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Strelitzius Blog

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Monatsarchiv: September 2019

Strelitzhalle im Jubel: PSV-Volleyballer entscheiden Top-Spiel gegen Potsdamer für sich

29 Sonntag Sep. 2019

Posted by Strelitzius in Sport

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Mecklenburg-Strelitz, PSV Neustrelitz, Volleyball

Als bester Spieler wurde Sebastian Krause (rechts) ausgezeichnet, hier in einem früheren Spiel mit Oliver Heß, Daniel Zastrau und Tom Orzelski (von links).

Mit einem Paukenschlag und einer Ansage unserer Drittligavolleyballer vom PSV Neustrelitz hat die neue Punktspielrunde begonnen. Der Meister des Vorjahres hat am Sonnabendabend in der heimischen Strelitzhalle den Mitbewerber um den Titel der neuen Saison SC Potsdam mit 3:1 (25:20, 19:25, 25:22, 26:24) bezwungen. Der Jubel der 450 Zuschauer im Volleyballtempel am Glambecker See angesichts der vollen Punkteernte kannte keine Grenzen.

„Es war das erwartete Spitzenspiel, ein wahrer Krimi“, so PSV-Volleyballchef Patrick Scholz gegenüber Strelitzius. „Nach meiner Meinung haben die beiden Top-Mannschaften der Liga gegeneinander gespielt, mit dem besseren Ende für uns.“ Auf beiden Seiten habe es aber auch viele Fehler gegeben, da gelte es im Training jetzt anzusetzen. „Dann sehe ich gute Chancen des PSV für die Saison.“

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Die Seenplatte ist toll: Neubrandenburger gewinnt Poetry Slam in Mirows Wohnzimmercafé

29 Sonntag Sep. 2019

Posted by Strelitzius in Literatur

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Freizeit, Kultur, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Wettbewerb

Das Organisationsteam von links Elke-Annette Schmidt, Judith Kenk, Steffi Kühn, Christine Kittendorf und Sigrid Prokop mit Sieger Marcel Bruhn (Mitte). Foto: Kevin Lierow-Kittendorf

Bis auf den letzten Platz ausgebucht war das Kaffeehus Kittendorf am vergangenen Freitag. Es war die Auftaktveranstaltung des Dichterwettbewerbes „Natürlich Mecklenburgische Seenplatte! Lieben, Fühlen, Slammen“, bei dem die Seenplatte im Fokus steht (Strelitzius berichtete). Aufgerufen hatten die Organisatoren vorab erfahrene und unerfahrene Slam-Poeten, ihre Beziehung zur Seenplatte auf witzige, versöhnliche, kritische und ironische Weise zu präsentieren.

Die kleine Veranstaltungsreihe in diesem Jahr soll eine Kampagne einleiten, die das Image der Seenplatte nach außen und ganz besonders bei den Einheimischen aufwerten soll. „Die Seenplatte ist toll, das wollen wir zeigen. Hier lässt es sich gut leben und woanders läuft auch nicht alles glatt“, sagte Judith Kenk vom Netzwerk Seenplatte, die den Abend moderierte.

Profi-Slammerin macht das „Opferlamm“

Die Gäste erlebten Texte und Performances, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Den Anfang machte Profi-Slammerin und selbst Organisatorin von Slam-Veranstaltungen „Lulu“. Ihre Performance markierte das sogenannte „Opferlamm“, und bezeichnet den Auftakt der Veranstaltung durch den Beitrag eines Profis, außerhalb der Wertung.

Als erster zu bewertender Slam-Poet kam Marcel Bruhn auf die Bühne und strapazierte die Lachmuskeln der Zuhörer. Der Student thematisierte seine Heimatstadt Neubrandenburg auf ganz eigene und sehr amüsante Weise. Er verglich die Einfahrt in den Neubrandenburger Kreisverkehr mit einer Fahrt im Karussell.

Daniela Kulczak bot einen Text dar, der die Vielfalt touristischer Highlights der Region darstellte und dass es, so viele an der Zahl, kaum möglich ist, sie innerhalb eines Urlaubs zu bereisen. Trotzdem stellte sie klar, dass es sich eigentlich nicht lohnt zu verreisen, wenn wir es doch vor unserer Haustür so schön haben.

Kausalität zwischen Einwohnerzahl und Mordrate

Heinrich Krebbe präsentierte die Erlebnisse zweier Eichen in der Seenplatte und welche Geschichten sie aus ihrem langen Leben über die Seenplatte erzählen können. In seinem „Kommentar zur Erhebung des statistischen Landesamtes“ deckte Manuel Buckow aus Rostock interessante Zusammenhänge auf, die er geschickt pointierte. Etwa die Kausalität zwischen der geringen Einwohnerdichte und der ebenso geringen Mordrate. Der Rostocker vermutete, dass es sich als Täter nicht lohnt, den weiten Weg zum Opfer auf sich zu nehmen: „Man weiß nicht, ob man rechtzeitig wieder zu Hause ist“.

Sieger Marcel Bruhn.

Am Ende der sieben Präsentationen erinnerte sich das Publikum gut an den ersten Vortrag des Abends. Marcel Bruhn, gewann den ersten Slam dieser Art und auch seine Zugabe begeisterte das Publikum. Doch nicht nur die sieben poetischen Beiträge im Wechsel mit erwähnenswerten Hintergründen zum Poetry-Slam machten den Abend interessant. Ebenfalls erfreuen durften sich die Gäste in Christine Kittendorfs Wohnzimmercafé über die Live-Musik von der „Seentaucherin“, alias Christine Ratei aus der Kleinseenplatte. Mit ihren Liedern sorgte sie an diesem Abend für eine spannende Mischung aus Texten und Musik.

Der Sieger des Poetry-Slams aus Mirow wird im März nächsten Jahres gegen den/die Sieger/in aus Lehsten antreten, und dann wird ein Gesamtsieger für die erste Veranstaltungsreihe gekürt. Wenn es nach den Organisatorinnen geht, dann geht das Projekt 2020 weiter. Der Anfang und der Zuspruch des Publikums stimmen positiv.

Kreistagspräsident ist zu danken

Ein Dank der Organisatorinnen geht an dieser Stelle an Thomas Diener, Kreistagspräsident der Mecklenburgischen Seenplatte, der die Schirmherrschaft übernommen hatte, sowie Elke-Annette Schmidt, stellvertretende Kreistagspräsidentin. Außerdem an die Sponsoren Gutshof Woldzegarten und die Nordkurier-Mediengruppe. Und an Steffi Kühn, von der Lehstener Kulturalternative, die den Großteil der Organisation und Planung geleistet hat.

Das zweite Poetry-Slam-Event mit dem Thema Seenplatte findet am Freitag, 15. November, in Lehsten statt. Der Eintritt ist frei, Anmeldungen sind nicht notwendig. Infos unter https://netzwerk-seenplatte.de/event/poetryslam_lehsten/

Die „Seentaucherin“ Christine Ratei bot zur Gitarre spannende Texte.

Endlich freigeschossen: Strelitzer FC deklassiert Victorianer im Stadtderby

28 Samstag Sep. 2019

Posted by Strelitzius in Sport

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Fußball, Mecklenburg-Strelitz, Strelitzer FC

Unter Flutlicht auf Kunstrasen konnten die Kicker des Strelitzer FC den zweiten Sieg der Saison einfahren. Foto: Kai Böhme

„Derbysieger-Derbysieger“ hallte es am gestrigen Abend durch das Neustrelitzer Harbigstadion. Nach dem Abpfiff war der Jubel groß, denn der Strelitzer FC konnte das Stadtderby im „Auswärtsspiel“ gegen Victoria Neustrelitz souverän für sich entscheiden und den Bock endlich umstoßen.
Mit 8:0 wurden die Mannen der Victoria förmlich deklassiert.

Gut eingestellt und gewillt sich endlich zu belohnen, gingen die SFC-Spieler couragiert in die Partie und es dauerte genau eine Minute, bis es zum ersten Mal im Tor der Victoria klingelte. Anton Funk war es, der mit einem Fernschuss das 1:0 markierte und somit das Schützenfest eröffnete. In der 23. Minute erhöhte Hawas Ahmad auf 2:0. Problemlos lief der Ball durch die Reihen des SFC, der in der 33. Minute auf 3:0 erhöhen konnte. Mirko Eichhorn traf zum ersten Mal für seinen neuen Verein.

Nur zwei Minuten später war es erneut Anton Funk mit dem 4:0 und in der 42. Minute konnte sich auch Hawas Ahmad zum zweiten Mal in die Torschützenliste eintragen. Mit dem 5:0 ging es in die Halbzeit. Auch im zweiten Abschnitt ließ der SFC nicht nach. In der 55. Minute war mit Mirko Eichhorn der nächste Doppeltorschütze perfekt, er netzte zum
6:0 ein. In der 62. Minute erhöhte Leo Illgen auf 7:0 und in der 78. Minute markierte Tony Pufahl den 8:0-Endstand und belohnte sich und seine Mitspieler für ein tolles Spiel.

Nächster Gegner ist der FV Wokuhl, da gilt es genauso stark aufzuspielen, damit auch wieder Jubelgesänge angestimmt werden können. Die Partie findet am 6. Oktober um 13 Uhr wieder im Harbigstadion auf Kunstrasen statt. Vielleicht ein gutes Omen.

Der SFC spielte mit: D. Müller – D. Ortlieb (C), A. Volkmann, P. Engel, M. Collier – M. Eichhorn, M. Kleemann (M. Bressel/55. Minute), A. Funk (K. Heller/55. Minute), P. Rudolph (L. Illgen/55. Minute), T. Pufahl – H. Ahmad

Morgen ins Parkstadion: TSG mit fast voller Kapelle gegen ein Schlusslicht im Aufwind

28 Samstag Sep. 2019

Posted by Strelitzius in Sport

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Fußball, Mecklenburg-Strelitz, TSG Neustrelitz

Tomasz Grzegorczyk weiß, was er an Torjäger Djibril N’Diaye hat.

Gelingt es der TSG Neustrelitz morgen im heimischen Parkstadion, einen weiteren Dreier auf ihr Oberliga-Konto zu buchen? Mit dem Charlottenburger SC Hertha 06 reist zwar das Schlusslicht der Tabelle an, aber es ist ein Schlusslicht im Aufwind. Zuletzt wurde zwei Mal Remis gespielt. „Wir werden die Gäste auf keinen Fall unterschätzen“, hat mir TSG-Coach Tomasz Grzegorczyk eben gesagt. Die Charlottenburger seien spielstark und würden sich auf keinen Fall nur hinten reinstellen und auf Konter lauern. „Ich gehe von einem attraktiven Spiel aus und wünsche mir, dass es möglichst viele Zuschauer sehen.“

Bis auf Nick Stövesand stünden alle TSG-Spieler zur Verfügung, auch Offensivkraft Boris Hass kann aufgeboten werden, und seien heiß auf dieses Spiel, so Grzegorczyk. Nach einer guten Trainingswoche sollten die drei Punkte in Neustrelitz bleiben. Anstoß ist um 13.30 Uhr.

Montenegro dankt Jutta von Mecklenburg-Strelitz auf berührende Weise

28 Samstag Sep. 2019

Posted by Strelitzius in Geschichte

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Ausstellung, Cetinje, Literatur, Mecklenburg-Strelitz, Montenegro

Erlebten zwei würdige Veranstaltungen: Herzog Georg Borwin zu Mecklenburg, Dr. Rajko Lippert, Dr. Neda Donat und Kronprinz Nikola (von links).
Großer Andrang bei den Veranstaltungen.

Anlässlich des 120. Jubiläums der Vermählung der Strelitzer Prinzessin Jutta mit dem montenegrinischen Thronfolger Danilo ist am gestrigen Freitag in der früheren Hauptstadt Monenegros in Cetinje eine sehr berührende Ausstellung eröffnet worden. Rund 300 Gäste waren gekommen, darunter der Kulturminister des Balkanlandes Aleksandar Bogdanvic, Kronprinz Nikola, Vertreter des Außenministeriums und der Akademie der Wissenschaften sowie der staatlichen Museen. Die deutsche Seite war vertreten durch Herzog Georg Borwin zu Mecklenburg und seine Frau Alice sowie den Vorsitzenden des Vereins Kulturgut Mecklenburg-Strelitz, Dr. Rajko Lippert.

„Jutta hatte während der Balkankriege Geld für die medizinische Versorgung der Verwundeten gesammelt, darunter in Neustrelitz, und als Krankenschwester gearbeitet. Das hat man in Montenegro nicht vergessen“, schreibt mir mein Blogfreund Rajko Lippert. „Wie mir vom Außenministerium Montenegros signalisiert wurde, möchte man die Ausstellung auch in Neustrelitz zeigen.“

Katalog und Buch

Am gleichen Tag wurde in Cetinje das in Deutsch und Montenegrinisch erschienene Buch „Jutta von Mecklenburg-Strelitz – Memoiren einer deutschen Prinzessin“ vorgestellt. Mit rund 100 Interessenten war auch diese Veranstaltung sehr gut besucht. Die montenegrinische Germanistin Dr. Neda Donat hatte bei einem Vortrag 2016 im Neustrelitzer Kulturquartier an die in Deutschland so gut wie vergessene Prinzessin Jutta und spätere Titularkönigin Militza von Montenegro erinnert und versprochen, einem Buchprojekt zum Durchbruch zu verhelfen (Strelitzius berichtete).

Neda Donat hat Wort gehalten und sehr viel Kraft in die nun vorliegende Edition investiert. Das Originalmanuskript Juttas hatte das Großerzogliche Haus Mecklenburg-Strelitz als ein Zeichen der Verbundenheit zur Verfügung gestellt. Rajko Lippert und die Neustrelitzer Historikerin Sandra Lembke haben das Vorwort geschrieben und den Ausstellungskatalog redigiert. Auch Strelitzius durfte einen bescheidenen Beitrag leisten. „Neda Donat und ich waren begeistert von beiden Veranstaltungen, sie waren sehr würdig und professionell“, so Lippert abschließend aus Cetinje.

Herzog Georg Borwin zu Mecklenburg und seine Frau Alice wurden von den Montenegrinern herzlich in Cetinje begrüßt.

Mirows Bürgermeister gratuliert: Verdienter Musiker Stefan Florev feiert 85. Geburtstag

28 Samstag Sep. 2019

Posted by Strelitzius in Leute

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Jubiläum, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Musik

Christine Kittendorf und Henry Tesch nehmen den Jubilar in die Mitte.

Der musikalische Leiter des Feuerwehrmusikzuges Mirow, Stefan Florev, feiert am heutigen Sonnabend seinen 85. Geburtstag. Bürgermeister Henry Tesch und seine Stellvertreterin Christine Kittendorf haben in dieser Woche eine Probe des Ensembles zum Anlass genommen, um dem Jubilar für seine Verdienste zu danken.

„Es ist nicht nur die seit Jahrzehnten hervorragende Arbeit und sein unermüdlicher Einsatz, der uns alle begeistert, sondern vor allem sein Engagement für die Jugend und Nachwuchsarbeit“, so Henry Tesch zum Geburtstag. „Wir wünschen alles Gute im Namen der Stadtvertretung, der Einwohnerinnen und Einwohner sowie der vielen Gäste. Wer Stefan Florev kennt, der weiß, dass er stets betont: ‚Wir sind gut, aber nicht ganz gut. Und daher üben, üben, üben!'“

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Es geht wieder los: Unsere Drittligavolleyballer treten zum Auftakt gegen Potsdamer an

27 Freitag Sep. 2019

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Mecklenburg-Strelitz, PSV Neustrelitz, Volleyball

Mit den Potsdamern haben die Jungs von Dirk Heß gleich eine harte Nuss zu knacken.

Ab morgen greifen unsere Volleyballer vom PSV Neustrelitz wieder in der 3. Liga an. Um 18.30 Uhr ist Anpfiff in der Strelitzhalle, und natürlich hoffen die Jungs um Coach Dirk Heß gleich zum Auftakt der neuen Saison auf eine volle Hütte. Den Rückhalt des Publikums als quasi siebenter Mann brauchen sie auch, denn mit dem SC Potsdam kommt gleich einer der Topfavoriten an den Glambecker See. Zu verstecken brauchen sich die Neustrelitzer aber nicht, sie haben bereits zuletzt im gewonnenen Landespokalfinale gegen den Zweitligisen Warnemünde gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Und, sie sind der Titelverteidiger.

Vor dem Abschlusstraining heute Abend habe ich noch Kontakt mit Dirk Heß gehabt. „Ich gehe von einem ganz harten Spiel aus. Für uns ist es zugleich eine Standortbestimmung, ob das schon ligatauglich ist, was wir im Testspiel und beim Pokal abrufen konnten. Zu den Mannschaften, die sich verstärkt haben und um den Meistertitel mitspielen, zählen unbedingt die Potsdamer. Da müssen wir alles aufbieten, wenn wir die drei Punkte in Neustrelitz behalten wollen. Da wir in dieser Spielzeit breiter aufgestellt sind, können wir reagieren, sollten wir ins Schwimmen geraten. Die Spieler sind motiviert, haben Bock zu spielen, und das ist für mich und für uns das Allerwichtigste.“

Neustrelitzer Verein legt Zahlen vor: 96 Prozent für originalgetreuen Wiederaufbau des Schlossturms

27 Freitag Sep. 2019

Posted by Strelitzius in Architektur

≈ Ein Kommentar

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Geschichte, Kommunales, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Politik, Stadtentwicklung, Umfrage, Vereine

Vereinsvorsitzender Jürgen Haase (Mitte, rechts) übergibt die Abstimmungskarten an Ernst-August von der Wense. Fotos: Verein

Der Residenzschlossverein Neustrelitz hat heute die Ergebnisse seiner Befragung zum Wiederaufbau des Turms des Neustrelitzer Schlosses (Strelitzius berichtete) präsentiert und die Abstimmungskarten an den Stadtpräsidenten Ernst-August von der Wense und anwesende Vertreter der Fraktionen in der Stadtvertretung überreicht. Fast 2100 Teilnehmer haben ihr Votum abgegeben, das Ergebnis ist mehr als eindeutig: 96,18 Prozent der Befragten stimmten für den originalgetreuen Wiederaufbau, ganze 3,58 Prozent für eine abgespeckte moderne Version.

Bei den Teilnehmern aus der Stadt und der Umgebung waren es 95,6 Prozent, die für die originalgetreue Fassade stimmten, bei den Besuchern der Residenzstadt 97,6 Prozent.

Bei den hier abgebildeten Turmansichten wird von einem Anbau weiterer Teile des Residenzschlosses ausgegangen. Foto: Architectura virtualis/Holger Wilfarth

Jury hat entschieden: Waren erhält Revolutionsmahnmal „Perspektiven zur Freiheit“

27 Freitag Sep. 2019

Posted by Strelitzius in Kunst

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Schlagwörter

Geschichte, Mecklenburgische Seenplatte, Politik, Waren, Wettbewerb

Nun steht fest, wie das Mahnmal, das in Waren an die Friedliche Revolution von 1989 erinnern soll, aussehen wird. Die Jury unter Leitung des ehemaligen Präsidenten des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Florian Mausbach, entschied sich für den Entwurf: „Perspektiven zur Freiheit“ der Stuttgarter Künstler Dagmar Korintenberg und Wolf Kipper.

„Ich freue mich sehr, dass die Friedliche Revolution vor 30 Jahren nun in Waren einen neuen Erinnerungsort erhält. Der Denkmal-Entwurf, der den Wettbewerb gewonnen hat, zeichnet sich dadurch aus, dass er einlädt zur Auseinandersetzung und zur Diskussion“, kommentiert Kultusministerin Bettina Martin die Entscheidung. „Das ist gut so, denn dieses aktive Gedenken an den Aufbruch in Freiheit und Demokratie im Jahr 1989 regt uns an, auch über unser demokratisches Miteinander heute nachzudenken und darüber ins Gespräch zu kommen. Ich danke der Jury für diese gute Entscheidung und bin gespannt auf die Umsetzung.“

Fünf Preisrichter entschieden über die zehn eingereichten Wettbewerbsarbeiten, die im Rahmen einer Plakataktion in den letzten Wochen landesweit öffentlich präsentiert worden waren. Auch bei den Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger, die im Rahmen der Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge vorab gesammelt worden waren, hatte dieser Entwurf einen der vorderen Plätze belegt.

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Sprengstoffanschlag in Neustrelitz gilt möglicherweise Abgeordneten der AfD

27 Freitag Sep. 2019

Posted by Strelitzius in Polizei

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Kriminalität, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

Eine Sprengstoffexplosion ist zwischen Mitternacht und 1 Uhr auf Freitag am Husarenmarkt in der Strelitzer Straße in Neustrelitz herbeigeführt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen haben bisher unbekannte Täter einen selbstgebastelten Sprengsatz durch ein Gittertor in einen Vorraum geworfen. In dem betroffen Gebäudeteil befindet sich das Bürgerbüro von zwei Abgeordneten der AfD. Durch die Explosion wurden eine Tür und die Decke aus Gipskarton beschädigt. Der Schaden wurde auf etwa 2000 EUR geschätzt.

Der Staatschutz der Kripo Neubrandenburg übernimmt die Ermittlungen, da eine politisch motivierte Tat nicht ausgeschlossen werden kann. Reste des Sprengkörpers konnten sichergestellt werden und werden nun genauer bestimmt.

Mögliche Zeugen werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395 55822224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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