Die Straßenmeistereien Anklam erneuert auf der Bundesstraße 197 die Asphaltdeckschicht in der Ortslage Kavelpaß zwischen Boldekow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) und Friedland (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte). Es handelt sich um eine größere Einzelflächenerneuerung im Zuge der Instandhaltungsmaßnahmen an Bundes- und Landesstraßen. Der Bauabschnitt ist rund 620 Meter lang und reicht von der Brücke Landgraben bis zum Abzweig Zinzow.
Damit die notwendigen Fräs- und Asphaltarbeiten durchgeführt werden können, muss der Verkehr am Montag, 26. Juni, und am Dienstag, 27. Juni, einstreifig mittels Ampelschaltung an der Baustelle vorbeigeführt werden. Am Mittwoch, 28. Juni, erfolgen abschließende Arbeiten wie der Fugenverguss ebenfalls unter punktuellen einstreifigen Verkehrsführungen.
Der Anliegerverkehr ist während der laufenden Arbeiten nur stark eingeschränkt möglich, wird aber in der arbeitsfreien Zeit sichergestellt.
Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte als Straßenbaulastträger erneuert einen Teilabschnitt der Kreisstraße MSE 10 im Südwesten der Seenplatte. Aus diesem Grund wird diese ab dem Knotenpunkt mit der Landstraße L 206 bis zum Abzweig nach Massow (Gemeinde Eldetal) vom 03.07.2023 bis voraussichtlich 29.09.2023 für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Während des Zeitraumes der Baumaßnahme ist ein Durchgangsverkehr nicht möglich.
Eine Umleitungsstrecke über die Landesstraße 206 nach Altenhof, von dort weiter über die Bundesstraße 198 nach Kaeselin und von dort weiter über die Kreisstraße 10 nach Finken und Knüppeldamm wird eingerichtet und ausgeschildert. Die Umleitung des Verkehrs in die Gegenrichtung erfolgt entgegengesetzt.
Geänderte Regelungen für den ÖPNV mit Linien- und Schülerverkehr werden von der Mecklenburg-Vorpommerschen Verkehrsgesellschaft mbH (MVVG) getroffen und gesondert bekannt gegeben.
Die Kreisstraße wird auf einer Länge von 1.870 m und mit einer Ausbaubreite von 5,50 m in Asphaltbefestigung ausgebaut. Die Linienführung orientiert sich an der vorhandenen Trassierung. Die Verkehrsanlagen erhalten eine richtliniengerechte Ausstattung mit Leitpfosten, Markierung und verkehrsregelnder Beschilderung. Durch den Ausbau wird eine wesentliche Verbesserung der Verkehrssicherheit erreicht. Die Baukosten einschließlich Baunebenkosten betragen ca. 945.000 Euro.
Der Neustrelitzer Stadthafen wird Schauplatz für den 3. Honig- und Regionalmarkt am 12. August. Foto: Neustrelitz.de
Die Strelitzer Imker bereiten gerade den 3. Honig- und Regionalmarkt am 12. August am Stadthafen vor. Morgen treffen sie sich unter anderem dazu um 18 Uhr am Stammtisch in der Inselgaststätte „Helgoland“. „Der Markt als Format hat sich bewährt, und wir werden gar nicht so viel ändern“, verrät Martin Henze vom Vorstand. „Gesucht wird hingegen noch ein Sponsor, der unser Anliegen unterstützt, die regionalen Erzeuger zu fördern. Weiterhin besprechen wir die aktuellen Themen und Schwierigkeiten der Imkerei.“
Gäste sind herzlich beim Stammtisch willkommen. Um Anmeldung wird unter neustrelitz@imkermv.de gebeten.
Jedes Jahr ein Highlight: die Operngala der Kammeroper Schloss Rheinsberg – hier mit Preisträgerinnen und Preisträgern 2022. Foto: Uwe Hauth
Mit der traditionellen Operngala eröffnen Preisträgerinnen und Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg am 29. und 30. Juni sowie 1. Juli die diesjährige Festivalsaison; neun der ausgezeichneten jungen Opernsängerinnen und -sänger präsentieren sich im stimmungsvollen Rheinsberger Schlosshof erstmals dem Publikum der Kammeroper. Zusammen mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt unter der Leitung des Wiener Dirigenten Azis Sadikovic singen sie große Arien und Ensembles aus dem klassischen Opernrepertoire von Mozart über Rossini, Bellini und Donizetti bis hin zu Verdi, Gounod und Bizet. Mit Carl Maria von Weber und Otto Nicolai ist das deutsche Repertoire vertreten, und eine Kostprobe aus der diesjährigen Opernpremiere „La Molinara“ ist gleichfalls zu erleben. Die Moderation übernimmt Frederik Hanssen, der Musikredakteur des Berliner Tagesspiegels.
Auf der Bühne zu erleben sind die Sopranistinnen Marta Fridriksdottir aus Island, Marija Grinevska aus Lettland, Nikolina Hrkać aus Bosnien-Herzegowina, Lena Ra aus Korea und Antonia Schuchardt aus Deutschland, die Mezzosoprane Anna Grycan aus Polen und Stella Jeung aus Korea sowie der Tenor Ido Beit-Halachmi aus Israel und der Bariton Georgios Sofialidis aus Griechenland: vielversprechende Nachwuchstalente aus aller Welt am Beginn ihrer Karriere. Einige von ihnen übernehmen auch Partien in der diesjährigen Opernproduktion von Giovanni Paisiellos „La Molinara“, die am 14. und 15. Juli in zwei Besetzungen Premiere feiert. Alle Preisträgerinnen und Preisträger haben sich im Internationalen Gesangswettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg für ihre Aufgaben qualifiziert. Betreut von erfahrenen Bühnenkünstlern arbeiten sie während der Kammeroper an ihren Partien, erweitern ihr Ausdrucksspektrum und gewinnen wertvolle Bühnenerfahrung.
Die acht regionalen Standorte der Familienkasse Nord, darunter der in Neubrandenburg, bleiben am Dienstag, den 27. Juni, aufgrund einer ganztägigen innerbetrieblichen Veranstaltung geschlossen. „Die eintägigen Schließung hat keine rechtlichen oder finanziellen Auswirkungen. Üblicherweise werden Anträge auf Kindergeld oder Kinderzuschlag mit den dazugehörigen Unterlagen schriftlich bzw. online eingereicht. Angelegenheiten, die persönlich geklärt werden müssen, sollten Kundinnen und Kunden der Familienkasse Nord daher am Vortag oder aber am nächsten Werktag besprechen.
Telefonische Auskünfte werden unabhängig von der Schließung wie gewohnt montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 18 Uhr über das kostenfreie Servicetelefon erteilt: 0800 4 5555 30. Das Kindergeld wird selbstverständlich im gewohnten Rhythmus überwiesen“, erklärt Knut Böhrnsen, Pressesprecher der Familienkasse Nord und bittet gleichzeitig um Verständnis bei den Eltern.
Das ist das Endprodukt nach dem Prägevorgang in der Messingvariante, patiniert. Foto: Neubrandenburger Münzverein e.V.
Vor über einem Jahr bot der Neubrandenburger Münzverein e.V. seine Mitwirkung an der Vorbereitung der 775-Jahr-Feier an. Die Idee, eine spezielle Jubiläumsmedaille prägen zu lassen fiel auf fruchtbaren Boden, nicht zuletzt deswegen, weil damit eine seit 1948 bestehende Tradition fortgeführt werden sollte, alle 25 Jahre eine Sonderprägung zu den Jubiläen herauszubringen
Von den Kulturverantwortlichen im Rathaus gab es in der Anfangsphase Unterstützung, in deren Ergebnis eine Kooperationsvereinbarung zustande kam, ein Designer für den künstlerischen Entwurf ausgewählt und eine Prägeanstalt gefunden wurde, wie Vereinsvorsitzender Henning Ihlenfeld und Schatzmeister Peter Worseck berichten. Nach einen längeren organisatorischem Prozess konnte die fix und fertige Jubiläumsmedaille dann von den Münzfreunden pünktlich zum 775-jährigen Stadtgeburtstag der Vier-Tore-Stadt am 4. Januar auf den Gabentisch gelegt werden.
Der Entwurf der Medaille stammt von Gilberto Pérez Villacampa, der auch das Design des Logos für die 775-Jahr-Feier geschaffen hat. Auf dieser Grundlage wurden sowohl im Münzverein als auch im Rathaus verschiedene Versionen der Umschriften auf Vorder- und Rückseite sowie der Oberflächengestaltung diskutiert. Die Reinzeichnung der mit der Herstellung beauftragten Prägestätte Simm GmbH in Renningen als Grundlage für die Anfertigung der Stempel (Prägewerkzeuge) war der nächste wesentliche Schritt. Dem Vorschlag des Neubrandenburger Münzvereins, das Logo mit einer Backsteinschraffur auszustatten, die die Wehrhaftigkeit und das städtische Selbstbewusstsein des alten Neubrandenburg symbolisieren soll, wurde übereinstimmend gefolgt.
Sodann wurden die Stempel von Alžběta Slámová im tschechischen Jablonec (deutsch ehemals Gablonz) für die Firma. Simm GmbH hergestellt. Alle erhabenen Stellen sind in den Stempeln vertieft und die Schrift sowie die Bildelemente logischerweise spiegelverkehrt in den Stahl geschnitten worden. Alsdann wurden die Werkzeuge gehärtet und poliert.
Es gibt die Medaille auch als Unze Feinsilber in polierter Platte, wobei für die bisher hergestellten 300 Silbermedaillen insgesamt fast zehn Kilogramm des Edelmetalls verarbeitet wurden. Beim Verkauf werden die Neubrandenburger Numismatiker hervorragend unterstützt durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Touristinformation und des Regionalmuseums, so dass bis Juni gut 60 Prozent der Silbermedaillen verkauft werden konnte.
Erwartungsvoll sehen die Vereinsmitglieder dem MV-Tag in Neubrandenburg entgegen, wo sie am 2. Juli am Stand der Vier-Tore-Stadt (Pagode) in der Turmstraße, Ecke Stargarder Straße den Verein vorstellen und den Verkauf der „Jubiläumssilberlinge“ persönlich übernehmen. Der Reinerlös soll – dem satzungsgemäß gemeinnützigen Anspruch nachkommend – hauptsächlich zur Förderung der numismatischen Sammlungs-, Bewahrungs- und Forschungstätigkeit in der Region Ostmecklenburg und Vorpommern eingesetzt werden.
Der Marschbefehl ist erneut erteilt worden: Das Heeresmusikkorps Neubrandenburg wird am Dienstag, 27. Juni um 19 Uhr auf der „kultur-bühne-mirow“ auf dem Areal des »Unteren Schlosses« auftreten. Veranstalter des Konzerts ist die Freiwillige Feuerwehr Mirow. Bereits im letzten Jahr musizierte das Heeresmusikkorps anlässlich 30-jährigen Jubiläums des Feuerwehrmusikzugs Mirow e.V., gemeinsam sammelten sie Spenden für das „Untere Schloss“ mit ihrer Musik.
Das Konzert ist kostenfrei, Spenden sind jedoch erwünscht. Die Versorgung erfolgt über die Freiwillige Feuerwehr Mirow. Die gesammelten Spenden kommen der Ausbildung der Kinder- und Jugendfeuerwehr zugute.
Das Heeresmusikkorps Neubrandenburg ist bekannt für seine mitreißenden Konzerte und wird auch dieses Mal für ein unvergessliches Erlebnis sorgen. Der Veranstalter, die Freiwillige Feuerwehr Mirow, freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher, die gemeinsam einen Abend voller Musik und guter Laune verbringen möchten.
Kartenreservierungen sind unter 039831/20359, museum@fallada.de und an der Museumskasse möglich. Einlass in den Scheunensaal des Hans-Fallada-Museums Carwitz ist ab 19.30 Uhr.
Dr. med. Michael Hunze (links) und Dr. med. Ronald Wischer mit den Bildern und der Skulptur für die stille Auktion. Foto: DBK Neubrandenburg
Über die Gestaltung seines Sprechzimmers hat sich Dr. med. Ronald Wischer noch keine Gedanken gemacht. Anfang Mai übernahm der Facharzt für Innere Medizin die Hausarzt-Stelle von Dr. med. Michael Hunze im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) am Friedrich-Engels-Ring 12 in Neubrandenburg und damit auch die Bilder an den Wänden und eine Skulptur. Dabei handelt es sich zwar nicht um teure Kunst, aber Exponate, die Michael Hunze sowie seine Patientinnen und Patienten begleitet haben und mit Erinnerungen verbunden sind.
In seinen Sprechstunden ist Ronald Wischer schon wiederholt gefragt worden, was denn aus diesen Dingen wird. So entstand die gemeinsame Idee der beiden Mediziner, den Besucherinnen und Besuchern der Praxis die Bilder und die Skulptur ab Juli in einer stillen Auktion im Wartebereich anzubieten und den Erlös der Aktion „Wünschewagen“ zukommen zu lassen, mit der schwer kranken Menschen letzte Wünsche erfüllt werden. Bis Ende des Jahres sollen Interessenten ihre Gebote abgeben können.
Die beiden Kunstdrucke mit Bildern des Malers Lovis Corinth hat Michael Hunze vor Jahren für das Sprechzimmer ausgesucht, weil eins davon die Müritz zeigt. Den Luzerner See wählte er passend dazu. Auf dem großen Foto im Kunststoff-Druck ist das Kloster Gergeti in Georgien zu sehen. Der Mediziner hat es selbst bei einer Reise vor mehr als sechs Jahren gemacht. Der Blick in die Ferne von seinem Schreibtisch aus war für ihn oft eine kleine Atempause im Praxisalltag. „Die Skulptur ist eine Töpferarbeit einer Patientin, die ich bis zu ihrem Tod begleitet habe“, erzählt er. Jahrelang habe er das Geschenk als Erinnerung bewahrt, jetzt sei ein guter Zeitpunkt, es für einen guten Zweck abzugeben.
Der Allgemeinmediziner Dr. med. Michael Hunze hat sechs Jahre lang als Hausarzt am MVZ gearbeitet, das zur Poliklinik am Dietrich Bonhoeffer Klinikum gGmbH gehört (ein Tochterunternehmen des Klinikums). Sein Nachfolger Dr. med. Ronald Wischer war zuletzt in der Inneren Medizin am DBK beschäftigt und freut sich, künftig als Hausarzt tätig zu sein.
Die Klickzahlen bei Strelitzius belegen es: Es gibt wohl keine Baustelle in Neustrelitz, die so viel öffentliches Interesse findet wie die in der Parkstraße, wo das ehemalige Großherzogliche Palais zum Spitzenhotel umgebaut wird. Heute sind mir gleich drei Filmchen meines kameraführenden Blogpartners in die Redaktionsstube gekommen, die den beeindruckenden Fortschritt bei dem anspruchsvollen Vorhaben belegen. Bauherr Andreas Krumme hat grünes Licht gegeben, und so darf ich die Videos auf einen Schlag mit meinen Lesern teilen.
Knapp die Hälfte der rund 1000 Fensterflügel im Großherzoglichen Palais sind von den Malern bis lang aufgearbeitet worden. Es bleibt noch viel zu tun (Folge 26). Die Fassade des Großherzoglichen Palais glitzert im Sonnenlicht. Die Wiederherstellung dieses Glimmers im Außenputz ist eine besondere Herausforderung (Folge 27). Die Fenster des Großherzoglichen Palais sind in vielen Details handwerkliche Meisterstücke. Die Aufarbeitung der Fensterrahmen, die Wiederverwendung der Gläser und die Instandsetzung der Technik sind spannende und tolle Aufgaben (Folge 28).