Georg und Hande auf der Schlossinsel Mirow vor ihrer Hochzeit.
Mit den Söhnen Michael und Alexander sowie dessen Ehefrau Hande nehmen junge Mitglieder der Großherzoglichen Familie von Mecklenburg-Strelitz an der am kommenden Sonntag, 29. Januar, ab 10 Uhr, stattfindenden Schlossbergkonferenz im Kulturquartier der Residenzstadt in Neustrelitz teil. Das bestätigte mir eben ein Sprecher des Adelshauses.
Zuvor werden Herzog Alexander und seine Frau Herzogin Hande von 9.30 bis 12 Uhr den Tag der offenen Tür zu einem Besuch im Neustrelitzer Gymnasium Carolinum nutzen. Auch zur Neustrelitzer Lesenacht wird das adlige Paar erwartet, das heute Abend in Neustrelitz anreist.
Anmeldungen zur 6. Schlossbergkonferenz sind immer noch möglich. Aber auch spontan Entschlossene finden Einlass, hieß es von den Veranstaltern.
Am heutigen Freitag gegen 14.12 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg über die Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte bekannt, dass im Parkhaus am Friedrich-Engels-Ring in Neubrandenburg ein PKW brennen soll. Bei Eintreffen der zwei zum Einsatz gebrachten Funkstreifenwagen des PHR Neubrandenburg bestätigte sich der Sachverhalt. Auf der ersten Parkebene brannte ein PKW in voller Ausdehnung.
Erst schwelte es, dann brannte es lichterloh. Eben meldet mir meine in die Spur gebetene Korrespondentin „Feuer aus“ nach Anrufen mehrerer sehr besorgter Anwohner heute. Die Wesenberger Feuerwehr war sogar schon mitten in der Nacht ausgerückt, obwohl sie nicht löschen sollte. Kontrolliertes Abbrennen war die Devise, wer da kontrollierte, war in der Kreisverwaltung der Seenplatte nicht zu erfahren. Auch nicht, warum man davon im Vorfeld nichts wusste. Bei Drosedow in der Kleinseenplatte hatte sich auf einem Feld eine kapitale Menge Mist entzündet, der aus der von der Vogelgrippe heimgesuchten Bio-Puten-Mastanlage in Wesenberg (Strelitzius berichtete) stammt.
Ziel der Ausbringung war die Desinfektion mittels Dünger. Der Qualm zog bis nach Seewalde, was bekanntlich im Gegensatz zu Drosedow hinter dem Wald liegt. Zuvor waren 8000 Puten gekeult und fachgerecht anderweitig entsorgt worden. Also nicht auf dem Feld, wie ich bei meinen Recherchen heute auch schon hinter vorgehaltener Hand hören durfte.
Die beliebte Talk-Runde „Drei am Küchentisch“ wird am kommenden Dienstag, den 31. Januar, um 20.15 Uhr, live aus Neustrelitz auf den Kanälen des SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Arlt übertragen. Viele Menschen haben bedauert, dass das Perinatalzentrum Level 1 im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg keine Ausnahmegenehmigung bekommen hat und ab 1. Januar 2023 schließen musste. Die „normale“ Frühchenstation bleibt zwar erhalten, aber die allerkleinsten Neugeborenen mit einem Gewicht bis zu 1250 Gramm werden zukünftig in Greifswald, Rostock oder Berlin behandelt. Warum führte daran kein Weg vorbei? Wie sieht eine gute medizinische Versorgung im ländlichen Raum aus? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund? Kann die geplante Krankenhausreform die Lage verbessern? Diese und auch Fragen aus dem Publikum beantworten vor allem die beiden Gäste.
Zu dieser ersten Debatte „Drei am Küchentisch“ im Jahr 2023 haben Johannes Arlt und Daniel Priebe Dr. Sven Armbrust, den Leiter der Kinderklinik im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg, eingeladen. Das geschlossene Perinatalzentrum Level 1 liegt in seinem Verantwortungsbereich. Armbrust ist nicht nur ein engagierter und erfahrener Kinderarzt, sondern auch in der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und im Verbund Netzwerk Kinderschutz in der Mecklenburgischen Seenplatte aktiv. Er kennt die Situation der Eltern und Kinder und weiß, was sie bewegt.
Als Bundestagsabgeordneter für Neubrandenburg hat Erik von Malottki sich für den Erhalt des Perinatalzentrums Level 1 am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum eingesetzt. Er steht mit der Leitung und den Mitarbeitenden des Klinikums im engen Austausch und hat als Mitglied des Petitionsausschusses beim Deutschen Bundestag die Petition für den Erhalt der Station Perinatal Level 1 eng betreut und unterstützt. Zu der vom Klinikum initiierten Petition mit über 100.000 gesammelten Unterschriften wird es am 27. März eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss geben, bei der das Anliegen des Klinikums mit dem Bundesgesundheitsministerium diskutiert wird.
Was ich am Bloggen unter anderem sehr schätze, ist das Kennenlernen von Menschen, auch wenn häufig leider nur schriftlich. Montenegro-Experte Michael R. Bader gehört nun auch zu meinen Blogbekanntschaften. Er ist vor 15 Jahren nach Utjeha an der Bucht Uvala Maslina im südlichen Teil der montenegrinischen Adriaküste ausgewandert und vermietet unter https://utjeha.me/ Ferienwohnungen und Appartements.
Zusammengeführt hat uns Jutta von Mecklenburg-Strelitz, genauer die Dokumentation des montenegrinischen Staatsfernsehens über die spätere Kronprinzessin und Titularkönigin von Montenegro. Mein Blogbericht, die Filmemacher hätten mir das von ihnen auf YouTube veröffentlichte Material untersagt zu teilen bzw. zu verlinken, rief Michael R. Bader auf den Plan. Der ist nämlich nicht nur Montenegro-Experte, sondern kennt sich auch mit dem Internet bestens aus. „Wirklich komisch, was die da machen“, so sein Kommentar. Während ich schon aus Zeitgründen den Weg des geringsten Widerstands ging und die Verlinkung rückgängig machte, begab sich der Auswanderer nach Übersetzung der Hinweise der Filmemacher auf die juristische Suche. Und fand prompt und zügig, was wir eigentlich beide schon wussten. Für alle, die es noch einmal schwarz auf weiß haben wollen:
Darf ich fremde Videos einbinden, framen, verlinken?
Alle dieser drei Arten werden rechtlich im Grunde gleich behandelt. Der Grundsatz: Hat der Urheber eines Werks – also etwa der „Schöpfer“ eines Videos – das Video frei zugänglich bei YouTube veröffentlicht, sind Framing, Embeddings und Verlinkungen erlaubt. Denn jeder User kann die Inhalte tatsächlich auch von der Ursprungsseite aus abrufen und dem Urheber ist klar, dass Plattformen wie YouTube diese Funktionen zum Teilen von Inhalten anbieten und diese Funktionen Bestandteil von Plattformen wie YouTube sind.
Bleibt mir, meinem hilfreichen Leser ein dickes Dankeschön zu schicken. Vielleicht lernen wir uns ja auch mal persönlich kennen. Einmal waren die Holde und meine Wenigkeit schon in Montenegro, damals bloggend auf den Spuren von Jutta von Mecklenburg-Strelitz, und schlichtweg begeistert von Land und Leuten.
Apropos Jutta: Hier nun mit breiter Brust doch noch der umstrittene Link!!!
Die Trittsteine wurden bereits verlegt, jetzt wird die Brücke bei Ankershagen zurückgebaut. Foto: Nationalparkamt
Das Nationalparkamt Müritz prüft in regelmäßigen Abständen Brücken und Wege im Park auf ihre Verkehrssicherheit. Nach einer Begehung eines Wanderweges bei Ankershagen wurde entschieden, die in die Jahre gekommene Brücke über den Mühlengraben naturnah zurückzubauen. Die neue Bachquerung in Form von Trittsteinen orientiert sich an der Idee einer urigen Wanderweggestaltung und kommt auch dem Nationalpark-Motto „Natur Natur sein lassen“ näher. „Der Bach führt wenig Wasser, sodass die Feldsteine eine gefahrenfreie und ansprechende Lösung für Wanderinnen und Wanderer darstellen“, so Distriktleiter Frank Eggert. Der Rückbau der Holzbrücke über den Mühlengraben soll Anfang Februar erfolgen.
In Zusammenarbeit mit dem Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte wird außerdem die ebenfalls in die Jahre gekommene Brücke über die Havel bei Blankenförde zwischen Jäthen- und Jamelsee ab dem 30. Januar 2023 zurückgebaut. Im Zuge dieses Rückbaus entfällt der Wanderweg „Orange Schnecke“. Der M-Wanderweg wird in diesem Bereich auf die ursprüngliche Wegeführung durch Blankenförde zurückgeführt. Die Wegeänderungen werden im Gelände kenntlich gemacht.
Die diesjährigen Ehrenamtsmessen finden wieder in Präsenz statt. Sie touren durchs Land. Die Termine für die mittlerweile 16. Ausgabe stehen fest, die Anmeldung läuft. Im April und Mai dieses Jahres erleben Interessierte eine Reihe von fünf regionalen Ehrenamtsmessen: Neubrandenburg, Stralsund, Bad Doberan, Pasewalk und Wismar.
„Wir haben nach der erzwungenen Unterbrechung der Messen 2020 die folgenden zwei Jahre lang viel gelernt: Gerade bei der Organisation: Alles wurde digital, vieles war neu. Wir haben ausprobiert und Neues initiiert. Indiesem Jahr touren die Messen wieder durch Mecklenburg-Vorpommern. Ehrenamtlich Engagierte und die, die es werden wollen, begegnen sich wieder persönlich. Das freut uns als Organisatoren sehr. Am 15. April gehts los.“ Das sagt Jens Herzog, Referent für Ehrenamt beim DRK-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.. Er ist Teil des Teams der Landesarbeitsgemeinschaft, die seit Jahren die Messen erfolgreich auf die Beine stellt.