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Ein emotionaler Tag für Auszubildende und ihre Eltern, ein Meilenstein für die Absolventen der höherqualifizierenden Berufsbildung und ein starkes Signal für die regionale Wirtschaft: Die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern hat heute bei ihrer „KarriereFeier“ 40 jahrgangsbeste Auszubildende aus 34 Unternehmen und 68 Absolventen der beruflichen Fortbildung im Haus der Kultur und Bildung ausgezeichnet. Das sind mehr als 40 hoffnungsvolle Nachwuchskräfte, auf die sich die Wirtschaft in der Region freut. Mit den Absolventen der beruflichen Fortbildung erhält sie 68 Spitzenkräfte,
unter anderem geprüfte Fachwirte, geprüfte Berufspädagogen, geprüfte Betriebswirte und geprüfte Industriemeister.

Zu den ersten Gratulanten gehörten Krister Hennige, Präsident der IHK Neubrandenburg, und Janett Mechel (Geschäftsführerin der manufacturing logistics & services GmbH & Co.KG). „Hinter jedem Abschluss steckt eine Menge Arbeit. Es gab sicher auch schwierige Momente und Rückschläge. Aber heute zählt vor allem, was erreicht wurde. Darauf können Sie wirklich stolz sein“, sagte IHK-Präsident Krister Hennige. „Eine anspruchsvolle Fortbildung neben dem Beruf und oft auch noch neben der Familie zu stemmen, ist alles andere als selbstverständlich. Sie haben Ehrgeiz gezeigt, durchgehalten und Ihr Ziel erreicht. Diese Leistung verdient genauso viel Anerkennung wie ein akademischer Abschluss. Berufliche und akademische Bildung müssen endlich auch gesellschaftlich als gleichwertig wahrgenommen werden“, betont Hennige.

Der IHK-Präsident dankte allen Unternehmen und Ausbildern, Berufsschulen und Bildungsdienstleistern, Familien und Freunden der Geehrten, die sie auf ihrem Weg zu ihren erfolgreichen Abschlüssen begleiteten und unterstützten. Danke sagt er auch den rund 600 ehrenamtlich tätigen Prüferinnen und Prüfern der IHK, die für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfungen im Bereich Aus- und Weiterbildung sorgten.

Um auch Fach- und Führungskräften von morgen ähnliche berufliche Entwicklungsperspektiven bieten zu können, fordert die IHK Neubrandenburg von der künftigen Landesregierung unter anderem die Sicherung von Berufsschulstandorten in der Nähe der Unternehmen, den flächendeckenden Ausbau digitaler Lehr- und Lerninfrastruktur und eine flexiblere Ausgestaltung der Mindestzahl an Schülern in Berufsschulklassen.