Schlagwörter

, , , , , ,

Auszüge aus dem Programmheft. Fotos: Peter von Heesen

Nach der wunderbaren Premiere des Familienballetts „Heidi“ (Strelitzius berichtete) der Deutschen Tanzkompane am Freitagabend im Neubrandenburger Schauspielhaus hat sich Marc Zabel, Geschäftsführender Vorstand der Truppe bei mir gemeldet. „Das was im Schauspielhaus zu erleben war, ist im wahrsten Sinne ‚eine Geschichte für Kinder und auch für solche, welche Kinder lieb haben‘ (so zierte es wahlspruchartig Spyris Buch-Einbände). Zugleich eine völlig zeitlose Geschichte, die niemanden unberührt lässt. Ganz gleich, ob Kinder oder Erwachsene. Das hat auch die Premiere unter Beweis gestellt.

Das Familienballett zeige sich zudem als wirklich „große Produktion“. Tänzerisch, darstellerisch und emotional. „Und so sage ich Choreografin Katharina Torwesten, die viele Herzen erobert hat, und allen Ensemblemitgliedern wie auch Gästen großen Dank“, ergänzte mein Blogpartner. „’Große Produktion‘ meint auch die Ausstattung; hier haben Axel Rothe (Bühne) und Nicola Clarissa Gehring (Kostüme) – die beide ja auch auf der Bühne zu erleben sind – ‚gezaubert‘. In der Kostümabteilung haben zudem Andrea Mécs-Hàrsfai und die immer noch unentbehrlichen Helfer Christa Schlaefendorf und Erika Finck, unterstützt von Gudrun Otterstein wahrlich Enormes geleistet. Nur deshalb war und ist die wundervolle ‚Kostümschlacht‘ möglich geworden.“

Wer die Premiere (vielleicht ferienbedingt) verpassßt hat, muß sich etwas gedulden, kann aber schon jetzt Karten kaufen; „Heidi“ reist erst nach Brüssel, bevor im Dezember die Bühnen in Neubrandenburg (Schauspielhaus) und Neustrelitz (Deutsche Tanzkompanie und Landestheater) einladen. Rheinsberg, Templin, Güstrow und Putbus folgen alsdann.