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In der nächsten Ausgabe der Vortragsreihe „Man sieht nur, was man sieht“ in Neustrelitz trifft am Mittwoch, dem 11. November, der Bildhauer Alberto Giacometti auf den Philosophen Jean-Paul Sartre. „Kann Kunst Philosophie erklären?“, fragt Referentin Marlies Lehmann, „oder ist es immer umgekehrt und Philosophie erklärt Kunst?“

Dafür gibt es in der Philosophie sogar einen ganzen Teilbereich: die Ästhetik. „Die Werke von Alberto Giacometti sollen uns helfen den Existenzialismus von Jean-Paul Sartre zu verstehen“, kündigt Marlies Lehmann an. Es gehe um die 40er und 50er Jahre des 20. Jahrhunderts, als in Paris Menschen aufeinandertreffen, die auf eine einmalige Art und Weise die Nachkriegszeit in Europa beeinflussen. Das Publikum werde die wichtigsten Personen dieses Kreises etwas näher kennen lernen und gleichzeitig die enge Verknüpfung von Künstlern und Philosophen betrachten. „In jedem Falle wird beides in einem anderen Licht erscheinen, sowohl der Existenzialismus von Sartre als auch die Figuren von Giacometti“, verspricht Marlies Lehmann.

Der Vortrag der vom Hans-Fallada-Klub ausgerichteten Reihe, in der berühmte Kunstwerke vorgestellt und wenig bekannte Hintergründe an Details erläutert werden, die vielen Betrachtern gar nicht auffallen beginnt am Mittwoch, dem 11. November, um 18 Uhr im Bildungswerk in der Neustrelitzer Elisabethstraße (Ecke Augustastraße). Der Eintritt ist frei.