Der Wesenberger Burgverein veranstaltet am kommenden Sonnabend, den 12. September, von 11 bis 15 Uhr seinen letzten Buchbasar in diesem Jahr auf dem Burghof der Woblitzstadt. Interessenten, die mitmachen wollen, sind herzlich eingeladen. Aufgebaut werden kann ab 10.30 Uhr – bitte Tisch oder Ähnliches mitbringen.
Anmeldungen bitte an Beate Dupke (0173 3125 255), Dagmar Hirsch (172 6022 939) oder unter info@burgverein-wesenberg.de. Eine Standgebühr wird nicht erhoben, eine Spende für die Arbeit des Burgvereins ist jedoch willkommen.
Im Rahmen der Vernstaltungsreihe „Mensch, Umwelt, Natur“ des Kulturkreises Wanzka findet am kommenden Freitag, 11. September, eine geführte Moorwanderung statt. Falk Jagzent, Moorschutzkoordinator MV, und der Revierförster Dirk Perner vermitteln vor Ort Wissenswertes und Interessantes über Schutz und Nutzung der Wälder und Moore bei Rödlin.
Im Anschluss gibt es eine kleine Fragestunde in der Schmiede. Treffpunkt ist um 17 Uhr vor der Feldsteinschmiede Wanzka, es werden Fahrgemeinschaften gebildet. Ein Unkostenbeitrag wird erhoben. Der Kulturkreis würde sich freuen, wenn auch viele Kinder das Angebot nutzen.
Auch in den Herbstferien bietet die Kinder- und Jugendkunstschule Neustrelitz wieder kreative Kurse an. Für jeden ist etwas dabei!
Im offenen Atelier dreht sich dieses Mal alles um das Thema Wasser. Es werden mit diesem Element experimentiert und über verschiedenste künstlerische Techniken einzigartige Werke gestaltet. Eine Anmeldung für diesen Kurs ist ab sechs Jahren für einen Unkostenbeitrag von 20 Euro pro Tag inklusive Material oder eine Wochenpauschale von 100 Euro je Teilnehmer möglich.
Im Kunstworkshop wird geträumt und der Fantasie einfach freier Lauf gelassen. Ob mit Hilfe von Fotografie, Video, Zeichnung oder Malerei – am Ende entsteht ein fantastisches Werk. Dieser Kurs ist wochenweise buchbar für Kinder ab neun Jahren. Inklusive Materialkosten beträgt die Teilnahmegebühr 120 Euro je Kind.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich bei meinem nächsten Besuch leer ausgehe, muss ich mal eine Lanze für meine Wesenberger Gärtnerei Hagedorn brechen. Die war mir bislang nur eine Adresse für die Bepflanzung unseres Außenreviers. Nun hat sie mir erstmals auch die Pfanne gefüllt. Während die beiden ortsansässigen Supermärkte und selbst das große Kaufland in Neustrelitz nicht dienen konnten, hat mir mein Namensvetter André Hagedorn extraklassige Landgurken zum absolut konkurrenzfähigen Preis in die Auslage gestellt.
Einigermaßen überrascht, hier an der B 198 lebensmittelmäßig versorgt zu werden, habe ich mir nicht gemerkt, was denn sonst noch so an Gemüse zu haben war. Demnächst dazu mehr, auch für die vielen Neustrelitzer, für die die Gärtnerei der Woblitzstadt bereits ein Begriff ist. Wenn wahrscheinlich gleich mir bisher auch nur für Pflanzgut.
Genug Storytelling, wie Geschichtenerzählen neudeutsch heißt, meine Schmorgurken sind der Hammer geworden. Ein gutes Kilo hatte ich mir von Hagedorns freundlicher Mitarbeiterin abwiegen lassen, zwei mittelgroße Zwiebeln, 150 Gramm Kräuterfrischkäse, Dill (TK) und 500 Gramm Rinderhack hatte ich vorrätig.
Die Gurken habe ich geschält, geviertelt und das Kernfleisch mit einem Teelöffel ausgeschabt. Schließlich habe ich die Gurken in mundgerechte Stücke geschnitten. Die Zwiebeln wurden geschält, geviertelt und in dünne Scheiben verwandelt. Dann habe ich noch einen Beutel Reismischung in einem Liter Salzwasser 15 Minuten gegart.
Die seit gestern in Neubrandenburg vermisste 48-jährige Frau konnte heute gegen 18.30 Uhr durch Neubrandenburger Polizisten wohlbehalten angetroffen werden. Die Fahndungsmaßnahmen wurden eingestellt. Die Polizei bedankt sich auf diesem Wege bei der Bevölkerung und den Medien für die Unterstützung.
Der Imbiss eines 57-jährigen in Neubrandenburg lebenden Armeniers am Bahnhof der Vier-Tore-Stadt hat heute früh gegen 6.10 Uhr in Flammen gestanden. Landespolizei, Bundespolizei und Berufsfeuerwehr Neubrandenburg waren im Einsatz. Die Löscharbeiten wurden dadurch erschwert, dass sich eine größere Menge von Gasflaschen in dem Gebäude befand. Trotzdem konnte das Feuer sehr schnell gelöscht werden. Die Berufsfeuerwehr war mit 15 Kameraden und fünf Löschfahrzeugen im Einsatz. Verletzt wurde durch das Feuer niemand.
Durch die starke Rauchentwicklung mussten nach Aussage des Technischen Dienstes der Deutschen Bahn die Züge „auf Sicht“ in den Bahnhof einfahren, da die Signalanlagen nicht zu sehen waren. Der Bahnverkehr an sich war jedoch nicht eingeschränkt. Auch waren keine Evakuierungsmaßnahmen erforderlich.
Der bei dem Brand entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 30.000 Euro. Da Brandstiftung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden kann, hat die Kripo Neubrandenburg die Ermittlungen aufgenommen. Unterstützt wird sie von einem Brandursachenermittler.
Ein Zeuge hat heute Morgen gegen 6.35 Uhr die Polizei informiert, dass er auf der K3 zwischen den Ortschaften Lärz und Neu Garz ein Auto am Straßenrand aufgefunden hat, welches sich überschlagen hat. Personen seien aber keine im Fahrzeug. Polizisten stellten im Fahrzeug eine größere Mengen an Blut fest. Auf Grund dessen wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet und der Fahrzeughalter an seiner Wohnanschrift aufgesucht. Dabei handelt es sich um einen 38-Jährigen aus Rechlin.
Patrice Otto Epale (Mitte), hier in einem früheren Spiel, erzielte in Brandenburg den Anschlusstreffer für die TSG Neustrelitz.
Unsere Oberliga-Kicker der TSG Neustrelitz stehen schon in der frühen Saison so ein bisschen am Scheideweg. Nach dem furiosen Auftakt mit zwei Siegen und der dramatischen Heimniederlage gegen den SC Staaken (Strelitzius berichtete) haben sie auch heute in Brandenburg-Süd nichts Zählbares ernten können. Am Ende hieß es 2:1 (1:0) für die Gastgeber nach Toren unglücklich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte und in der 60. Minute per Elfmeter. Patrice Otto Epale besorgte in der 65. Minute den Anschlusstreffer im Nachschuss aus zehn, elf Metern. Sein erstes Saisontor.
Danach hatte unsere Elf weitere Chancen, aber es wurde immer schwerer, den Brandenburgern noch ein Remis oder gar einen Sieg abzuringen. Wieder aufwärts oder weiter abwärts, das ist nun die bange Frage.
Schlechte Kritiken im Netz bekam der Berliner Unparteiische Tom Channier. „Das stark umkämpfte Spiel wurde von einem überwiegend neben sich stehenden Unparteiischen geleitet“, war da in der ersten Halbzeit zu lesen. Immerhin wurde dem Schiri vom Spielbeobachter bescheinigt, nach dem Seitenwechsel besser geworden zu sein.
Lorenz Caffier (Zweiter von rechts) überbringt den Förderbescheid. Foto: IDA&Freunde
Innenminister Loren Caffier hat gestern in Neustrelitz den Fördermittelbescheid zum neuen Sozialgebäude in der Schlossgärtnerei der Neustrelitzeer Werkstätten übergeben. Der Neubau wird mit 200.000 Euro aus dem Strategiefonds des Landes unterstützt. Im Mai 2019 war Grundsteinlegung, im August vergangenen Jahres Richtfest.
Magret Höppner, Geschäftsführerin des IDA & Freunde e.V., vormals Rehazentrum Neustrelitz, sprach von einem sehr sinnvollen Einsatz von Landesmitteln. Die Schlossgärtnerei mit ihrem Sozialgebäude sei ein Ort, an dem nun ganzjährig Integration gemeinsam gelebt werden könne. „IDA steht für Integration durch Austausch, denn unser Anliegen ist die Integration von Menschen mit Einschränkungen und Barrieren im Alltag. Jeder soll seinen Platz in unserer Gesellschaft haben und von allen akzeptiert werden.“
Auch wenn das Sozialgebäude schon fast nach Einweihung aussehe, habe sich der Verein entschlossen, insbesondere aufgrund der derzeitigen Rahmenbedingungen die Einweihung im Frühjahr 2021 mit dem Saisonbeginn zu feiern, so Höppner. Weitere Gäste gestern waren der CDU-Landtagsabgeordnete und Fraktionschef Torsten Renz sowie Bürgermeister Andreas Grund.
Vom Borwinheim startet die Radtour der Musikfreunde.
In Zusammenarbeit mit Lukas Storch und dem Leea laden die Strelitzer Musikfreunde zum dritten Mal Musik- und Radbegeisterte zum Stadtradeln zu den Grüneberg-Orgeln in Neustrelitz ein. Am Donnerstag, den 10. September, startet die Tour um 17 Uhr im Borwinheim. Lukas Storch, der junge, dynamische Kantor aus Neustrelitz, setzt wieder die Orgeln der unterschiedlichen Kirchenräume in Szene. In diesem Jahr hat er Beate Richter-Rappold mit ihrem Violoncello zum Mitmusizieren gewonnen.
Vom Borwinheim wird dann zur Kirche in Zierke geradelt. Die dritte Station ist neu: die Schlosskirche! Auch in dieser Kirche befand sich einmal eine Grüneberg-Orgel. Prospekt und Gehäuse sind noch vorhanden, aber die Pfeifen wurden schon zu DDR-Zeiten geplündert und beim Altstoffhandel als Buntmetall in bare Münze umgesetzt. Da an dieser Stelle nur an die Orgel erinnert werden kann, spielt Beate Richter-Rappold an diesem Ort Violoncello solo. Höhepunkt und Abschluss wird wieder die große Grüneberg-Orgel in der Stadtkirche sein.
Ein Fahrrad muss jeder selber mitbringen, der Eintritt ist frei, an der letzten Station wird um eine Spende gebeten. Die geltenden Corona-Bestimmungen sind einzuhalten.