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Tagesarchiv 1. Juni 2017

Französische Autorin erhält Annalise-Wagner-Preis für Ravensbrück-Roman

01 Donnerstag Juni 2017

Posted by Strelitzius in Kultur

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Fürstenberg, Literatur, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg

Die französische Autorin Valentine Goby erhält für ihren Roman „Kinderzimmer“
den „Annalise-Wagner-Preis 2017“ der Annalise-Wagner-Stiftung aus Neubrandenburg. Der Roman erschien im Frühjahr 2017 in der deutschen Übersetzung von Claudia Steinitz im Verlag ebersbach & simon,
im Rahmen des Förderprogramms des Französischen Außenministeriums, vertreten durch die Kulturabteilung der Französischen Botschaft in Berlin, Institut français Deutschland.

In ihrem Roman beleuchtet Valentine Goby literarisch eine unfassbare Facette von NS-Verbrechen im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück: die Ermordung der Kinder, die dort geboren wurden. Aus intensiven Recherchen und Gesprächen u. a. mit Marie-José Chombart de Lauwe, die als Häftlings-Krankenschwester im „Kinderzimmer von Ravensbrück“ um das Leben der Neugeborenen rang, die dort ab 1944 nicht mehr sofort getötet wurden, sondern an Hunger, Kälte und Krankheiten starben, webt die Autorin eine fiktive Geschichte.

Die Schriftstellerin erzählt in hoch verdichteten Rückblenden, Momentaufnahmen, Assoziationen, Dialogen von Mila, die 1944 ins KZ Ravensbrück deportiert wird, deren Kind im „Kinderzimmer“ stirbt und die es gemeinsam mit Kameradinnen aus mehreren Ländern schafft, ein verwaistes Baby als ihren Sohn auszugeben, es zu beschützen und zu retten.
Aus dem bedrückenden Sujet „Kinderzimmer“ entwickelt Valentine Goby eine hoffnungsvolle Geschichte von Mut und Widerstand gegen Terror und Gewalt, von Solidarität und Freundschaft, von Menschlichkeit und Menschenwürde unter menschenverachtenden Bedingungen, wie es in der Mitteilung aus dem Neubrandenburger Rathaus heißt.

Hochaktuell und literarisch faszinierend

Die Autorin, selbst Jahrgang 1974 und damit zur Enkelgeneration gehörend, wurde in Frankreich bereits mehrfach ausgezeichnet. Der hervorragenden Übersetzung von Claudia Steinitz ist zu danken, dass sie auch deutsche Leser erreicht. Nun setzt ein regionaler Literaturpreis aus Mecklenburg-Vorpommern ein Zeichen dafür, wie hochaktuell und wie literarisch faszinierend dieser Roman auch und gerade für deutsche Leser ist.

Im Fokus des Annalise-Wagner-Preises stehen Texte, die Besonderes beitragen zum kollektiven Gedächtnis der historischen Region „Mecklenburg-Strelitz“. In der regionalen Erinnerungskultur spielt die Auseinandersetzung mit „NS-Geschichte vor der Haustür“ eine wichtige Rolle. Dazu gehören die vielfältigen Verbindungen von Orten wie Fürstenberg oder Neubrandenburg mit dem Frauenkonzentrationslager Ravensbrück.

Lütte fahren am Kindertag im Neustrelitzer Tiergarten Auto

01 Donnerstag Juni 2017

Posted by Strelitzius in Freizeit

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Schlagwörter

Feste, Kinder, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Tiere

Immer ein Anziehungspunkt: das Gehege der Berberaffen. Fotos: SWN

Der Mannschaft des Neustrelitzer Tiergartens ist mit ihrem Angebot zum heutigen Internationalen Kindertag offensichtlich ein großer Wurf gelungen. Ich habe eben mit  Constanze Köbing, Abteilungsleiterin Tiergarten beim Träger Stadtwerke gesprochen, die noch immer voll beschäftigt ist. „Wir haben allein heute Vormittag rund 15 Kitagruppen gezählt. Am Nachmittag sind dann viele Familien mit ihren Kindern gekommen, und der Zustrom hält immer noch an.“

Der Tiergarten hatte anlässlich des Kindertages unter anderem einen Verkehrsgarten geboten, in dem mit kleinen Autos richtig gefahren werden konnte. Aber auch die tierischen Bewohner der Freizeiteinrichtung von Affe bis Zwergziege und nicht zuletzt der Spielplatz verfehlten ihre Anziehungskraft nicht. Beim Kindertag 2018 wird dann auch das neue Wirtschaftsgebäude mit Schulbauernhof einbezogen werden können. Der Bau wächst in Riesenschritten, dieser Tage konnte bereits Richtfest gefeiert werden.

Rechtsmediziner nehmen DNA-Proben in Mirower Fürstengruft

01 Donnerstag Juni 2017

Posted by Strelitzius in Geschichte

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Denkmalschutz, Mecklenburg-Strelitz, Mirow, Wissenschaft

Prof. Britta Bockholdt

Ein Team vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Greifswald unter Leitung von Prof. Britta Bockholdt wird DNA-Untersuchungen zur Identität der in der Mirower Fürstengruft Bestatteten vornehmen. Dazu wurden in dieser Woche Proben entnommen. Vandalismus und Plünderungen in den vergangenen Jahrzehnten lassen nur noch diese Möglichkeit zu. Die Zuordnung wird einige Monate in Anspruch nehmen, danach werden die Proben wieder in die Särge zurückgelegt.

Die beiden unteren Grufträume sind schon fast wieder hergestellt. Davon konnte sich der Verein Kulturgut Mecklenburg-Strelitz bei einer Begehung der Baustelle in dieser Woche überzeugen. Der am tiefsten gelegene Raum wird zukünftig wieder von der Herzogsfamilie genutzt, im mittleren Raum werden die jetzt in Restaurierung befindlichen Särge zu sehen sein. Bei den Arbeiten entdeckte man den originalen mittelalterlichen Boden, der in der DDR-Zeit mit Schutt und einer Betondecke überzogen worden war. Inzwischen sind auch Lichtleitungen verlegt und die Lüftung wiederhergestellt worden.

Arbeitsagenturchef rechnet mit neuen Höchstständen bei Erwerbstätigenzahl

01 Donnerstag Juni 2017

Posted by Strelitzius in Soziales

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Arbeit, Mecklenburgische Seenplatte, Wirtschaft

Der Arbeitsmarkt in der Seenplatte hat mit auslaufender Frühjahrsbelebung noch einmal deutlich Schwung genommen und die Zahl der Arbeitslosen weiter sinken lassen. Das berichtet der Neubrandenburger Arbeitsagenturchef Thomas Besse. „Im weiteren Jahresverlauf rechne ich mit neuen Höchstständen bei der Zahl von Erwerbstätigen und Beschäftigten bei gleichzeitig sinkender Arbeitslosigkeit. Ich bin sicher, schon im Juni wird die Arbeitslosigkeit – erstmals seit der Wiedervereinigung – unter die Marke von 10 Prozent fallen.“

Zur Mitte des Monats Mai waren 13 776 Männer und Frauen ohne Job, 2614 weniger als im Mai 2016. Die Arbeitslosenquote liegt bei 10,2 Prozent. Aktuell gibt es 2520 offene Stellen. Die meisten Arbeitskräfte werden in Callcentern, bei der Zeitarbeit sowie im verarbeitenden Gewerbe gesucht. Es folgen Berufe im Baugewerbe, Gesundheitswesen, in Sozialbereich, Lehre und Erziehung sowie im Gastgewerbe.

Polnische Diebe entkommen in Röbel der Polizei

01 Donnerstag Juni 2017

Posted by Strelitzius in Polizei

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Kriminalität, Mecklenburgische Seenplatte, Röbel

Vermutlich polnische Diebe sind in der Nacht auf Donnerstag gegen 1.50 Uhr der Polizei in Röbel durch die Finger geschlüpft. Sie flüchteten in einer dunklen Stufenheck-Limousine in Richtung Sietow und in einem Citroen Berlingo, der kurz darauf gegen einen Laternenmast stieß. Der Fahrer entkam zu Fuß in Richtung Wohngebiet Gildekamp.  Eine Absuche des Wohngebietes unter Einsatz eines Fährtenhundes und des Polizeihubschraubers mit Wärmebildkamera blieb erfolglos.  Der flüchtige Mann ist ca. 1,80 Meter groß und von schlanker Statur. Er hat kurz rasierte Haare. Zur Bekleidung ist lediglich bekannt, dass der Flüchtige einen roten Kapuzenpullover getragen hat.

In dem Citroen fanden die Streifenpolizisten einen Bootsmotor der Marke Mercury und einen Rucksack mit diversem Werkzeug sowie den Papieren eines polnischen Staatsbürgers. Dieser ist den Behörden aufgrund von Diebstahlsdelikten bereits bekannt. Zudem konnten die Beamten einen Bolzenschneider finden. Wohin der Bootsmotor gehört, ist der Polizei bislang nicht bekannt. Die Polizei sucht Zeugen, die sachdienliche Angaben zu den Tätern oder zu einem möglichen Tatort machen können. Hinweise nehmen die Polizei in Röbel unter Telefon 039931 848224 oder jede  andere Polizeidienststelle entgegen.

 

Vier Künstler zu Pfingsten auf der Domjüch in einer Ausstellung vereint

01 Donnerstag Juni 2017

Posted by Strelitzius in Kunst

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Ausstellung, Freizeit, Kultur, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

Zu einem sehenswerten Pfingstausflug lädt der Verein zum Erhalt der Domjüch e.V. ein. Zur landesweiten Veranstaltung KunstOffen zeigt der Verein vier Künstler, die ihre Kunst dem ungewöhnlichen Ort anvertrauen, um die spannungsgeladene Wirkung auf die Besucher zu übertragen. Gezeigt werden Werke von Wilhelm Müller (†1941), Uwe Grone, Alexander Rommel und Rainer Grassmuck.

Die Ausstellung von Wilhelm Müller, der von 1907 bis 1918 in der Station „Männer 1“ auf der Domjüch lebte und malte, ist einzigartig in ihrer Zusammenstellung. Auch wenn nur hochwertige Kopien der wertvollen Arbeiten gezeigt werden, so vermitteln die Ausstellungsräume, wie man einen Lebensweg dem Vergessen entreißen kann. Die Arbeiten, die von der renommierten Sammlung Prinzhorn aus Heidelberg zur Verfügung gestellt worden sind, zeigen, wie Wilhelm Müller über Jahre aus seinem Fenster immer den gleichen Blick als visuelles Tagebuch dokumentierte.

Uwe Grone aus Zetel kam durch die Erkrankung an Depression mit Suizidgefahr zum Malen und Zeichnen und setzte sich intensiv als Therapie mit dem Thema des Sterbens auseinander. Durch die Beschäftigung mit seiner eigenen Psyche entstanden besondere Selbstbildnisse. Außergewöhnlich an seinen Porträts sind die unterlegten präzisen Architekturzeichnungen von Kirchen, Mauern, Zäunen.

Alexander Rommel wurde in Tjumen/Sibirien geboren und lebt jetzt in Neustrelitz. Er zeichnet, seit er denken kann. Von allen Arten von Stiften bis zur Aquarelle und Gouache hatte er Vieles ausprobiert. Doch erst die digitale Kunst brachte ihn wirklich weiter. Sie gibt ihm vielfältige Möglichkeiten, naturalistische Malerei auf einem Grafiktablett entstehen zu lassen. Viele seiner Bilder lassen sich als eine übertriebene Darstellung der Natur bezeichnen. Seine Technik nennt er „die Visualisierung der Vorstellungskraft der Natur in Kombination mit der des Menschen“.

Rainer Grassmuck will zum Innehalten anregen

Mein Blogfreund Rainer Grassmuck ist in Neustreliz kein Unbekannter, zur Zeit lebt und arbeitet er in Broock/Alt Tellin. Seine Werke stellt er als „Kunstfluss mixed media“ vor,
großformatige, digital erstellte Planen werden das Freigelände der Domjüch bereichern. Mit Titeln wie „Götterdämmerung“ oder „The Dark Side Of The Moon“ will er zum Nachdenken und Innehalten anregen. Einige der hier gezeigten Arbeiten sind in Kooperation mit der Wuppertaler Künstlerin Petra Mohr entstanden.

Komplettiert wird ein Rundgang über das Gelände mit der Dauerausstellung „Die Kunst des Erinnerns“. 2015 haben Künstlerinnen und Künstler aus Mecklenburg-Vorpommern sich auf künstlerische Weise mit den vielfältigen Themen des Ortes auseinandergesetzt und es entstanden experimentelle Projekte, die in Form von Bildern, fotografischen Darstellungen sowie Raum- und Klanginstallationen die Geschichte und die mit ihr verbundenen Schicksale von Menschen darstellen und hinterfragen.

„Vielleicht wird sich dem einen oder anderen Besucher der Geist von Wilhelm Müller erschließen, die anderen Künstler werden aber vor Ort sein und sich den Fragen Interessierter stellen“, so Rainer Grassmuck. Natürlich wird für das leibliche Wohl gesorgt sein und auch die ganz jungen Besucher werden auf ihre Kosten kommen. Am 3. und 4. Juni ist die Domjüch von 10 bis 18 Uhr geöffnet, Pfingstmontag von 10 bis 16 Uhr.

Seewalde hat einen neuen Dorfmittelpunkt

01 Donnerstag Juni 2017

Posted by Strelitzius in Bauen

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Mecklenburgische Kleinseenplatte, Wustrow

Über eine persönliche Einladung habe ich mich dieser Tage besonders gefreut. Die Dorfgemeinschaft Seewalde kann einen dicken Haken hinter eines ihrer vielen Projekte setzen. Im Westflügel des Gutshofes wird das inklusive Dorfbegegnungszentrum mit
Bio-Laden und Bistro (Strelitzius berichtete) eingeweiht. „Damit feiern wir den ersten Schritt zur Wiederbelebung des historischen Gutsbereiches in Seewalde“, schreibt mir Geschäftsführer Thomas Gädeke.

Die Öffentlichkeit ist eingeladen, den neuen Dorfmittelpunkt im alten Gutshof am kommenden Sonnabend, den 3. Juni, kennenzulernen. Die Besucher werden ab 10 Uhr erwartet.

Gedenkstätte in Hohenzieritz wird am 3. Juni eröffnet

01 Donnerstag Juni 2017

Posted by Strelitzius in Geschichte

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Schlagwörter

Freizeit, Hohenzieritz, Kultur, Mecklenburg-Strelitz, Museum

Bei meiner Ankündigung der Neueröffnung der Luisen-Gedenkstätte in Hohenzieritz ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen. Sonnabend ist richtig, aber da schreiben wir erst den 3. und nicht schon den 4. Juni. Der Betrieb für Bau und Liegenschaften (bbl) des Landes hat mich freundlicherweise darauf aufmerksam gemacht.

„Auch alle Leser des Strelitzius-Blogs sind herzlich eingeladen und willkommen, sich am Samstag ein eigenes, unabhängiges und nicht von Vorurteilen beladenes Bild von der Gedenkstätte zu machen“, so bbl-Sprecher Christian Hoffmann. Was ich hiermit gern weitergegeben habe.

Party am See: Fischerfest in Rödlin lockt mit Live-Musik und Cocktailcrew

01 Donnerstag Juni 2017

Posted by Strelitzius in Freizeit

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Schlagwörter

Feste, Mecklenburg-Strelitz, Rödlin, Tourismus

Wo man sonst in aller Ruhe die eine oder andere Fischspezialität verdrücken kann, geht am Pfingstsonntag die Post ab. Foto: Fischerei

Wenn man nicht die Frohnatur von Sabine Reimer-Meißner kennen würde, könnte man es fast für einen Stoßseufzer halten. „Die Zeit schreitet voran. Wir haben nämlich 95 Jahre Fischerei Reimer, und ich hab auch bereits 20 Jahre geschafft“, schreibt mir meine Rödliner Blogfreundin. Und packt noch eine Zahl drauf. Am Pfingstsonntag findet auf ihrem Hof am Rödliner See das Fischerfest in seiner nun 16. Auflage statt.

Mehr als 1000 Besucher wurden hier schon gezählt. Um 10 geht es los, die Fortuna Live Band spielt wieder auf. Kinderschminken, Hüpfburg und Malstraße werden für die kleinen Besucher angeboten. Natürlich werden frisch Geräuchertes, leckere Fischbrötchen und selbstgebackener Kuchen serviert, und die Getränke sind auch schon kalt gestellt, schreibt mir die Fischerin. Auch die Cocktailcrew stehe mit alkoholischen und alkoholfreien Mixturen in den Startlöchern. „Wir hoffen auf gutes Wetter, volles Haus und super Stimmung wie jedes Jahr! Ach ja, der Eintritt ist auch wieder frei.“

Noch keine Entscheidung zur SPD-Landesliste für die Bundestagswahl

01 Donnerstag Juni 2017

Posted by Strelitzius in Politik

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Schlagwörter

Mecklenburg-Vorpommern, Parteien, Wahlen

Jeannine Pflugradt

Für die Neustrelitzer SPD-Bundestagsabgeordnete Jeannine Pflugradt (Wahlkreis 17 Mecklenburgische Seenplatte II-Landkreis Rostock III) bleibt es nach der Nominierung von Bundesministerin Manuela Schwesig (SPD) für den Posten der Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns spannend. Der Vorstand der Landes-SPD hat gestern in Güstrow organisatorische Dinge besprochen, aber noch keine Entscheidung hinsichtlich der Landesliste der Partei für die Bundestagswahl 2017 getroffen. Wie Strelitzius erfuhr, will der Bundesvorstand erst noch rechtliche Dinge prüfen, unter anderem zur eventuellen Neuwahl der Liste.

Jeannine Pflugradt hatte sich im Interview mit mir enttäuscht über ihren Listenplatz 5 geäußert, der ihr nach eigener Einschätzung keine Chance lässt, erneut über die Liste in den Bundestag einzuziehen und ihre Arbeit fortzusetzen. Ihr bleibt nur der Kampf um das Direktmandat im Wahlkreis 17, wo sie gegen Schwergewicht Eckhardt Rehberg (CDU) antreten muss. Auf Platz 1 bei den Genossen rangiert bislang Manuela Schwesig für den Wahlkreis 12 (Schwerin-Ludwigslust/Parchim-Nordwestmecklenburg). Für den Wahlkreis muss nun ein neuer Kandidat oder eine Kandidatin her.

Die Landesliste der Sozialdemokraten ist abwechselnd mit Frauen und Männern besetzt. Am 28. Juni will der Landesvorstand der SPD erneut tagen, am 2. Juli folgen Parteitag und Landesvertreterversammlung mit den nötigen Beschlüssen.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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