Ein aggressives Pärchen musste am Freitagabend gegen 19.25 Uhr in der Ringstraße in Röbel durch Polizeibeamte zur Räson gebracht werden. Nachbarn hatten sich über den Lärm beschwert, der offensichtlich durch das Verrücken von Möbelstücken entstanden war.
Während der Sachverhaltsklärung trat der alkoholisierte 35-Jährige zunehmend aggressiv auf und schnippte einem Beamten die Glut seiner Zigarette ins Gesicht. Dem Beamten gelang es gerade noch rechtzeitig auszuweichen, sodass er nicht getroffen wurde. In der weiteren Folge wurde der Beschuldigte durch die Beamten zu Boden gebracht, wobei er sich eine Platzwunde an der Stirn zuzog. Da der Beschuldigte versuchte die Beamten mit Fäusten zu schlagen, wurden ihm die Handfesseln angelegt. Anschließend wurde er in Gewahrsam genommen und dem Polizeirevier in Röbel zugeführt, wo er die Beamten beleidigte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,45 Promille. Aufgrund der Verletzung des Beschuldigten erfolgte der Transport mittels Rettungswagen ins Klinikum nach Waren.
Die Bibliothek im Obergeschoss des Kulturquartiers bietet neben Büchern ja schon immer eine große Anzahl und Vielfalt an Gesellschaftsspielen zur Ausleihe für Zuhause an. Hinzugekommen ist nun ein weiteres Angebot: Besucher*innen können sich während ihres Aufenthalts Outdoor-Spiele für die Nutzung im Garten des Kulturquartiers ausleihen! Federball, Wikingerschach, Wurfspiele, Gymnastikband, Hula Hoop Reifen und anderes stehen in einer kleinen “Ludothek” im Cafébereich zur Verfügung und können gegen Hinterlassen einen Pfandes am Cafétresen (z.B. Ausweis) unentgeltlich zur Vor-Ort-Nutzung ausgeliehen werden.
“Gerade jetzt im Sommer beobachten wir oft Eltern, die versuchen, sich in Ruhe die Ausstellungen anzusehen oder auf der Terrasse zu entspannen, während ihre kleinen oder jugendlichen Kinder sich schnell langweilen”, so Dorothea Klein-Onnen, die Chefin des Hauses. Um den Cafébereich zu einem attraktiven Aufenthaltsort für die ganze Familie zu entwickeln, wurden hier bereits eine “Büchereisenbahn” aufgestellt und Ausmalbilder mit Neustrelitzer Motiven ausgelegt. Für Besucher*innen mit ganz kleinen Kindern gibt es im Untergeschoss nun auch einen Wickeltisch und einen Kinder-Toilettenaufsatz.
Auch der Cafébetrieb im Kulturquartier wurde wieder angekurbelt: Seit Kurzem sind neben warmen und kalten Getränken jeden Tag ein köstlicher Kuchen vom Café FreiRaum 41 und frische Laugenbrezeln zu haben.
“Das Kulturquartier möchte zum Aufenthalt einladen, da gehören vor Ort neben dem Kennenlernen der Landesgeschichte, der Ausleihe von Medien oder dem Besuch von Abendveranstaltungen, einfach auch WLAN, ein Café, angenehme Sitzbereiche und unkompliziert nutzbare Unterhaltungs- und Spielmöglichkeiten für unterschiedliche Altersgruppen dazu”, betont Dorothea Klein-Onnen. “Wir möchten, dass Menschen sich hier wohlfühlen und gern verweilen – egal ob sie lernen, sich bewegen oder Kaffee trinken.”
P.S.: Wer dem Kulturquartier eine intakte Draußen-Tischtennisplatte für den Garten spendieren möchte, bekommt einen Gutschein für den Besuch von drei Veranstaltungen eigener Wahl und eine Jahreskarte fürs Kulturquartier geschenkt.
Auf seinem Weg nach Erfurt hat mich gestern Christian Bahrmann angerufen und mir das Konzert von Martin & Luka am kommenden Sonnabend, 15. August, ab 18 Uhr, in Wustrow auf dem Festplatz ans Herz gelegt. „Wo uns Corona nun schon gezwungen hat das Dorffest abzusagen, wollten wir so ganz ohne kulturellen Höhepunkt dann doch nicht die Saison belassen“, so mein Blogfreund, der in der thüringischen Landeshauptstadt eine neue Staffel für die TV-Sendung „Kikaninchen“ dreht.
Die Band sei in ihrer Repertoirebreite und ihrer Qualität einfach Klasse, so der Puppen- und Schauspieler, der die Musiker für den Auftritt in Wustrow „entdeckt“ hat. Das Duo aus Berlin und Leipzig singt zweistimmig und spielt Ukulele, Gitarre und Flöte. Die Jungs covern das Beste aus den letzten 50 Jahren und arrangieren die Stücke individuell, von romantischer Dinneratmosphäre bis zu ausgelassenen Nummern. Gern gehen sie auf individuelle Liedwünsche ein, haben Erfahrungen vom Junggesellinnenabschied bis hin zu großen Hoffesten.
Der Eintritt ist frei, bis gegen 22.30 Uhr wollen die Musiker ihr Publikum unterhalten. Er selbst, so Christian Bahrmann, werde mit Bürgermeister Heiko Kruse und den Kameraden der Feuerwehr am Sonnabend am Grill stehen, die von den Einnahmen profitieren und auch sonst am Rand des Konzerts für das leibliche Wohl sorgen. Wird bestimmt ein schöner Abend, ich habe mir schon mal einen Eintrag im Kalender gemacht. Natürlich gelten die aktuellen Covid-19-Regelungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Ein couragierter 38-jähriger Autofahrer hat am Sonntagabend gegen 19.30 Uhr auf der B 198 in Richtung Feldberg einen in Schlangenlinie fahrenden Pkw, der gelegentlich sogar auf die Gegenfahrbahn geriet, in einem gefahrlosen Moment überholt und mit eingeschalteter Warnblinkanlage ausgebremst. Während der gesamten Zeit bestand telefonischer Kontakt zum Polizeihauptrevier Neustrelitz, sodass die eingesetzten Polizeibeamten zeitnah am Anhalteort eintreffen konnten.
Bei der im Anschluss durchgeführten Verkehrskontrolle konnte bei der 70-jährigen deutschen Fahrzeugführerin ein Atemalkoholwert von 2,02 Promille festgestellt werden. Gegen die Fahrzeugführerin wurden eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstattet, der Führerschein sichergestellt, eine Blutprobenentnahme zur Beweissicherung durchgeführt und die Weiterfahrt untersagt.
Die Polizei bedankt sich bei dem Hinweisgeber für das beherzte Eingreifen, wodurch möglicherweise Schlimmeres verhindert werden konnte.
Balou fühlt sich im Bärenwald Müritz sichtlich wohl. Foto: Tim Haltermann
Was für eine Überraschung! Der Bärenwald Müritz in Stuer wurde für den Smart Hero Award 2020 nominiert, organisiert von Facebook und der Stiftung Digitale Chancen. In diesem Jahr liegt der Focus des Social Media Awards, der seit 2014 verliehen wird, noch viel mehr als in den Jahren zuvor auf der Arbeit mit nachhaltigem Engagement. „Wir sind überglücklich, dass wir es unter die Nominierten geschafft haben, zusammen mit den ganz großen Projekten und Organisationen im Bereich der Nachhaltigkeit. Es macht uns sehr stolz, denn wir sind das einzige Projekt, das aus den Bereichen Tierschutz und/oder Tourismus kommt“, erklärte Bärenwald-Marketing-Mitarbeiterin Maria Andresen.
Online-Lernplattform an den Start gebracht
Der Preis, der in unterschiedlichen Kategorien mit insgesamt 125.000 Euro dotiert ist, will Menschen und Projekte würdigen, die sich mit kreativen Ideen für eine vielfältige, nachhaltige und faire Gesellschaft einsetzen. Nominiert wurde der Bärenwald Müritz für seine Aufritte in den Social Media-Plattformen wie Facebook und Instagram, mit denen die Arbeit des Bärenwald-Teams erklärt und vorgestellt wird, aber zum Beispiel auch für die „Bärologie“. Mit dieser Online-Lernplattform ging der Bärenwald Müritz im März quasi über Nacht an den Start, als die Schulen im Land coronabedingt schließen mussten. Unter dem Hashtag „#smartlikeabear“ gab es über sechs Wochen hinweg jeden Tag digitale Lernangebote aus dem Bärenwald – gegliedert in einem Stundenplan. Die Nutzer, bei weitem nicht nur Kinder und Jugendliche, konnten sich über die Natur informieren, bekamen Anregungen zu einfach umsetzbaren nachhaltigen Projekten, es wurden per Video Fragen der „Bärologen“ zu den Müritz-Bären beantwortet, man konnte Natur-Rätsel lösen oder eigene Spiele selbst basteln.
Mehr als ein Dutzend freiwillige Helferinnen und Helfer haben sich gestern an einem Pflegeeinsatz an der Jahn-Kapelle und auf dem Klingenberg in Klein Vielen beteiligt. Dazu hatten der Förderverein Jahn-Kapelle und der Klein Vielen e. V. eingeladen, wie mir Prof. Hermann Behrens mit einem Dankeschön an die Unermüdlichen berichtete. Bei hohen Temperaturen wurde der Wanderweg gepflegt, und am Klingenberg und um die Kapelle herum wurden das Gras und der in jedem Jahr sprießende Unterwuchs gemäht.
Dr. Annegret Stein, Vorsitzende des Fördervereins, überraschte die Parkpflegegruppe zwischendurch mit Eiskaffee und kühlem Wasser, und nach getaner Arbeit traf man sich noch bei den Familien Botta und Schulz zu indischem Dal, einem Linsengericht, und weiteren kühlen Getränken.
Mit Hilfe des europäschen Förderprogramms WiFi4Eu konnte die Gemeinde Priepert ein freies W-LAN-Netz installieren. In der vergangenen Woche hat die Firma ST-Computer aus Neustrelitz die Router installiert und in Betrieb genommen. In der kommenden Woche werden noch weitere Repeater in der Gemeinde verteilt, um eine maximale Netzabdeckung zu erreichen. Somit haben Einwohner/innen und Gäste der Gemeinde überall die kostenlose Option, ihre Daten in 100-mbit-Geschwindigkeit up- bzw. downzuloaden.
„Die Maßnahme ist eine weitere Modernisierung der gemeindlichen Infrastruktur und dient gleichzeitig auch der wirtschaftlichen Entwicklung“, so Bürgermeister Manfred Giesenberg. „Wir freuen uns, hiermit den Service für Einheimische und Gäste weiter ausgebaut zu haben.“
Am 15. August beginnt die CSD-Woche in Neustrelitz, doch die Vorfreude ist getrübt. Die Regenbogenflagge darf nicht vor dem Rathaus gehisst werden. Deshalb haben die Organisatoren des Christopher Street Day in der Residenzstadt jetzt eine Petition ins Netz gestellt. Darin ist von „fadenscheinigen Begründungen“ des Schweriner Innenministeriums die Rede. „Wir lassen uns den Regenbogen nicht verbieten.“
Zwei Verletzte hat ein Verkehrsunfall gefordert, der sich heute Morgen gegen 7.45 Uhr auf der B 198 in Karbow ereignet hat. Ein 22-jähriger Fahrer eines Pkw Skoda bemerkte auf Höhe der Ortslage eine in gleicher Richtung fahrende Gruppe von elf polnischen Fahrradfahrer zu spät. Er kollidierte mit einem in der Mitte des Pulks fahrenden 69-jährigen Radler und fuhr dann über den Straßengraben auf ein angrenzendes Feld.
Der Fahrradfahrer stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. Der Skoda-Fahrer wurde bei dem Unfall ebenfalls leicht verletzt. Beide Verletzten wurden mittels Rettungswagen in das Krankenhaus nach Waren gebracht. Sie konnten zum Glück in der Zwischenzeit wieder aus der Klinik entlassen werden. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 5.100 Euro.