Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen trifft sich am kommenden Mittwoch, den 1. Februar, um 19 Uhr, im Neustrelitzer Theaterkeller! Herzlich eingeladen, über GRÜNE Themen in Stadt und Region zu diskutieren, sind alle Interessierten und Mitglieder. Ansprechpartnerin ist Friederike Fiß, Sprecherin des Ortsverbandes Neustrelitz für Bündnis 90/Die Grünen (neustrelitz@gruene-seenplatte.de).
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Verdacht eines Einbruchs in ein Wohnhaus in Neustrelitz aufgenommen und sucht nun Zeugen. Nach gegenwärtigen Erkenntnissen sollen sich der oder die bislang unbekannten Tatverdächtigen im Zeitraum von Sonnabend, den 28. Januar, 12.30 Uhr, bis Sonntag, den 29. Januar, 20 Uhr, gewaltsam Zugang zu einem Einfamilienhaus in der Carl-Meier-Straße verschafft haben. Der oder die Täter sollen dabei Gegenstände im Wert von mehreren tausend Euro erbeutet haben. Der Kriminaldauerdienst kam zur Spurensuche und -sicherung zum Einsatz.
Sehr zufrieden mit dem Verlauf der Zusammenkunft im Kulturquartier: Helmuth von Maltzahn, Wilhelm von Boddien, Herzog Michael, Ernst-August von der Wense, Herzogin Hande und Herzog Alexander, Rajko Lippert und Bernhard Meyer-Graefe (von links). Es fehlt der Ratsvorsitzende der Stiftung Mecklenburg, Henry Tesch, der sich maßgeblich in die Vorbereitung der Konferenz eingebracht hat, heute aber leider verhindert war.
Als einen vollen Erfolg hat der Kulturgut Mecklenburg-Strelitz e.V. als einer der Einlader die heutige 6. Schlossbergkonferenz in Neustrelitz bewertet. „Der Ball liegt nun wieder bei der Stadtvertretung, in der es einen breiten überparteilichen Konsens für die Umsetzung des Bauvorhabens Schlossturm gibt, auf die Beschleunigung des Projektes hinzuwirken“, so der Vereinsvorsitzende Dr. Rajko Lippert gegenüber Strelitzius.
Am Vormittag hatten sich im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz auf Einladung der Stiftung Mecklenburg, des Residenzschlossvereins Neustrelitz, der Stadtvertretung und von Kulturgut Mecklenburg-Strelitz rund 80 Personen versammelt. Darunter waren der Beigeordnete des Landrats Torsten Fritz, Stadtpräsident Ernst-August von der Wense, kurzzeitig wegen einer weiteren Verpflichtung Bürgermeister Andreas Grund und als Vertreter des Großherzoglichen Hauses von Mecklenburg-Strelitz, Herzog Alexander und Herzogin Hande sowie Herzog Michael.
Fraktionen versichern Unterstützung
Vertreter von CDU, FDP/PuLS/Grüne, den LINKEN und der AfD in der Stadtvertretung haben auf der Konferenz ihre Unterstützung des Bauvorhabens zum Ausdruck gebracht und wurden dafür mit viel Beifall bedacht. „Wenn wir es jetzt nicht ernsthaft anfassen, wird es nichts mehr“, brachte es der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Petters unter Anspielung auf den schleppenden Fortschritt auf den Punkt.
Dafür wurde aus dem Publikum mehrfach Andreas Grund verantwortlich gemacht. Ihm wurde unter anderem mangelndes Engagement vorgeworfen. Weitere Kritiken wurden von Ernst-August von der Wense mit Verweis auf die mittlerweile Abwesenheit des Stadtoberhauptes unterbunden. Gleichwohl schätzte auch der Stadtpräsident ein, dass Grund hier einen Verwaltungsakt und nicht eine Herzensangelegenheit der Neustrelitzer abarbeite.
Der Bürgermeister selbst hatte sich in einer blutleeren Rede in der Tat auf die Darstellung der bisherigen Stationen in Sachen Schlossbergsanierung und -bebauung beschränkt und sich darüber hinaus in Medienschelte geübt. Prioritär seien in dem „aufwändigen Verfahren“ jetzt die Eigentumsübertragung durch das Land und der Neustrelitzer Haushaltsbeschluss Anfang Februar, in dem Investitionen zum Schlossturm von sieben Millionen Euro für die nächsten Jahre enthalten seien.
Endlich anfangen, mehr Druck
Kernbotschaft der Gastredner Wilhelm von Boddien, Gründer des Fördervereins für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses, des architekturerfahrenen Juristen und Ministerialrats a.D. Bernhard Meyer-Graefe sowie von Einlader Helmuth von Maltzahn, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Mecklenburg, war der dringende Appell an die Neustrelitzer Schlossbergaktivisten, angesichts sich dramatisch ändernder Rahmenbedingungen bei aller Besonnenheit mehr Druck auszuüben, endlich anzufangen und die Zahl der Mitstreiter deutlich zu erhöhen.
Eine ganz andere Facette brachte Holger Wilfarth vom Neustrelitzer Büro für Nachhaltigkeit in die Konferenz ein. Ihm ist unter anderem die bundesweite Anerkennung von Neustrelitz und seines Schlossbergs als Ort der Demokratie zu verdanken. Hier wurde vom Landtag Mecklenburg-Strelitz am 29. Februar 1919 Deutschland erste demokratische Landesverfassung verabschiedet. Wilfarth, typischer Vertreter der von Grund gewürdigten Mitte der Bürgerschaft, referierte über die Recherchen zur Mecklenburg-Strelitzerin Volksvertreterin Erna Weiland, die erste und für eine Woche auch einzige deutsche Parlamentarierin in einem Reichs- und Landtag überhaupt.
Solveig-Kristin Schmid leitete die Schlossberg-Konferenz mit ihrer Trompete zum sechsten Mal ein. Das Kulturquartier hat sich einmal mehr als brillanter Konferenzort empfohlen. Mehr von der Konferenz morgen hier im Blog.
Kein Stuhl blieb leer im Konferenzraum. Fotos: Moritz König
Nach bisherigen Erkenntnissen kam es heute gegen 15 Uhr zu einem Brand in einer zum Wohnhaus ausgebauten Scheune in Mechow (Feldberger Seenlandschaft). Ausgehend von einem defekten Wäschetrockner, brach das Feuer im Erdgeschoss des Hauses aus und drang durch die Decke in den Wohnbereich. Die alarmierten Feuerwehren der umliegenden Gemeinden rückten mit 65 Kameraden und 15 Fahrzeugen an und löschten den Brand.
Die TSG Neustrelitz in Blau nach dem Seitenwechsel im permanenten Vorwärtsgang.
Mit einem Heimsieg im Parkstadion haben die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz die Rückrunde in der Meisterschaft 2022/23 eröffnet. Der MSV Pampow hatte in der Residenzstadt mit 0:2 das Nachsehen. Die Tore für die Gastgeber schossen vor 250 Zuschauern Oskar Fijalkowski in der 70. Minute und Rei Oami in der dritten Minute der Nachspielzeit.
Die Partie bot in der ersten Halbzeit kaum Höhepunkte. Lediglich in der 39. Minute hatte Kevin Riechert mit einem seiner gefürchteten Freistöße die Chance zur Führung, scheiterte aber an Pampows Keeper Ronny Losereit. Im Gegenzug brannte es kurz lichterloh vor dem Neustrelitzer Kasten, ohne Folgen.
Die Zeit ist scheinbar für alles immer zu knapp – aber für das Puppentheaterstück „Schöne wilde Winternacht“ im Müritzeum am Sonntag, den 5. Februar, um 15 Uhr, sollte man sie sich wirklich einmal nehmen. Es ist für alle Besucher ab vier Jahren geeignet. Jeder kennt das: Da glaubt man, noch richtig viel Zeit zu haben – und dann ist die Zeit plötzlich weg! Wie das sein kann? Na ganz klar: Die Zeitdiebe haben zugeschlagen!
Der PSV Neustrelitz (vorn) konnte nur im ersten Satz dem Ligaprimus Paroli bieten.
Die Volleyballer des PSV Neustrelitz in der 2. Bundesliga Nord haben am Abend ihr Spiel beim Spitzenreiter TuS Mondorf mit 1:3 (25:18, 16:25, 19:25, 20:25) verloren. Nach einem zu Hoffnungen berechtigenden Auftakt der Gäste wurde schnell klar, wer Chef am hohen Netz ist. Das Team von Coach Jonathan Kendrick Scott rutscht nach dieser erneuten Niederlage auf Platz 5 der Tabelle ab, ist aber punktgleich mit den Vierten aus Kiel.
Nach der Zahl der Bücher, die ich Woche für Woche verschlinge, könnte dies auch ein Literaturblog sein. Aber noch halte ich an meinem Konzept des vielseitigen Nachrichtenportals fest. Im weiter fortgeschrittenen Alter kann ich schon aus Gründen der Kondition immer noch über einen Kurswechsel nachdenken.
Trotzdem gibt es so Leseerlebnisse, die muss ich einfach in der Bloggemeinde teilen. Mariana Leky hat mich mit ihrem Bändchen „Kummer aller Art“, erschienen im vergangenen Jahr bei DuMont, köstlich unterhalten. 39 Kolumnen hat sie in dem edel aufgemachten Büchlein zusammengestellt, zum Niederknien, erst recht, wenn man sich selbst in aller Bescheidenheit dem Genre verschrieben hat. Mehr als drei der Begebenheiten pro Abend habe ich mir nicht gegönnt, die Anekdoten der Autorin wirken so herrlich nach. Da will man sich nicht überfrachten, sondern genießen. Auch zum Vorleser hat mich Mariana Leky gemacht. Meine Holde wird die Gute-Nacht-Geschichten mit Sicherheit vermissen.
Der in Köln und Berlin lebenden Mariana Leky danke ich für die ganz wunderbare Lektüre und meiner Lieblingsbuchhändlerin bei Wilke in Neustrelitz für den Tipp. Auf meine Einkaufsliste habe ich jetzt den von der Kritik hochgelobten Roman „Was man von hier aus sehen kann“ (2017) gesetzt, der auch verfilmt wurde. Denn von Mariana Leky bekomme ich so schnell nicht genug. Wie heißt es im Klappentext von „Kummer aller Art“ so schön: Dem Leben kann man nicht dauerhaft ausweichen.
Thomas Franke ist optimistisch, was die Heimpartie gegen den MSV Pampow angeht.
Wenn nicht witterungsmäßig noch alle Stränge reißen, spielen die Oberligisten der TSG Neustrelitz morgen ab 13.30 Uhr im heimischen Parkstadion gegen den MSV Pampow und eröffnen damit ihre Rückrunde. „Der Rasen ist gut vorbereitet, alles schick“, habe ich eben von Coach Thomas Franke erfahren.
„Für uns zählt morgen nur ein Sieg“, so mein Blogpartner. „Die Tatsache, dass wir gegen ein Team aus dem Tabellenkeller spielen, verleitet uns aber nicht zur Sorglosigkeit. Die Pampower sind durchaus gefährlich, wie sie zuletzt beim 2:2 nach 0:2 Rückstand im Nachholspiel gegen die Spitzentruppe von Hertha 03 bewiesen haben.“
Mein heutiges „Fundstück“ ist mir von einem Wesenberger Blogfreund ins Haus geschickt worden. Der ist in die Fänge eines Online-Händlers geraten, welcher dank der Segnungen des Internets mühelos herausgefunden hat, dass sein potentieller Kunde an der Woblitz wohnt und vielleicht Gefallen an obigem T-Shirt finden könnte.
Amüsiert hat sich mein Mitbürger schon, aber kaufen tut er das Teil trotzdem nicht. Ich übrigens auch nicht, bei aller Verehrung für meine Heimatstadt. Sollte es allerdings interessierte Nachbarn geben, ich vermittle gern.