Ohne Andreas Grund wäre die Hafenbahn aus dem Stadtbild verschwunden; er hat die Chancen dieses einmaligen Gleises als versierter Bürgermeister erkannt und so mit ermöglicht, dass wir sogar einen ICE mitten in der Stadt hatten.Warum sollte ich einen anderen Bewerber wählen, der Probleme mit dem Hafenbahngleis hat?! Wir drücken dir die Daumen!!!
Frank Brechler, Eisenbahnbetriebsleiter Hafenbahn Neustrelitz e.V
In der Nacht auf den heutigen Mittwoch ist es zu einem Diebstahl von drei Fahrzeugen in Neubrandenburg gekommen, wobei ein Schaden von ca. 35.000 Euro entstanden ist. Nach bisherigen Erkenntnissen haben sich bislang unbekannte Täter zu dem umfriedeten Grundstück in Weitin in der Werner-von-Siemens-Straße begeben und von diesem zwei abgemeldete Fahrzeuge der Marke VW T5 sowie ein zugelassenes Fahrzeug der Marke VW T5 entwendet, welches direkt vor dem Grundstück geparkt war.
Bei dem zugelassenen Fahrzeug handelt es sich um den zwölf Jahre alten, weißen VW T5 mit dem amtlichen Kennzeichen NB-EV3. Der Wert wird auf ca. 18.000 Euro geschätzt. Bei den beiden abgemeldeten Fahrzeugen handelt es sich zum einen um einen VW T5 Pritsche, welcher auch als Trailer zum Transport von Fahrzeugen genutzt werden kann. Das Fahrzeug ist weiß, elf Jahre alt und hat einen Wert von ca. 7.000 Euro. Bei dem zweiten abgemeldeten Fahrzeug handelt es sich um einen VW T5 Multivan. Dieser T5 ist schwarz, ebenfalls elf Jahre alt, und hat einen Wert von ca. 10.000 Euro.
Wer in der vergangenen Nacht in Weitin auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen hat oder andere sachdienliche Hinweise zu den Fahrzeugdiebstählen oder dem Verbleib der Fahrzeuge geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.
Im Kontext von Erholung und Gesundheitsförderung kann Wald auch privatwirtschaftlich erfolgreich vermarktet werden. Das will die Leitung der Müritz Klinik in Klink beweisen und hat 2020 die Ausweisung eines Teils ihres Waldbesitzes als Heilwald beantragt. Heute hat Forstminister Dr. Till Backhaus den fünf Hektar großen Heilwald Klink symbolisch per Videokonferenz eröffnet.
„Natürlich hätte ich den Heilwald Klink viel lieber direkt an der Müritz bei einem gemeinsamen Waldspaziergang mit Ihnen feierlich eröffnet. Denn was gibt es schöneres als einen Wald im Frühling bei herrlichen Wetter“, sagte Backhaus. „Leider muss nun auch diese Veranstaltung aufgrund von Corona virtuell stattfinden. Es macht aber auch so deutlich, dass wir Bemühungen unterstützen, die Potenziale des Waldes zielgerichtet für Erholung und Genesung zu nutzen.“
Seit Novellierung des Landeswaldgesetzes Mecklenburg-Vorpommern im Jahre 2011 besteht die Möglichkeit, Wälder rechtskräftig zu Erholungs-, Kur- und Heilwäldern zu erklären. Bei diesen Wäldern steht der Erholungs- und gesundheitsfördernde Wert im Vordergrund, hat Vorrang beispielsweise vor der holzwirtschaftlichen Nutzung.
Voraussetzung für die Ausweisung eines Heilwaldes sind therapeutische Angebote und die Gestaltung des Waldes für die Therapie bestimmter Indikationen wie Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf Erkrankungen, neurologische Erkrankungen. Die Müritz Klinik hat in ihrem Wald in der Nähe der Reha-Klinik mit einem Aufwand von rund 350.000 Euro die Wege ausgebaut und mit Therapiegeräten aus Holz ausgestattet. Gleichzeitig bildete die Klinik Therapeuten aus und kann nun eine gesundheitsfördernde Waldtherapie anbieten.
Einen kleinen Nachtrag zur ersten Runde der Bürgermeisterwahl in Neustrelitz möchte ich noch machen. Unter anderem ist an mich die Frage herangetragen worden, ob es dabei denn keine ungültigen Stimmen gegeben habe. Selbst Wahlbetrug wurde in der Gerüchteküche schon vermutet. Immerhin wissen ganz gut Informierte, und nun auch ich, dass laut Statistischem Bundesamt die Zahl ungültiger Stimmen bei Wahlen zwischen 1,7 und 3,3 Prozent liegt.
Ich habe mich umgehend mit Wahlleiter Christian Butzki in Verbindung gesetzt, und natürlich hat es auch beim Urnengang in der Residenzstadt abgegebene Stimmen gegeben, die ungültig waren, insgesamt 38. Oben zu sehen die Übersicht. Ankündigen für den späteren Tag möchte ich einen Beitrag zum umstrittenen Thema Wahlwerbung des Landrats (Strelitzius berichtete).
Die Vorbereitungen für die Landtagswahlen nimmt auch im Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Fahrt auf. Auf der gestrigen Online-Wahlversammlung des Neubrandenburger Ortsverbandes bewarben sich als Direktkandidat:innen für die beiden Neubrandenburger Wahlkreise Jutta Wegner (Neubrandenburg I–WK 2) und Knut Jondral (Neubrandenburg II-WK 3). Beide Bewerbungen wurden von einer großen Mehrheit der Teilnehmer:innen unterstützt.
Knut Jondral
Jutta Wegner ist in Neubrandenburg keine Unbekannte, neben zahlreichen bündnisgrünen Engagements ist sie Fraktionsvorsitzende der Stadtvertretung Neubrandenburg und Mitglied des Kreistages MSE und kandidiert auf Platz 5 der Landesliste. „Neubrandenburg fehlt eine starke Stimme im Landtag, die will ich sein! Dieses Land braucht Veränderung, die den Klimaschutz in den Blick nimmt. Hier liegt mein Schwerpunkt auf der Verkehrswende. Sichere Rad-und Fußwege, Öffentlicher Nahverkehr, der Stadt und Land verlässlich verbindet, keine überdimensionierten Straßenbauvorhaben, sondern eine gute Bahnverbindung sind für Neubrandenburg ebenso wichtig wie für das ganze Land“, so Jutta Wegner.
Knut Jondral, der seit 2018 Mitglied ist und als Sprecher des Ortsverbandes Neubrandenburg fungiert, führt zu seiner Kandidatur an: „Die Weichenstellungen in den nächsten Jahren werden über die Fortschritte bei der Begrenzung des Klimawandels und dem Ausbau der regenerativen Energien in 10 bis 20 Jahren entscheiden. Deshalb ist es gerade jetzt notwendig, wieder in den Landtag einzuziehen und nachhaltige, grüne Akzente für alle Regionen Mecklenburg-Vorpommerns zu setzen.“
Da die Aufstellungsversammlung pandemiebedingt nur virtuell stattfinden konnte, muss das Stimmungsbild noch per Briefwahl bestätigt werden.
Hauptausschuss (5:2) und Bauausschuss (5:4) der Stadtvertretung Mirow haben mehrheitlich einer Vorlage zugestimmt, das Gesamtensemble Unteres Schloss Mirow in Eigenregie der Stadt zu entwickeln und den Beschluss zum Verkauf des Unteren Schlosses aus dem Jahr 2011 aufzuheben. Nun wird sich die Stadtvertretung bei ihrer Sitzung am 11. Mai mit der richtungsweisenden Vorlage beschäftigen. Die ausführliche Begründung dazu und eine Ideenskizze hänge ich hier an.
Geschäftsführer Martin Geyer begrüßt die Gäste. Foto: Susanne Pahlke
In Anwesenheit der Architekten und der Vertreter der Handwerksbetriebe ist gestern die restaurierte, bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaute, denkmalgeschützten Scheune am Sandberg in Neustrelitz eröffnet worden. Bei der Begrüßung der pandemiebedingt wenigen Gäste dankte der Geschäftsführer der basiskulturfabrik gmbh, Martin Geyer, allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die in den letzen 15 Jahren unermüdlich für den Erhalt des Gebäudes gekämpft haben.
Damit ist der Startschuss gegeben für einen neuen geschichtsträchtigen kulturellen Veranstaltungsort in Neustrelitz in unmittelbarer Nähe zum Kulturzentrum Alte Kachelofenfabrik. Beide Gebäude sind Teil des bereits 1797 geplanten und Anfang der 1800er Jahre realisierten Scheunenviertels. Mithilfe von Mitteln des Strategiefonds des Landes M-V, mit Städtebaufördermitteln und privaten Spenden konnte die anspruchsvolle Restaurierung jetzt fertig gestellt werden.
Die Veranstaltung war wegen Corona-Bestimmungen auf zwölf Personen limitiert, und damit war zum großen Bedauern des Fabrik.Teams der Alten Kachelofenfabrik die Öffentlichkeit weitgehend ausgeschlossen. Bürgermeister Andreas Grund wünschte an diesem Tag dem Fabrik.Team eine gute Zukunft und freute sich offensichtlich über die Bereicherung des kulturellen Angebots in seiner Stadt. „Ich wußte bis dato nicht, das der Stadtteil Sandberg der Standort eines historischen Scheunenviertels war“, so Grund. Und Baudezernent Karsten Rohde würdigte die Bauherren, dass sie so hartnäckig an diesem Bauvorhaben festgehalten haben und damit den Stadtteil Sandberg auf diese Art wesentlich aufwerten.
Der Ortsverband Neustrelitz von Bündnis 90/DIE GRÜNEN hat eine hier im Blog per Anzeige geschaltete Wahlwerbung des CDU-Landrats Heiko Kärger scharf kritisiert. Unmittelbar nach Bekanntwerden rechtlicher Bedenken wurde die Anzeige von mir aus dem Netz genommen. „Wir finden es äußerst fragwürdig, dass ein amtierender Landrat seine Stellung für Wahlwerbung ausnutzt“, erklärt Ortsverbandssprecherin Friederike Fiß. In der Anzeige hieß es: „CDU-Landrat Kärger: Zukunft braucht Erfahrung – ich unterstütze Andreas Grund“.
„Insbesondere im nahen Vorfeld der Wahlen gebiete sich Zurückhaltung. Wir sehen dies als Verletzung der Neutralitätspflicht im Rahmen der aktuell geltenden Rechtssprechung an“, so Fiß weiter. Der Ortsverband verweist auf die schnelle Reaktion der GRÜNEN Kreistagsfraktion, die bereits eine Anfrage mit der Bitte um Klärung an den Landrat gestellt hat. „Etwaige Verfehlungen könnten die Gültigkeit der Wahlen gefährden“, so Friederike Fiß abschließend. Im Anhang die Anfrage an Heiko Kärger.