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Große Sorge auch im Klinikum Neubrandenburg wegen der Corona-Patientenzahlen und der Inzidenzen.

Die Verantwortlichen der Krankenhäuser in der Mecklenburgischen Seenplatte sehen die klinische Versorgungssituation für die Patienten in der Region durch die derzeitige Entwicklung der COVID-19-Lage als kritisch an. Zwar sind innerhalb des Clusters IV, zu dem das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum, das Kreiskrankenhaus Demmin, das DRK-Krankenhaus Mecklenburg-Strelitz, das Müritz-Klinikum und die Klinik Amsee gehören, zu Beginn des Jahres in der dritten Welle schon deutlich
mehr Patienten mit COVID-19 behandelt worden als jetzt. Jedoch verzeichnen die Krankenhäuser aktuell gleichzeitig eine ungewöhnlich große Zahl von Patienten mit onkologischen Krankheitsbildern und Notfallindikationen, die eine stationäre Behandlung erforderlich machen.

Große Sorge bereitet den Einrichtungen deshalb der schnelle Anstieg der Corona-Patientenzahlen und der Inzidenzen. Deren deutlicher Aufwärtstrend wird erfahrungsgemäß dazu führen, dass die Zahl der infizierten Menschen, die in Krankenhäusern behandelt werden müssen, weiter kontinuierlich nach oben geht.

Die Mitglieder des Clusters, das durch das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum koordiniert wird, tauschen sich regelmäßig über die aktuelle Lage aus. Sie bitten die Menschen der Region um Verständnis für Einschränkungen bei verschiebbaren Leistungen sowie beim Zutritt zu den Krankenhäusern und um Unterstützung bei der Bewältigung der Situation.

„Schützen Sie sich und andere Menschen durch Abstand, damit die Zahl der krankenhausbehandlungsbedürftigen COVID-19-Patienten nicht mehr so stark steigt und die klinische Versorgung der Region nicht gefährdet wird!“, heißt es abschließend. „Wir wünschen uns verstärkte politische Unterstützung zur Sicherung der medizinischen Versorgung in unseren Krankenhäusern.“