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Strelitzius Blog

~ gemeldet, glossiert & gegessen

Strelitzius Blog

Monatsarchiv: Oktober 2015

Ausländerbehörde zieht wegen akuten Platzmangels um

29 Donnerstag Okt. 2015

Posted by Strelitzius in Politik

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Asyl, Ausländer, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Politik

Jetzt muss die Ausländerbehörde in Neubrandenburg vor lauter Ausländern in der kommenden Woche umziehen. „Der Umzug ist notwendig geworden, weil im Zuge des Asylbewerberstroms die Warteflächen in den jetzigen Fluren für die Menschen nicht mehr ausreichen“, so Kreissprecherin Haidrun Pergande. Die Adresse bleibe Hochstraße 1, jedoch würden die Büros in das Haus C verlegt. Im Komplex Hochstraße 1 soll eventuell auch eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber eingerichtet werden. Die Prüfung läuft.

Besucher der Behörde müssen sich vom 2. bis zum 6. November auf mögliche Einschränkungen im Arbeitsablauf einstellen. Denn der Umzug läuft parallel zum Tagesgeschäft, das derzeit von der Bewältigung der Asylbewerberankünfte dominiert wird. Wer also nicht dringend in der nächsten Woche zu einem Gespräch kommen muss, sollte besser telefonisch einen Termin vereinbaren. Zur Ausländerbehörde im Haus C gelangt man über die Parkplatzseite. Der behindertengerechte Zugang ist über den Fahrstuhl des Sozialamtes möglich.

Rehazentrum knüpft in Sachen Pfusch-Kita ein Hilfsnetz

29 Donnerstag Okt. 2015

Posted by Strelitzius in Soziales

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Schlagwörter

Bauen, Kinder, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Soziales

Das Rehazentrum Neustrelitz ist in Sachen Sanierung seiner Kita „Knirpsenland“ in der Schwentnerstraße noch nicht wirklich weiter. „Ich bin immer noch dabei ein Hilfsnetzwerk aufzubauen“, sagte mir die Geschäftsführerin des Rehazentrums, Brunhilde Dittrich, heute auf Anfrage. „Dabei strecken wir unsere Fühler bis nach Schwerin und Berlin aus.“

Das 2012 errichtete Haus hatte wegen schwerer baulicher und planerischer Mängel im Dezember 2014 geschlossen werden müssen. Bereits im Juni hatten sich erste Wasserflecken an den Decken gezeigt. Die gesamte Dachkonstruktion ist von holzzerstörenden Pilzen befallen, die angehängten Decken müssen erneuert werden. 113 Kinder und 17 Mitarbeiter zogen in die leerstehende ehemalige Forsthaus-Kita am Tiergarten um. Allerdings zeichnet sich für das Gebäude ein Eigentümerwechsel ab, so dass die Unterringungsmöglichkeit hier nur noch begrenzt besteht. Und freie Kita- oder Krippenplätze gibt es in Neustrelitz nicht mehr.

Die Kosten für die Sanierung sind von Gutachtern mit etwa 970 000 Euro beziffert worden. 300 000 Euro davon können aus der Erstattung der Versicherung aufgebracht werden. Das Rehazentrum selbst, das bereits
900 000 Euro für den Neubau aufgebracht hatte, sieht sich nicht in der Lage, weitere Eigenmittel in die Sanierung zu schießen. „Wir verfügen nicht über die notwendigen Sicherheiten, um von den Banken neuen Kredit zu erhalten“, so Brunhilde Dittrich. „Wir hoffen, gemeinsam mit Stiftungen, Landkreis und Stadt, dem Landesamt für Gesundheit und Soziales sowie unseren Landtags- und Bundestagsabgeordneten die erforderliche Summe zusammenzubekommen.“

Betrüger versuchen Rentner mit „Enkeltrick“ abzuzocken

28 Mittwoch Okt. 2015

Posted by Strelitzius in Polizei

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Schlagwörter

Kriminalität, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Polizei

Ich weiß ja nicht, Ihr Leute da draußen, ob Leser passenden Alters unter euch sind. Wenn nicht, ist vielleicht ein Gespräch mit den Eltern oder den Großeltern angebracht. Denn erneut treiben Betrüger mit dem berühmten „Enkeltrick“ ihr Unwesen in der Region. Wie die Polizei eben mitteilt, ist heute in Neubrandenburg gleich drei Mal telefonisch versucht worden, bei Senioren Geld zu ergaunern. Erfahrungsgemäß folgen dann auch Anrufe im Umland.

Während es im ersten Fall um sage und schreibe 40 000 Euro ging, wurden in den beiden anderen Fällen unbestimmte Summen erbeten. Zum Glück waren die Rentner so clever und fielen nicht auf die Ganoven herein.

Neue Unterkünfte für Asylbewerber werden geprüft

28 Mittwoch Okt. 2015

Posted by Strelitzius in Politik

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Schlagwörter

Asyl, Mecklenburgische Seenplatte, Politik

Um der wachsenden Zahl von Asylbewerbern in der Seenplatte Herr zu werden, werden jetzt im Landkreis Immobilien auf ihre Eignung als Gemeinschaftsunterkünfte geprüft. Das teilte die Kreisverwaltung mit. In Neubrandenburg sind das die Hochstraße 1, die John-Scheer-Straße 19 (ehemaliges Ledigenwohnheim) und die Kirschenallee 26 (frühere Kindertagesstätte auf dem Lindenberg), in Neustrelitz die ehemalige Förderschule am Tiergarten und in Altentreptow die Brunnenstraße 6 (ehemals Amt für Landwirtschaft und Außenstelle des Landkreises). Zu den Prüfkriterien gehören unter anderem die hygienischen Bedingungen und der Brandschutz. Die Genehmigung für eine Betreibung der Gemeinschaftsunterkunft kann nur das Innenministerium in Schwerin erteilen. Bisher gibt es für keinen der genannten Standorte eine Freigabe.

Zurzeit werden im Landkreis zwei Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber betrieben – in Neubrandenburg und in Friedland. In Jürgenstorf wird bekanntlich das frühere Asylbewerberheim zurzeit wieder hergerichtet. Es ist das Ziel, in diesem Heim ab März Flüchtlinge unterzubringen. Die geplante Aufnahmekapazität dort beträgt laut Kreisverwaltung 250 Personen.

Am Montagabend hatten rund 500 Menschen in Neubrandenburg an einer von MVgida angemeldeten Demonstration gegen die Asylpolitik im Land teilgenommen. Linke und Bündnisgrüne hielten aus Protest gegen den ausländerfeindlichen Aufzug Mahnwachen ab. Am vergangenen Sonnabend hatten rund 350 Bürger der Viertorestadt bei einem Umzug Flüchtlinge ausdrücklich willkommen geheißen.

Am Glami in der Platte wohnen

28 Mittwoch Okt. 2015

Posted by Strelitzius in Bauen

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Schlagwörter

Bauen, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Wohnen

Leser, die meinem Blog schon länger die Treue halten, wissen, dass Strelitzius kein Freund des Neubaus am Glambecker See in Neustrelitz ist. Die Begründung, man könne hier Appartements hinklotzen, weil hier früher eine Konservenfabrik gestanden habe, schien und scheint mir mehr als dürftig. Schon unsere Altvorderen müssen nicht ganz bei Trost gewesen sein, an eine der schönsten Stellen der Residenzstadt eine Fabrik zu stellen. Nun also in der Folge zwei Wohnblöcke samt Tiefgarage, an deren Errichtung es allerdings nur vereinzelt Kritik gegeben hat. Die Neustrelitzer müssen es ja wissen.

Trotzdem hatte ich gestern beim Vorbeifahren an der Baustelle durchaus positive Gefühle. Eine regelrechte Nostalgiewelle durchflutete mich angesichts der Tatsache, dass hier doch tatsächlich wieder Platten zusammengesetzt werden. Als Mensch, der in einem Berliner WBS 70-Block herangewachsen ist und verfolgt hat, wie Marzahn und Hellersdorf aus dem Boden gestampft wurden, standen mir plötzlich die alten Bilder wieder vor Augen.

Wie sich die Zeiten doch ändern! Der, der in der Platte wohnt, und der, der eine exklusive Penthouse-Wohnung am Glambecker See hat, sind unter Umständen dieselbe Person. Wenn es noch eines Beweises bedurft hatte, dass die Platte wieder salonfähig ist, hier ist er. Allerdings wäre es schon extrem bescheiden, wenn man sich, am Glami residierend, als Plattenbaubewohner outen würde. Die Immobilienfirma spricht in ihrer  Werbung auch nur von massiv errichteten Neubauten.

Kulturaktivisten rechnen mit Politikern in Theaterfrage ab

27 Dienstag Okt. 2015

Posted by Strelitzius in Theater

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Schlagwörter

Bürger, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Politik, Theater

Der Neustrelitzer Kulturmanager Rainer Grassmuck ist aus Protest gegen die Haltung der SPD-Fraktion in der Theaterfrage aus der Partei ausgetreten. Das hat mir mein Blogfreund heute Abend mitgeteilt. Zugleich hat er mir einen Brief des Vorsitzenden des Theaterfördervereins, Marco Zabel, mit der Anregung zur Veröffentlichung zugeleitet. Zabel schreibt:

„Sehr geehrte Mitglieder, liebe wirkliche Freunde unseres Theaters,

der Herbst ist da, was leider nicht nur für die Jahreszeit gilt. Wir sind bereits mitten in der Phase des angekündigten Sterbens. Und die Giftspritzer und Hilfeverweigerer sind in den ‚eigenen‘ Reihen. Die Großwetterlage für unser Theater war seit langem schlecht. Wenn auch eher im Stillen und planvoll die Axt angelegt wurde. Denn kein Sturmwind hat das eigenständige Vierspartentheater in Neustrelitz und Neubrandenburg zu Fall gebracht. Nein, das waren ‚unsere‘ unverantwortlichen Lokal- und Regional- und Landespolitiker gemeinsam mit lokalen und regionalen Bürokraten. Wetterwendisch einige davon, schlimmer aber die Heuchler. Viele Dinge der letzten Jahre waren vorhersagbar – und auch die nächsten Schritte sind es. Leider. Nehmen Sie daher in vollen Zügen die in Fülle und Qualität letztmaligen Angebote in dieser Spielzeit wahr. Denn das Seziermesser ist schon in Aktion.

Was die Seenplatte verliert, wissen Sie, verehrte Theaterfreunde. Wie ehrlos man darauf hinarbeiten kann, wurde auf der Neustrelitzer Stadtvertretersitzung vom 22. Oktober überdeutlich. Damit meine ich weniger die Tricksereien, Halb-, Unwahr- und Dummheiten, die man dort verfolgen konnte, sondern das unverstellte Hohnlachen der Kulturlosen am Schluss … Verzeihen Sie mir, da halte ich es mit Max Liebermann. … Ihr Marco Zabel (Vors.)“

Klempner-Transporter kaum abgestellt und schon geklaut

27 Dienstag Okt. 2015

Posted by Strelitzius in Polizei

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Schlagwörter

Kriminalität, Mecklenburgische Seenplatte, Polizei

In der vergangenen Nacht haben unbekannte Täter in Bollewick einen weißen VW T5 entwendet. Das Fahrzeug war am Montagabend gegen 22.30 Uhr auf dem Grünstreifen der Fahrbahn in der Spitzkuhner Straße abgestellt und verschlossen worden, so die Polizei. Heute Morgen gegen 6 Uhr konnte der Eigentümer nur noch den Verlust des Transporters feststellen.

Das Fahrzeug war im Inneren speziell umgebaut worden. In den vorhandenen Regalen wurden diverse Klempnerwerkzeuge aufbewahrt. Auf dem Dach war ein Dachgepäckträger angebracht. Am Wagen befand sich keine Aufschrift. Er hatte im Heckbereich eine Beule. Der Schaden wird mit 30 000 Euro angegeben.

Die Kriminalpolizei in Röbel ermittelt hier und bittet um Mithilfe unter 039931 8480, wenn verdächtige Beobachtungen im Bereich Bollewick oder dem nahen Umfeld gemacht wurden.

Tipp für die Herbstferien: Warum nicht „Martha“?

27 Dienstag Okt. 2015

Posted by Strelitzius in Theater

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Schlagwörter

Mecklenburg-Strelitz, Musik, Neustrelitz, Oper, Theater

Lady Harriet_Anna Maistriau / Lyonel_Angelo Raciti / Nancy_Lena Kutzner / Plumkett_Ryszard Kalus

Anna Maistriau als Lady Harriett, Angelo Raciti als Lyonel, Lena Kutzner als Nancy und Ryszard Kalus als Plumkett (von links) in der aktuellen Inszenierung der Oper „Martha“ am Landestheater Neustrelitz.

Oper unter der Woche ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber vielleicht ticken bei dem einen oder anderen Musikliebhaber in den Herbstferien die Uhren anders. Außerdem hat meine Blogfreundin Sandra, die als Statistin mitwirkt, mir die Aufführung ausdrücklich ans Herz gelegt. Am kommenden Donnerstag um 19.30 Uhr geht „Martha“ von Friedrich von Flotow über die Bühne des Landestheaters Neustrelitz.

Die romantisch-komische Oper war eine der erfolgreichsten Opern des
19. Jahrhunderts. Und wer bislang glaubte, der Ohrwurm „Die letzte Rose“ sei von Vicky Leandros, weit gefehlt. Die kam viel später. Wie auch Heintje. Alles nur geklaut. Flotow hat sich übrigens auch bedient: bei dem irischen Nationalbarden Thomas Moore (1779-1852).

Am 13. und 19. November erklingt „Martha“ erneut am Neustrelitzer Theater. Zuletzt wurde die Oper 1951/52 in der Residenzstadt aufgeführt. Es kann also wieder dauern… Zur Einstimmung ein Link.
https://www.youtube.com/watch?v=_NKPwbE_E-s

Im Leea wird wieder gesägt

27 Dienstag Okt. 2015

Posted by Strelitzius in Energie

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Schlagwörter

Bildung, Energie, Forst, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

Schnelle Antwort aus dem Landeszentrum für erneuerbare Energien (Leea) in Neustrelitz auf meine Frage nach dem nächsten Motorsägen-Lehrgang für Brennholzselbsterwerber. Am 20. und 21. November geht die Veranstaltung über die Bühne, wie mir Dr. Annelie Saß von der Leea-Akademie mitteilte. Bei ihr kann man sich auch unter Telefon 03981 4490105 oder asass@big-hgw.de anmelden. Meldeschluss ist der 16. November. Warum gibt es Motorsägen-Lehrgänge nicht nur bei Forstbehörden, sondern auch am Leea? „Holz ist ein besonders umweltfreundliches, nachwachsendes Brennmaterial“, so Dr. Saß. „Mit einem einzigen Raummeter Holz können bis zu 210 Liter Heizöl ersetzt werden. Die Nachfrage danach steigt stetig.“

Während es am Freitag von 14 bis 18 Uhr im Leea Neustrelitz um die theoretischen Grundlagen geht, führt der Lehrgang am Sonnabend von 9 bis
14 Uhr in den Wald, um das Erlernte in der Praxis zu festigen. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre, Motorsäge und Schutzausrüstung können gestellt werden, sofern die Teilnehmer damit noch nicht ausgerüstet sind. Der Lehrgang ist Voraussetzung, um den Berechtigungsschein für Brennholzselbsterwerber zu bekommen.

Mazda-Händler haben es momentan nicht leicht

27 Dienstag Okt. 2015

Posted by Strelitzius in Handel

≈ 4 Kommentare

Schlagwörter

Handel, Kriminalität, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Polizei

Komme gerade vom Räderwechsel aus Neubrandenburg zurück und bin deshalb heute etwas später als gewöhnlich auf dem Sender. Dafür habe ich auch ein Bonbon mitgebracht, das mir der Autohändler meines Vertrauens ausgewickelt hat. Der handelt nämlich nicht nur Hyundai und Kia, sondern auch Mazda.

Und hat sich den nagelneuen Mazda MX5 als Blickfang vor das Autohaus gestellt. Als ich meiner Bewunderung für das formvollendete Sportmobil Ausdruck verlieh, bekam ich ein Kaufargument der ganz besonderen Art serviert. „Es werden zwar jetzt bei uns in der Region sehr viele Autos der Marke Mazda geklaut, aber ein MX5 war noch nicht darunter“, sagte mir der Werkstattleiter. Wenn das kein Grund ist, einen MX5 zu kaufen. Dafür ist in der Nacht zu heute ein Mazda 3 in Greifswald entwendet worden. Er stand nach Polizeiangaben im Carport eines Mehrfamilienhauses. Schwere Zeiten für Mazda-Händler.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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