Die traditionelle Gedenkveranstaltung in der Friedhofskapelle an der Hohenzieritzer Straße kann in diesem Jahr nicht stattfinden.
Die Gedenkveranstaltung in Neustrelitz zum Volkstrauertag kann wegen der Corona-Schutzmaßnahmen in diesem Jahr leider nicht, wie sonst traditionell üblich, auf dem Hauptfriedhof in der Hohenzieritzer Straße stattfinden. „Wir bitten Sie herzlich, den 15. November 2020 im Gedenken an die Millionen Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft als einen stillen Tag individuell zu begehen“, sagte Bürgermeister Andreas Grund.
Pastorin Cornelia Seidel hat in der St. Georgs Kirche in Altstrelitz das Totengedenken gesprochen. Ich habe ihre Gedenkworte als Audio-Datei hier angefügt.
Zu mehreren Einbrüchen in eine Ferienhausanlage in Röbel in der Seebadstraße ist es zwischen dem 11. November, 16.15 Uhr, und 12. November, 11 Uhr, gekommen. Bislang unbekannte Täter drangen gewaltsam in vier Häuser ein und entwendeten aus diesen vier Fernseher und vier Musikanlagen. Zusätzlich nahmen sie aus einem der Häuser einen Couchtisch an sich. Bei einem weiteren Ferienhaus und dem Gebäude der Rezeption sowie der Garage der Ferienanlage blieb es beim Versuch des Eindringens durch die Täter. Keines der Ferienhäuser war zur Tatzeit vermietet. Der Gesamtschaden wird auf ca. 5000 Euro beziffert.
Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg war zur Spurensuche und -sicherung vor Ort. Die Kriminalkommissariatsaußenstelle Röbel führt die weiteren Ermittlungen wegen des Einbruchsdiebstahls. Zeugen, die zur Tatzeit am Tatort auffällige Personen- und Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Polizei in Röbel unter 039931 848224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.
Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sind täglich rund 13.000 Schülerinnen und Schüler in den Bussen des Landkreises unterwegs, um von ihrem Wohnort zur Schule und zurück zu kommen. Seit geraumer Zeit häufen sich aber Beschwerden über mangelnde Platzkapazitäten in den Bussen und lange Fahrwege. Dies nahm die CDU-Fraktion gemeinsam mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der MVVG, Dr. Stephan Bunge, nun zum Anlass, um mit Vertretern des Kreiselternrates sowie den Verkehrsunternehmen des Kreises ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Lösungsmöglichkeiten auszuloten. Dazu informiert der Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Tilo Lorenz:
„Die Verkehrsunternehmen in unserem Landkreis befördern täglich Tausende Busfahrschüler. Insgesamt machen sie dabei einen großartigen Job. Nichtsdestotrotz zeigte unsere gemeinsame Beratung, dass es hier und da nicht rund läuft. Die Corona-Pandemie wirkt derzeit wie ein Brennglas, und einzelne Problemlagen in der Schülerbeförderung treten noch deutlicher zutage. Die meisten Schwierigkeiten bestehen insbesondere in den Morgenstunden, wenn alle Fahrschüler wegen des Unterrichtsbeginns mehr oder weniger gleichzeitig befördert werden müssen. Auf einzelnen Strecken reichen dann die Platzkapazitäten einfach nicht aus, um für jedes Kind einen Sitzplatz vorzuhalten. Vor dem Hintergrund der Verkehrssicherheit kann ich gut verstehen, dass dies den Eltern die Sorgenfalten auf die Stirn treibt.
Daher haben wir uns nun verständigt, zunächst einmal systematisch zusammenzutragen, auf welchen Linien die Situation besonders angespannt ist, um dann ggf. auch zeitnah Verbesserungen herbeizuführen. Mittel und langfristige Abhilfe lässt sich letztlich aber wohl nur schaffen, wenn zusätzliche Busse eingesetzt, die Kapazitäten also erhöht werden. Dies muss aber zum einen durch die Verkehrsgesellschaften umsetzbar und zum anderen auch finanzierbar sein. An dieser Stelle werden wir über mögliche Lösungen zur Verbesserung des ÖPNV insgesamt innerhalb der Fraktion diskutieren und dann auch notwendige Initiativen innerhalb der verschiedenen Gremien des Kreistages starten.“
Der Aufsichtsratsvorsitzende der MVVG, Dr. Stephan Bunge, führt weiter aus: „Ein kurzfristiges Instrument, das für einige Entspannung sorgen könnte, sind die sogenannten Schülerlotsen. Diese können durch die direkte Ansprache dazu beitragen, dass die bereits jetzt vorhandenen Kapazitäten besser ausgenutzt werden. Als MVVG wollen wir hier schnell eine neue Werbekampagne an den Schulen starten, um noch mehr Schülerlotsen zu gewinnen. Darüber hinaus sollten in der Trägerversammlung der Jobcenter des Landkreises die Fördermöglichkeiten für sogenannte Schulbegleiter ausgelotet werden.
Neben den kurzfristigen Lösungen für akute Problemlagen müssen wir aber auch langfristige Entwicklungen in den Blick nehmen. Aufgrund stetig abnehmender Schülerzahlen wurden die Schulstandorte viele Jahre lang zentralisiert. Das führte aber dazu, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler auf die Schülerbeförderung angewiesen waren und die Busse immer voller und voller wurden. Bereits seit geraumer Zeit hat hier glücklicherweise ein Umdenken stattgefunden. In unserem Landkreis wird seit Jahren sowohl vonseiten der Verwaltung als auch vonseiten des Kreistags alles unternommen, um weitere Schulstandortschließungen zu verhindern. Im Rahmen der nächsten Schulentwicklungsplanung sollte daher nicht nur darauf geachtet werden, dass der Status Quo erhalten bleibt, sondern dass man ländliche Schulstandorte insgesamt wieder stärkt.“
Zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Seestraße in Schwarz ist es am gestrigen Donnerstag gekommen. Wie die 54-jährige Geschädigte der Polizei mitteilte, hatte sie gegen 6.20 Uhr ihr Haus verlassen. Als sie gegen 16.10 Uhr nach Hause kam, sah sie eine männliche Person von ihrem Grundstück kommen, in einen silberfarbenen Kleinwagen steigen und davonfahren. Als sie ihr Haus betrat, musste sie feststellen, dass gewaltsam eingedrungen, alles durchsucht und Schmuck im Wert von mehreren hundert Euro entwendet worden war.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei die Bevölkerung um ihre Hilfe. Zeugen, welche in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich im Polizeirevier Röbel unter der Telefonnummer 039931 848224, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.
Die Polizei hat in der Nacht auf den heutigen Freitag gegen 1 Uhr in Neustrelitz einen VW Polo und einen Audi A 6 verfolgt. Die Fahrer lieferten sich auf der Zierker Straße in Fahrtrichtung Penzliner Straße offenbar ein illegales Autorennen und beschleunigten auf der Flucht vor den Beamten ihre Fahrzeuge stark. Kurz vor dem Kreisverkehr Penzliner Straße musste der VW Polo eine Gefahrenbremsung einleiten und fuhr dann in die Dr.-Schwenter-Straße ein.
Dem Audi gelang dies nicht, er überfuhr den Kreisverkehr, hob kurz ab und kam auf der anderen Seite des Kreisverkehrs zum Stehen. Dabei zerstörte der Audi einen Schachtdeckel, einen Strom-Verteilerkasten, ein Straßenschild und eine Straßenlaterne. Der Audi war nicht mehr fahrbereit. Der dabei entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 15.000 Euro. Anschließend verließ der Fahrzeugführer sein Fahrzeug und flüchtete zu Fuß.
Nach dem Coronas-Fall in den Reihen der 2. Bundesligamannschaft der PSV-Volleyballer (Strelitzius berichtete) haben die Gesundheitsbehörden die vorsorgliche Quarantäne für einige der Spieler bis zum Wochenende verlängert. Damit kann das für den kommenden Sonnabend angesetzte Auswärtsspiel der Neustrelitzer in Moers nicht stattfinden, wie PSV-Volleyballchef Patrick Scholz am Abend mitteilte. Der Verband sei um eine Verlegung der Partie gebeten worden. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.
Das nächste planmäßige Punktspiel der Residenzstädter findet damit am 21. November in der heimischen Strelitzhalle gegen den Kieler TV statt. Dabei wird es sich entsprechend den in Deutschland aktuellen Corona-Auflagen um ein Geisterspiel handeln, also ohne Zuschauer.
Das Landesamt für Gesundheit und Soziales meldet mit Stand heute (Donnerstag, 12. November 2020, 16.24 Uhr) 17 weitere Fälle von Corona-Infektionen in der Mecklenburgischen Seenplatte. In den zurückliegenden sieben Tagen sind im Landkreis 62 Erkrankungen erfasst worden. Das entspricht einer 7-Tage-Inzidenz von 24 Fällen je 100.000 Einwohner.
Auch im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte nimmt die Zahl der Infektionen also zu. Und es sind erneut Fälle in Schulen aufgetreten. Bei einem Schüler der Stella-Schule in Neubrandenburg wurde jetzt eine Infektion nachgewiesen. Weil das Kind schon seit Mitte der Woche ansteckend ist und zusätzlich durch den Hortbesuch von einer weiteren Durchmischung aller Gruppen auszugehen ist, hat das Gesundheitsamt entschieden, dass die Schule vorübergehend bis zum 22. November geschlossen werden muss. Nur so kann eine Weiterverbreitung der Erkrankung unter weiteren Schülern und Lehrern vermieden werden. Unmittelbare Kontaktpersonen wurden zusätzlich vom Gesundheitsamt ermittelt und abgesondert.
In der IGS Süd in Neubrandenburg ist die Klassenstufe 6 sowie einige Lehrkräfte betroffen. Sie wurden abgesondert. Auch im Regionalen Beruflichen Bildungszentrum (GeSoTec) in Neubrandenburg musste eine Klasse im Zusammenhang mit einer Infektion abgesondert werden.
In der Sonderauslosung der PS-Lotterie der Sparkassen holte eins der Lose einen der Hauptpreise zu uns in die Region. Ein Feldberger Ehepaar kann sich jetzt über einen Renovierungsgutschein im Wert von 10.000 Euro freuen. Damit steht dem neuen Bad oder einer Verjüngungskur des Wohnzimmers nichts mehr im Wege.
Fast jeder zweite Mecklenburg-Strelitzer besitzt ein PS-Los und tut damit nicht nur sich, sondern auch anderen Gutes. Zum einen gibt es Chancen auf attraktive Gewinne, zum anderen wird gemeinnützigen Projekten geholfen, die das Leben hier vor Ort bereichern und schöner machen. Fünf Euro kostet ein Los. Davon werden vier gespart und am Jahresende dem Konto wieder gutgeschrieben. Ein Euro wird für die Lotterie verwendet.
Ein Blitzeranhänger, hier an einem anderen Standort, ist in Wesenberg zwei Mal beschmiert und damit außer Betrieb gesetzt worden.
In den vergangenen Tagen ist es in der Mirower Chaussee, Höhe Tiergartenstraße, in Wesenberg an der B 198 in zwei Fällen zu Schmierereien am dort geparkten Blitzeranhänger gekommen. In der Nacht vom 6. zum 7. November trugen bislang unbekannte Täter im Bereich der Sichtscheibe eine weiße, farbähnliche Substanz auf, wodurch der ordnungsgemäße Betrieb der Anlage gestört wurde. Das geschah auch im zweiten Fall am gestrigen Tag zwischen 16.15 und 22.45 Uhr.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Neustrelitz unter 03981 258224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de
Im Zusammenhang mit dem Auftreten der Geflügelpest im Land Mecklenburg-Vorpommern weist das Veterinäramt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte alle Geflügelhalter auf die Situation hin. Die Maßnahmen zum vorbeugenden Schutz sollten unbedingt beachtet werden:
Das Geflügel ist von Wildvögeln fernzuhalten. Deshalb darf keinesfalls im Freien gefüttert und getränkt werden. Einstreu und Futter müssen so gelagert werden, dass Wildvögel keinen Zugriff haben. Geflügelteile und Eierschalen von gekauften Eiern dürfen nicht verfüttert werden. Die Desinfektion der Schuhe vor dem Betreten und nach dem Verlassen des Stalls ist selbstverständlich zwingend notwendig.
Der Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes, Dr. Guntram Wagner, erinnert in diesem Zusammenhang erneut daran, dass sich Geflügelhalter beim Veterinäramt mit ihrem Bestand anzumelden haben. „Außerdem hat uns ein Halter, der ein Krankheitsgeschehen oder größere Verluste bei seinem Geflügel bemerkt, zu informieren“, so Dr. Wagner.
Sein Aufruf an die Geflügelhalter lautet, dass sie sich vorsorglich auf das Aufstallen des Hausgeflügels vorbereiten sollten. „Aus der Erfahrung der zurückliegenden Jahre dürften die Maßnahmen bekannt sein“, sagte er. „Wichtig ist eine ganz enge Maschenweite bei der Verwendung von Netzen und eine dichte Überdachung. Viele Geflügelhalter schlachten schon jetzt die Weihnachtsgänse und -enten. Auch das sei natürlich eine vorbeugende Maßnahme.
Wie der Amtstierarzt weiter mitteilt, laufen in seiner Behörde zurzeit Überprüfungen der seuchenhygienischen Absicherung der gewerblichen Geflügelhaltungen. Außerdem werden aufgefundene tote Wasser- und Greifvögel beprobt. „Wir treffen zudem laufend Risikobewertungen für unseren Landkreis unter Berücksichtigung vorhandener Geflügelanlagen, Rastplätzen der Zugvögel und der Laborbefunde beprobter Wildvögel“, erklärt Dr. Wagner.