Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg hat sich zum Ziel gesetzt, die charakteristische plattdeutsche Sprache durch eine entsprechende Beschilderung an den Ortseingängen für die Öffentlichkeit sichtbar zu gestalten und sich für den Erhalt der Mundart einzusetzen. Den entsprechenden Beschluss hat die Stadtvertretung am 22. September 2022 gefasst. Damit ist Neubrandenburg die erste große Stadt in Mecklenburg-Vorpommern, die die Pflege der niederdeutschen Sprache auch auf diese Weise öffentlich unterstützt.
Der Heimkehrer-Tag wartet in diesem Jahr mit einer Premiere auf: Am Dienstag, 27. Dezember, gibt es die Messe zeitgleich in zwei Städten der Region – in Neubrandenburg im Haus der Kultur und Bildung sowie im Greifswalder Kulturbahnhof. Von 10 bis 15 Uhr stehen die Türen an beiden Orten ganz weit offen für weggewanderte Fachkräfte, die sich gedanklich mit einer Rückkehr nach Hause beschäftigen. Selbstverständlich sind auch all jene herzlich willkommen, die vom Pendeln genug haben, verliebt in die Region sind oder sich hier einer neuen beruflichen Herausforderung stellen wollen. Rund 70 Unternehmen und Institutionen aus der Mecklenburgischen Seenplatte und Vorpommern-Greifswald erwarten die Besucher mit attraktiven Jobs, Übersichten zum aktuellen Wohnungs- und Grundstücksmarkt, Informationen zur Kinderbetreuung und Schulangeboten vor Ort.
Das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz haben einige Nachfragen zu den Gründen der dreiwöchigen Komplettschließung des Hauses über den Jahreswechsel (Strelitzius berichtete) erreicht. Das teilt Geschäftsführerin Dorothea Klein-Onnen mit. Ihre Einrichtung bleibt vom 24.12.2022 bis zum 16.01.2023 zu. „Die Schließung wird aus zwei Gründen vorgenommen: Einerseits können in dem Zeitraum die Temperaturen und das Licht im Haus reduziert werden, um Stromkosten zu sparen. Andererseits nutzt das Team des Kulturquartiers die ersten beiden Januarwochen für notwendige Inventuren sowie eine größere Räumaktion in der Bibliothek, die bei laufendem Betrieb nicht möglich wäre. Neugierig sein können alle Besucher*innen auf einige Umgestaltungen und neues Mobiliar in der Bibliothek“, so die Hausherrin.
Nach einem Bürgerhinweis kontrollierten Polizeibeamte des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg am gestrigen Sonntagabend einen 41-jährigen Pkw-Fahrer, welcher gegen 20 Uhr aus Richtung Altentreptow in die Vier-Tore-Stadt einfuhr. Mit im Fahrzeug des in Neubrandenburg lebenden Deutschen befanden sich dessen 5-jähriger Sohn und 13-jährige Tochter. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle erfuhren die Beamten, dass offenbar der Besuch eines Schnellrestaurants das Ziel der Fahrt war.
Heute hat mir DJane Ulrike mit ihrem musikalischen Adventskalender eine ganz besondere Freude gemacht. Ich hoffe, so manchem anderen Blogfreund in der Strelitzius-Gemeinde geht es ebenso. Hinter Türchen Nummer 19 habe ich einen Song von Reinhard Mey gefunden. Der Liedermacher steht bei mir schon seit vielen Jahren hoch im Kurs.
Wobei ich „Elternabend“ bis dato noch gar nicht kannte. Was hat der Mey da wieder für ganz wunderbare Verse geschmiedet! Mitten aus dem Leben! Euch allen einen guten Start in die letzte Woche vor Weihnachten. Und rutscht mir nicht von der Straße, es soll glatt werden.
Am gestrigen Sonnabend gegen 20.40 Uhr kam es in Waren im Windmühlenweg zu einem gemeinsamen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr sowie Beamten des Polizeihauptrevieres in Waren. Grund war die Mitteilung der Rettungsleitstelle über einen dortigen Brand in einem Einfamilienhaus. Unterstützend kam ebenfalls die Besatzung eines Rettungsfahrzeuges zum Einsatz.
Nach bisherigem Erkenntnisstand geriet eine Waschmaschine in einem Hauswirtschaftsraum in Brand. Als derzeitige Brandursache wird ein technischer Defekt angenommen. Hinweise, die für eine Straftat sprechen, liegen aktuell nicht vor. Die Freiwillige Feuerwehr Waren, die mit 24 Kameraden und vier Einsatzfahrzeugen im Einsatz war, konnte den Brand löschen. Die 83-jährige deutsche Bewohnerin und ihr 88-jähriger deutscher Ehemann konnten nach kurzer ambulanter Begutachtung in ihre Häuslichkeit zurückkehren. Der durch den Brand entstandene Sachschaden wird gegenwärtig auf rund 500 Euro geschätzt.
Unsere in Blau spielenden Jungs vom PSV Neustrelitz haben ihre Sache gut gemacht.
Unsere Volleyball-Jungs vom PSV Neustrelitz in der 2. Bundesliga Nord haben für eine schöne vorweihnachtliche Bescherung gesorgt. Am Abend haben sie in der Halle der Bundespolizei an der Woldegker Chausse ihr Heimspiel gegen den TuB Bocholt mit 3:1 (25:22, 25:16, 22:25, 25:16) gewonnen und gehen damit als Tabellendritter ins neue Jahr und die Rückrunde. Vor ihnen auf Rang 2 das Team aus Bitterfeld-Wolfen mit nur noch zwei Zählern mehr, nachdem die Favoriten heute auswärts überraschend den Schüttorfern mit 0:3 unterlegen waren. Rund 120 Fans begleiteten die Neustrelitzer unter Coach Jonathan Kendrick Scott trotz Kälte draußen und des zeitgleich stattfindenden WM-Finales im Fußball (Argentinien nach Elfmeterschießen Weltmeister!!!). Der PSV revanchierte sich mit Gratis-Glühwein bei der treuen Anhängerschaft.
Vor der absehbaren feiertäglichen Fettlebe, sechs Tage bis zum Entenbraten, habe ich heute noch mal auf simpel gemacht. Irgendwie bin ich im Supermarkt am Rosenkohl nicht vorbeigekommen. Der hat mich geradezu angelacht. Für gewöhnlich gibt es dazu bei uns Buletten, aber so ein bisschen wollte ich bei aller Adventsbehaglichkeit dann doch gefordert sein. Tief in die heimische Rezeptesammlung getaucht und einen Auflauf herausgefischt.
Zunächst wurden ein Pfund Rinderhack mit drei gewürfelten kleinen Zwiebeln und zwei feingehackten Knobizehen in einer Pfanne in einem reichlichen Esslöffel Olivenöl bis hin zu einer krümeligen Struktur gebraten. Zielfarbe mittelbraun, ich hatte meinen genialen Holzspatel im Permanenteinsatz. Salz und Pfeffer darüber mahlen.
Anderthalb Kilo Rosenkohl habe ich großzügig geputzt, außerdem einen vergessenen Zucchino (Wir retten Lebensmittel) getiftelt und 250 Gramm Datteltomaten halbiert. Die Tomaten durften kurz zu dem Fleisch in die Pfanne.
Den Rosenkohl habe ich 15 Minuten lang mit Salz und Muskat in Wasser zugedeckt gegart, die letzten fünf Minuten waren auch die Zucchino-Stifte dabei. Das Gemüse abgießen und mit dem Fleisch in eine gefettete Auflaufform schichten. Majoran und Thymian sorgen für weitere Würze. 250 Milliliter Gemüsebrühe angießen und mit 120 Gramm gehobeltem Cheddar überstreuen.
Den Ofen auf 200 Grad oben und unten anheizen und die Auflaufform einschieben. Kohl und Fleisch geben jetzt alles. Nach 30 Minuten auftischen, ein paar Spritzer Worcestersauce sorgen für den letzten Pfiff. Lecker, garantiert, guten Hunger! Der Winter fängt ja gerade erst an. Und was wäre die kalte Jahreszeit ohne Kohlgerichte.