Am morgigen Sonntag, den 4. Oktober, findet bereits zum elften Mal der Familientag der TSG Neustrelitz statt. Ab 9.30 Uhr beginnt das muntere Treiben im heimischen Parkstadion für Jung und Alt.
Attraktion wird ein FUNino-Turnier der verschiedenen Altersklassen sein. Neben dem traditionellen sportlichen Geschehen gibt es abseits des Rasens auf einem Flohmarkt noch Spannendes zu entdecken. Um 14 Uhr ist dann Anstoß zur Oberligapartie zwischen den gastgebenden Kickern der TSG Neustrelitz und den Gästen aus Seelow.
Ab kommenden Montag und bis zum 11. Oktober wird im Zuge der Bauarbeiten auf der B 192 (Strelitzius berichtete) der Abschnitt zwischen Sietow und Lexow/Walow voll gesperrt. Die offizielle Umleitungsstrecke (s. oben) führt von der B 192 über die L 206 (Rogeez) zur B 198 bis Röbel und von Röbel über die L 24 nach Sietow und umgekehrt.
Auf den anderen drei Teilabschnitten ist weiterhin mit halbseitiger Verkehrsraumeinschränkung zu rechnen. Die Verkehrsteilnehmer müssen laut Straßenbauamt Neustrelitz erhebliche Beeinträchtigungen und Zeitverluste einplanen.
Weit über 1000 Besucher hat die Erstauflage des Mirow Marktes am Unteren Schloss erlebt. „Ich habe in viele strahlende Gesichter schauen dürfen“, sagte mir Bürgermeister Henry Tesch am Morgen beim Aufräumen im Namen aller Organisatoren hochzufrieden. Das Stadtoberhaupt war am gestrigen Freitag die ganze Zeit dabei und achtete unter anderem persönlich darauf, dass die Corona-Auflagen auch eingehalten werden. „Die Leute haben sich da wirklich vorbildlich verhalten“, schätzte er ein.
Während beim Markt an sich um die 750 Besucher aus der Kleinseenplatte und darüber hinaus gezählt wurden, waren es beim abendlichen Auftritt des Feuerwehrmusikzuges rund 150 und beim Ausklang mit der Band eR&eR um Reinhard Gust noch einmal etwa 350 Gäste. „Ein super Abend“, schwärmte Henry Tesch. „Das Konzept des Marktes ist voll aufgegangen. Ein dickes Lob allen Mitwirkenden und Unterstützern.“ Auch die Bandmitglieder äußerten sich begeistert über die Initiative, die in Mirow in schweren Zeiten ergriffen worden ist. Es sei eine schöne und total entspannte Atmosphäre gewesen.
Coach Maximilian Dentz sieht sein Team noch nicht restlos in der Oberliga angekommen.
Mit viel Training haben unsere Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz versucht, das am vergangenen Wochenende wegen eines Corona-Verdachts beim Gegner in Berlin-Charlottenburg abgesetzte Punktspiel zu kompensieren. Natürlich gab es für die Jungs auch zwei Tage am Stück frei, um Körper und Köpfe wieder frei zu bekommen, wie mir Coach Maximilian Dentz heute bei der Vorbesprechung der Heimpartie am kommenden Sonntag um 14 Uhr im Neustrelitzer Parkstadion sagte.
Zu Gast ist die Truppe aus Seelow (12.). Mit derzeit zwei Punkten mehr und Tabellenplatz 9 liegen unsere Mannen nicht auf Kurs und brauchen dringend einen Dreier. Das wird kein Kinderspiel. Die Gäste zeichnen sich durch hohe Moral und mannschaftliche Geschlossenheit aus, Tugenden, die mein Blogpartner Max bei seinem Team noch vermisst. Außerdem sind die unbequemen Seelower im Rhythmus, während die Neustrelitzer mit der Zwangspause leben müssen.
Heute wurden dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) in MV 43 Corona-Infektionen aus fast allen Landkreisen und kreisfreien Städten (Ausnahmen: Ludwigslust-Parchim und Vorpommern Rügen) gemeldet. Die vergleichsweise hohe Fallzahl, zuletzt ähnlich hoch am 31. März 2020 mit 46 Fällen, ist auf verschiedene Ausbrüche infolge von Familienfeierlichkeiten (z. B. Geburtstage, Kommunion) sowie eine Vielzahl von Reiserückkehrern bzw. auf Infektionen durch Aufenthalt in anderen Bundesländern zurückzuführen. heißt es.
„Wir müssen weiter umsichtig sein, um die Pandemie einzudämmen. Beim Zusammensein mit Vertrauten oder auch beim Reisen besteht momentan das größte Ansteckungsrisiko. Umso wichtiger ist es, die bestehenden Regeln zu einzuhalten. Abstand halten, auf Hygieneregeln achten und die Alltagsmaske tragen. Wenn wir uns weiter daran halten, kommen wir weiter gut durch die Pandemie. Jeder trägt Verantwortung für sich und auch für andere um ihn herum“, betonte Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsminister Harry Glawe.
Der aktuelle Lagebericht zur Corona-Situation in Mecklenburg-Vorpommern ist wie üblich erschienen unter
Der im 30. Jahr und in einer Auflage von ca. 35.000 Exemplaren erschienene „Harenberg Kunstkalender 2021“ hat die Neubrandenburger Kunstsammlung aufgenommen. Er stellt täglich hochkarätige Kunstwerke aus allen Epochen in Wort und Bild inklusive kenntnisreicher Bildinterpretationen vor. Jeden Monat wird darüber hinaus ein „ausgezeichnetes kleineres oder größeres Museum“ im deutschsprachigen Raum den Lesern empfohlen, wie Annegret Bölke-Heinrichs, Athesia Kalenderverlag GmbH, mitteilt.
Das Museum des Monats September ist die Kunstsammlung der Vier-Tore-Stadt. Sie befindet sich damit in hervorragender Nachbarschaft etwa mit dem Weserburg Museum für moderne Kunst in Bremen, dem Museum Abteiberg in Mönchengladbach oder dem Verborgenen Museum in Berlin.
Till Backhaus (Mitte) und Andreas Butzki (links) beim Betriebsrundgang in Watzkendorf. Fotos: Landesregierung MV
Einen Zuwendungsbescheid über 415.000 Euro hat Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommerns, am Donnerstag an die Bio-Vertrieb GmbH in Watzkendorf übergeben (Strelitzius berichtete). Ziel der Investition ist es, sich den Anforderungen des wachsenden Biomarktes entsprechend weiter aufzustellen. In der Region erzeugtes Bio-Gemüse verschiedener Erzeuger soll hier erfasst, gelagert, aufbereitet und zentral an den Handel vermarktet werden.
Gebaut werden soll eine Warmhalle, die sich in verschiedene Produktionsbereiche aufteilt. Ein Bereich dient der Annahme von Rohware, deren Lagerung und der anschließenden Aufbereitung und Verarbeitung. Ein weiterer Teil der Halle dient als Kühllager für die hergestellten Produkte. Von hier werden die Produkte verladen und mittels LKW an ihren Zielort, zum Verkauf an den Handel, verbracht. Die Investition ermöglicht auch zwei neue Arbeitsplätze. Die Gesamtkosten betragen rund eine Million Euro.
Die Bio-Vertrieb Watzkendorf GmbH gehört zur Bio-Gärtnerei Watzkendorf, an deren Geschäftsführer Sabine Kabath und Holger Kasdorf der Zuwendungsbescheid überreicht wurde. „Die Bio-Gärtnerei Watzkendorf ist ein Betrieb, der immer wieder vorangeht und beispielgebend für unser Land ist. Für seinen Mut, mit Tatkraft und Unternehmergeist neue Wege zu gehen, wurde er mit dem Sieg beim Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2017 belohnt. Für die gesamtbetriebliche Konzeption zeichnete die Jury das Unternehmen damals aus. Auch mir liegt der Ausbau des Ökolandbaus und die nachhaltige Ausrichtung unserer heimischen Landwirtschaft wirklich sehr am Herzen“, betonte der Minister.
Freude bei Manuela Jeschke (Mitte) und ihren Mitstreiterinnen über den von Till Backhaus und Andreas Butzki (rechts) überbrachten Zuwendungsbescheid. Foto: SPD
Der Tierschutzverein Katzenparadies Neustrelitz hat am gestrigen Donnerstag einen Zuwendungsbescheid über 5.000 Euro aus Mitteln des Strategiefonds des Landes erhalten. Der SPD-Landtagabgeordnete Andreas Butzki hatte Agrarminister Till Backhaus in seinen Wahlkreis eingeladen, um mit ihm unter anderem den Verein zu besuchen.
Vor einigen Monaten hatte Butzki den Verein und das von diesem betriebene Tierheim kennengelernt. Die sehr engagierte Vorsitzende Manuela Jeschke hatte ihm bei der Gelegenheit von ihren Nöten berichtet.
Seit der Vereinsgründung im Dezember 2018 nimmt der Bestand der unterzubringenden Katzen stetig zu, trotz der intensiven Vermittlungsbemühungen. So wachsen in dem Maße auch Futter-, Tierarzt- und andere Kosten. Ein weiteres großzügiges Außengehege war ebenfalls dringend erforderlich. Andreas Butzki hatte sich daher eingesetzt, dass der Verein aus den Mitteln des Strategiefonds die notwendige finanzielle Unterstützung dafür erhält.
Starker Auftakt beim zum ersten Mal veranstalteten Mirow Markt am Unteren Schloss. Schon am frühen Nachmittag herrschte reges Treiben zwischen den Ständen mit ihren vielfältigen Angeboten. Kurzentschlossenen kann ich nur empfehlen, ihre Schritte noch dorthin zu lenken.
Bis in die späten Abendstunden reicht das Programm. Erwartet werden unter anderem der Feuerwehrmusikzug um 18.30 Uhr und die Band eR&eR ab 20 Uhr bis Mitternacht auf der Kultur-Bühne.
Besonders erfreut über die Resonanz zeigte sich Bürgermeister Henry Tesch, der schon seit Jahren mit der Idee schwanger gegangen war und sich nun bestätigt sieht, wie er mir sagte. Morgen mehr vom Mirow Markt.
Im westlichen Teil der Neubrandenburger Turmstraße werden noch in diesem Monat die restlichen elf Robinien gefällt. Bereits im vergangenen Jahr mussten die Bäume im östlichen Teil der Turmstraße (Richtung Rathaus) gefällt werden.
Kahlschlag droht der Turmstraße nicht. Die Platanen sind nicht betroffen. Die Stadt wird die zu fällenden Bäume zudem 1:1 ersetzen. Die Chinesische Wildbirne soll im kommenden Frühjahr in der Turmstraße gepflanzt werden. Der Baum passt gestalterisch gut in den innerstädtischen Bereich. Gute Erfahrungen wurden mit der Baumart bereits in der Treptower Straße gemacht.
Die Baumfällungen und –pflanzungen sind nicht die einzigen Veränderungen in der Hauptgeschäftsstraße der Vier-Tore-Stadt. Die Bauarbeiten am Ende der Turmstraße (Boulevard-Vorplatz) gehen dem Ende entgegen. Mitte Oktober soll der neu gestaltete Abschnitt übergeben werden.
Rad- und Gehweg gesperrt
Aufgrund von Sanierungsarbeiten wird der nördliche Rad- und Gehweg entlang der Woldegker Straße zwischen der Feldstraße sowie dem Brückenbauwerk über die Tilly-Schanzen-Straße vom 12.10.2020 bis 30.10.2020 voll gesperrt. Um die Arbeitsstelle fußläufig zu passieren, wird eine Umleitung über den gegenüberliegenden Gehweg an den lichtsignalisierten Querungsstellen auf Höhe der Ortsumgehung und der Ackerstraße ausgewiesen.
Frist für Befragung verlängert
Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg erarbeitet gegenwärtig ein Konzept für ihr Stadtmarketing. Dabei ist die Meinung der Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger gefragt. Die Vier-Tore-Städter haben die Möglichkeit, über ein Online-Beteiligungstool ihre Meinungen und Ideen einzubringen. Die Frist dafür ist jetzt bis zum 11. Oktober verlängert worden. Unter www.neubrandenburg.de jetzt anmelden, Begrüßungsmail aufrufen und Anmeldung bestätigen.