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Der Kita-Kreiselternrat der Mecklenburgischen Seenplatte bittet die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung schnellstmöglich um die Schaffung einer sicheren Betreuungssituation für die Kinder. „Aktuell nimmt das Infektionsgeschehen rasant Fahrt auf und es ist zynisch, einen milden Infektionsverlauf bei den Kindern vorauszusetzen“, heißt es in einer Mitteilung.

Obwohl sich Kinder unter 12 Jahren noch nicht impfen lassen können, sei deren Schutz zu lange vernachlässigt worden: Es gebe keine Filteranlagen, Tests des Betreuungspersonals seien lange ausgesetzt worden und es fehle an sicheren Rechtsvorgaben bzw. Handlungsempfehlungen. Zu oft werde sich genau auf fehlende Vorgaben bezogen, um nicht selbst entscheiden zu müssen.

Gleichzeitig appelliert der Kita-Kreiselternrat auch an Eltern und Betreuungspersonen, ihre eigene Verantwortung für das Wohl der Kinder und die Offenhaltung der Einrichtungen zu wahrzunehmen. Viel zu oft seien auch Eltern nicht geimpft und stellten damit keinen ausreichenden „Herdenschutz“ für die Familie dar. „Es ist leider wieder notwendig, Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und wir hoffen darauf, dass Arbeitgeber mit flexiblen Lösungen Eltern dabei unterstützen, Betreuung und Arbeit gleichzeitig zu absolvieren“, betont das Gremium.

Dem Kita-Kreiselternrat geht es darum, auf mögliche Missstände aufmerksam zu machen und bittet alle Beteiligten um Zusammenhalt. Er fordert „Entscheider und Verwalter zum mutigen und pragmatischen Handeln“ auf.