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Der Imbiss eines 57-jährigen in Neubrandenburg lebenden Armeniers am Bahnhof der Vier-Tore-Stadt hat heute früh gegen 6.10 Uhr in Flammen gestanden. Landespolizei, Bundespolizei und Berufsfeuerwehr Neubrandenburg waren im Einsatz. Die Löscharbeiten wurden dadurch erschwert, dass sich eine größere Menge von Gasflaschen in dem Gebäude befand. Trotzdem konnte das Feuer sehr schnell gelöscht werden. Die Berufsfeuerwehr war mit 15 Kameraden und fünf Löschfahrzeugen im Einsatz. Verletzt wurde durch das Feuer niemand.

Durch die starke Rauchentwicklung mussten nach Aussage des Technischen Dienstes der Deutschen Bahn die Züge „auf Sicht“ in den Bahnhof einfahren, da die Signalanlagen nicht zu sehen waren. Der Bahnverkehr an sich war jedoch nicht eingeschränkt. Auch waren keine Evakuierungsmaßnahmen erforderlich.

Der bei dem Brand entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 30.000 Euro. Da Brandstiftung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden kann, hat die Kripo Neubrandenburg die Ermittlungen aufgenommen. Unterstützt wird sie von einem Brandursachenermittler.