen. Schließlich spielt sie selbst mit. Und Rotkäppchen spielt das Rotkäppchen, und der Jäger den Jäger, und der Wolf?
Es wird schon ein bisschen aufregend, wenn der Wolf kommt, aber ganz so gruselig ist er gar nicht. Der ist sogar ein wenig komisch. Das steht fest! Die Großmutter wünscht sich jedenfalls viele Besucher, und nicht nur sie. Wer am lustigen Puppenspiel vom Theater Maskotte für alle Märchenliebhaber ab vier Jahren teilnehmen möchte, sollte sich eine Karte telefonisch unter 03991 633 680 reservieren.
Anlässlich des 1. Jahrestages der russischen Aggression gegen die Ukraine hat sich einmal mehr Gerhard Schneider aus Krümmel zu Wort gemeldet. „Ich bin zerrissen und erschreckt, was da um mich vorgeht“, schreibt mir der Künstler zu einem Bild von ihm. Hier die Gedanken meines Blogfreundes:
Ein Jahr Russlands Aggression in der Ukraine. Für Russland eine Spezialoperation. Für die Ukraine ein Krieg auf Leben und Tod. Für den Westen der Tanz auf dem Seil. Trotz einer UNO-Resolution mit 141 Stimmen gegen Russland sehen es zahlreiche Staaten nur als eine Auseinandersetzung Russlands mit der massiv vom Westen unterstützten Ukraine. Der Westen ist nicht im Krieg mit Russland, lese, höre ich täglich. Ununterbrochen strömen westliche Waffen und Munition in die Ukraine. Täglich sterben Menschen in dreistelliger Zahl im Kampf oder bei Terrorangriffen auf die Bevölkerung.
Die EU und die USA beschließen fast im Monatstakt Sanktionen gegen Russland auf allen Gebieten. Die europäische Energieversorgung, bisher fast hauptsächlich von Russland abhängig, wird total umgestellt. Klimafragen spielen kaum eine Rolle.
Schreckensbilder erreichen uns täglich. Der Aggressor und die Ukraine sind siegesgewiss. Nur ein vollständiger Sieg des einen oder des anderen bringt den Frieden… Verhandeln nur, wenn der andere am Boden liegt und zu den Bedingungen des Siegers. Das ist das Ergebnis des ersten Jahres.
Ich lese in der Zeitung die Aussage von Experten, dieser Krieg wird noch bis 2030 gehen. Welch ein Glück, es sind nicht mehr ganz acht Jahre. Während eines Seminars meinte ein Seminarteilnehmer: „… und wenn es noch Hunderttausende sind, die sterben werden, für die Freiheit ist es das wert.“ Mir wurde schlecht. Ich bin eben ein naives Weichei, habe Angst vor dem Krieg. Habe Angst, dass „mein Wohlstand“ unter dem Krieg leidet. Gehöre zu den Lumpenpazifisten und zur Friedensmeute. Bin für Verhandlungen.
Auf meinem Bild leidet die Welt. Das Kind in der Krippe liegt am Boden, die Eltern (Maria und Josef), Ochs und Esel tot und die geblendeten Drei Weisen (Experten) werden von der Kriegstrommlerin geführt.
Ich bin zerrissen. Mich würde ernsthaft interessieren, wie andere Menschen diese Zeit erleben. Wenn ich einige Kommentare lese, dann erschrecke ich ob der Siegesgewissheit.
Kim Henschel von der Landessportjugend bei ihrem Grußwort.
Am vergangenen Wochenende tagte die Jugendvollversammlung der Sportjugend Mecklenburgische Seenplatte in Penzlin. Im Mittelpunkt der Versammlung stand der Bericht des Vorsitzenden Steven Giermann. Besonders erfreulich die neuen Mitgliedszahlen im Kinder- und Jugendbereich der Sportvereine im Landkreis. 17.038 Kinder und Jugendliche sind aktuell Mitglied in einem Sportverein der Seenplatte. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Plus von 1195 Mitgliedern unter 26 Jahren. „Eine Erhöhung der Mitgliedszahlen um knapp 7,5 Prozent ist hervorragend und zeigt, dass wir die Pandemie gut gemeistert haben“, so der Vorsitzende.
Nach den Grußworten des Vorsitzenden des Kreissportbundes Wolfgang Heidel sowie der Landessportjugend durch Kim Henschel wurden die vielseitigen Projekte der Sportjugend herausgestellt: Jährlich zwei Schwimmlager, eine Juniortrainer-Ausbildung, Vorschulsportfeste sowie die Aktivitäten des Juniorteams, welches aus rund zehn Jugendlichen besteht, die in ihrer Freizeit zum Beispiel Beachvolleyballturniere organisieren.
Am 2. März ab 18 Uhr wird Egon Krenz in Neustrelitz aus seiner Autobiographie lesen, deren erster Teil jüngst erschienen ist. In dem Buch wird speziell die Zeit bis 1974 beleuchtet. Im Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Torsten Koplin (DIE LINKE) nimmt Egon Krenz zu aktuellen politischen Themen Stellung. Es besteht die Möglichkeit das Buch käuflich zu erwerben und von Egon Krenz signieren zu lassen. Ort: Volkssolidarität Neustrelitz, Glambecker Str. 38. Der Eintritt ist frei.
Egon Rudi Ernst Krenz, geboren am 19. März 1937 in Kolberg, Pommern, ist ein ehemaliger deutscher Politiker der SED. Er war vom 18. Oktober bis zum 6. Dezember 1989 als Nachfolger Erich Honeckers Generalsekretär des ZK der SED sowie ab 24. Oktober bis zum selben Enddatum Staatsratsvorsitzender und Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates der DDR.