In den Nachtstunden vom 17. auf den 18. November kam es in zu zwei Einbrüchen in Firmengebäude. Beide Tatorte liegen unweit voneinander entfernt in der Dorfstraße des Ortes. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter in beiden Fällen gewaltsam Zugang zu den Gebäuden, durchsuchten diese und entwendeten Bargeld im unteren dreistelligen Bereich sowie in einem Fall einen Transporterschlüssel des betroffenen Betriebs.
An beiden Tatorten kamen Beamte des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg zum Einsatz. Die weiteren Ermittlungen werden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Röbel geführt. Zeugen, die zur Tatzeit in Priborn auffällige Beobachtungen in Zusammenhang mit den Einbrüchen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Röbel unter 039931 848224 oder in der Internetwache unter www.polizei.mvnet.dezu melden.
Bezüglich der am 15. November vermeintlich begangenen Raubstraftat in Waren (Strelitzius berichtete) bittet die Polizei Waren im Rahmen der Ermittlungen erneut um Mithilfe aus der Bevölkerung. Im Bereich des Hotels Radlon in der Kietzstraße in Waren fand eine der Polizei bislang unbekannte Frau am selben Tag zwischen 13 und 14 Uhr den Beutel der vermeintlich Geschädigten und übergab diesen an Anwohner der Kietzstraße.
Die Beamten der Kripo Waren bitten die Frau, die als mögliche Zeugin gilt, sich bei der Polizei in Waren unter 03991 176 224 zu melden. Von ihr erhoffen sich die Beamten Hilfe bei der Aufklärung des Sachverhalts.
Das traditionelle Benefizkonzert des Polizeireviers Friedland mit dem Landespolizeiorchester Mecklenburg-Vorpommern sollte am 27. November im Volkshaus Friedland stattfinden. Aufgrund des nunmehr steigenden Infektionsgeschehens und der damit anhaltenden pandemischen Lage haben sich die Veranstalter dazu entschlossen, das Konzert nicht stattfinden zu lassen.
Der Kartenverkauf begann am 3. November. Die bereits verkauften Tickets können am Mittwoch, den 24. November, in der Zeit von 10 bis 11 Uhr im Volkshaus Friedland zurückgegeben werden.
So sehr die Veranstalter die Absage des Benefizkonzertes auch bedauern, umso hoffnungsvoller blicken sie auf das Jahr 2022, in dem die schönen Klänge des Landespolizeiorchesters Mecklenburg-Vorpommern wieder im Friedländer Volkshaus ertönen.
Heute hat der TÜV den erweiterten Spielplatz in Wustrow abgenommen. Eine Kletterkombination sowie ein Basketballkorb sind hinzugekommen. Das alte Klettergerüst musste wegen erheblicher Mängel abgerissen werden. Für die Maßnahme wurden 30.000 Euro investiert, inklusive Fördermittel, wie mir Bürgermeister Heiko Kruse mitteilt.
In der Gemeindevertretung wurde gerade der Basketballkorb sehr kontrovers diskutiert, wie vom Gemeindeoberhaupt zu erfahren war. Von einigen Abgeordneten kamen Bedenken, dass mit dem Korb eher Jugendliche angezogen werden und damit Alkohol- und Drogenkonsum auf dem Spielplatz Einzug halten. „Mehrere andere Gemeindevertreter und ich teilen diese Ansicht nicht“, so Kruse. „Ich denke, dass ein Spielplatz nicht nur für die ganz Kleinen da sein, sondern auch Betätigungsmöglichkeiten für größere Kinder bieten sollte.“
Wehrleiter und Gemeindevertreter Steffen Franz (links) hat den Bürgermeister heute gleich einmal zu einem kleinen „Basketballmatch“ herausgefordert.
Coach Maximilian Dentz hofft, dass seine Jungs morgen ihr volles Leistungsniveau erreichen.
Mit den Herthanern aus Zehlendorf gastiert am morgigen Sonnabend eine Mannschaft bei den Oberligisten der TSG Neustrelitz, die nach Aussage von TSG-Coach „völlig zu Recht da oben“ auf Platz 3 der Tabelle steht. „Die Berliner verfügen in allen Mannschaftsteilen über gute Fußballer und sind für uns ein echter Gradmesser.“
„Mit breiter Brust“, so mein Blogpartner, „werden wir dennoch versuchen unser Heimspiel zu gewinnen und die drei Punkte im Parkstadion zu lassen.“ Wenn die TSG ihre Leistungsfähigkeit zu hundert Prozent abrufe, werde es auch für die Zehlendorfer schwer, die Residenzstadtkicker zu schlagen. Das hätten die letzten Spiele der Neustrelitzer in der Meisterschaft und im Pokal gezeigt.
Die TSG Neustrelitz belegt momentan Rang 8 der Tabelle und hat noch reichlich Luft nach oben. Anstoß im Neustrelitzer Parkstadion ist um 13.30 Uhr. Strelitzius ist dabei und berichtet im Anschluss wie immer zeitnah hier im Blog.
Große Sorge auch im Klinikum Neubrandenburg wegen der Corona-Patientenzahlen und der Inzidenzen.
Die Verantwortlichen der Krankenhäuser in der Mecklenburgischen Seenplatte sehen die klinische Versorgungssituation für die Patienten in der Region durch die derzeitige Entwicklung der COVID-19-Lage als kritisch an. Zwar sind innerhalb des Clusters IV, zu dem das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum, das Kreiskrankenhaus Demmin, das DRK-Krankenhaus Mecklenburg-Strelitz, das Müritz-Klinikum und die Klinik Amsee gehören, zu Beginn des Jahres in der dritten Welle schon deutlich mehr Patienten mit COVID-19 behandelt worden als jetzt. Jedoch verzeichnen die Krankenhäuser aktuell gleichzeitig eine ungewöhnlich große Zahl von Patienten mit onkologischen Krankheitsbildern und Notfallindikationen, die eine stationäre Behandlung erforderlich machen.
Große Sorge bereitet den Einrichtungen deshalb der schnelle Anstieg der Corona-Patientenzahlen und der Inzidenzen. Deren deutlicher Aufwärtstrend wird erfahrungsgemäß dazu führen, dass die Zahl der infizierten Menschen, die in Krankenhäusern behandelt werden müssen, weiter kontinuierlich nach oben geht.
Die Mitglieder des Clusters, das durch das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum koordiniert wird, tauschen sich regelmäßig über die aktuelle Lage aus. Sie bitten die Menschen der Region um Verständnis für Einschränkungen bei verschiebbaren Leistungen sowie beim Zutritt zu den Krankenhäusern und um Unterstützung bei der Bewältigung der Situation.
„Schützen Sie sich und andere Menschen durch Abstand, damit die Zahl der krankenhausbehandlungsbedürftigen COVID-19-Patienten nicht mehr so stark steigt und die klinische Versorgung der Region nicht gefährdet wird!“, heißt es abschließend. „Wir wünschen uns verstärkte politische Unterstützung zur Sicherung der medizinischen Versorgung in unseren Krankenhäusern.“
Die Filterkessel im neuen Wasserwerk III. Foto: Stadtwerke Neubrandenburg
Die Neubrandenburger Stadtwerke haben am Stadtrand von Neubrandenburg ein neues Wasserwerk in Betrieb genommen. Mit dem Neubau wird die Versorgungssicherheit weiter erhöht. Dafür hat neu.sw 3,2 Millionen Euro investiert. Während Wartungsarbeiten zum Beispiel muss die moderne Technik künftig nicht abgeschaltet werden, sondern kann weiter Trinkwasser aufbereiten.
In den vergangenen Wochen lief die neue Anlage zunächst im Probebetrieb, parallel zum alten Werk. So konnten zum Beispiel die sechs Filterkessel eingefahren werden. Sie sind größer als die bisherigen und können statt 6.000 nun 8.000 Kubikmeter Wasser pro Tag aufbereiten. Die Filterkessel sind die Herzstücke des Wasserwerks: In jedem Einzelnen befinden sich etwa 560 Filterdüsen. Aufgefüllt mit Quarzsand, haben sie die Aufgabe, dem Grundwasser Eisen und Mangan zu entziehen.
Vor zweieinhalb Jahren war der Grundstein für das neue Wasserwerk gelegt worden. Es ist direkt neben der alten Anlage gebaut worden und nun wie geplant in den Regel-Betrieb gegangen. Das alte Wasserwerk wird nach nun mehr als 40 Jahren stillgelegt und zurückgebaut.
neu.sw versorgt rund 78.000 Menschen in der Stadt und im Umland mit jährlich knapp vier Millionen Kubikmetern Wasser. Dafür betreiben die Stadtwerke drei Wasserwerke in Neubrandenburg und in Groß Nemerow. Das neue Wasserwerk III versorgt einen großen Teil der Stadt Neubrandenburg mit Trinkwasser, aber auch die Orte Weitin, Zirzow, Woggersin, Blankenhof, Gevezin, Wulkenzin, Neuendorf und Neu Rähse.
Eine Straßenlampe mit Solarstromversorgung ist am gestrigen Donnerstag an der Bushaltestelle Below direkt an der B 198 errichtet worden. „Durch die Entscheidung für Photovoltaik konnte die Investition zügig und umweltfreundlich umgesetzt werden“, so Wesenbergs Bürgermeister Steffen Rißmann.
Mit der Solarlampe wird der Bereich der Bushaltestelle umfassend ausgeleuchtet. Dadurch wird die Sicherheit erhöht, inbesondere für die mit dem Bus fahrenden Schüler am frühen Morgen in der dunklen Jahreszeit.
Auch in diesem Jahr muss die Neustrelitzer Tiergartenweihnacht, hier ein Bild aus dem Jahr 2017, coronabedingt abgesagt werden.
„Schweren Herzens haben wir uns trotz intensiver Planung und Auslotung vieler Möglichkeiten dazu entschlossen, unseren Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr nicht durchzuführen und bitten dafür um Verständnis“, heißt es in einer Mitteilung des Neustrelitzer Tiergartens. „Die aktuellen Coronazahlen lassen sich für uns leider nicht mit einer verantwortungsvoll durchgeführten Veranstaltung verbinden. Und was ist unser Weihnachtsmarkt ohne unbeschwertes Zusammensein bei leckeren Köstlichkeiten, tollem Bühnenprogramm und den vielen Kinderstationen?“
Die gute Nachricht – der Tiergarten öffnet am 4. und 5. Dezember trotzdem bis 20 Uhr und überrascht die Besucher ab 15 Uhr mit ermäßigtem Eintritt für ein besonderes Highlight. Speziell für den Weihnachtsmarkt wurden im Jubiläumsjahr – 300 Jahre Tiergarten und 30 Jahre Stadtwerke Neustrelitz – mehrere Leuchtattraktionen rund um die Chronik des Tiergartens geschaffen. Eigentlich als Highlights auf dem Weihnachtsmarkt gedacht, sollen sie nun auch allein für Atmosphäre zum Jahreswechsel sorgen.
Auch nach dem Eröffnungswochenende wird die Outdoor-Ausstellung an ausgewählten Sonnabenden in vollem Glanz erstrahlen. Vorgesehen sind verlängerte Öffnungszeiten bis 18 Uhr jeweils an den Sonnabenden des 3. und 4. Adventswochenendes, sowie an den Januarsonnabenden ab 8. Januar. Auch hier gilt der ermäßigte Eintritt ab 15 Uhr.
Der Kita-Kreiselternrat der Mecklenburgischen Seenplatte bittet die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung schnellstmöglich um die Schaffung einer sicheren Betreuungssituation für die Kinder. „Aktuell nimmt das Infektionsgeschehen rasant Fahrt auf und es ist zynisch, einen milden Infektionsverlauf bei den Kindern vorauszusetzen“, heißt es in einer Mitteilung.
Obwohl sich Kinder unter 12 Jahren noch nicht impfen lassen können, sei deren Schutz zu lange vernachlässigt worden: Es gebe keine Filteranlagen, Tests des Betreuungspersonals seien lange ausgesetzt worden und es fehle an sicheren Rechtsvorgaben bzw. Handlungsempfehlungen. Zu oft werde sich genau auf fehlende Vorgaben bezogen, um nicht selbst entscheiden zu müssen.