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Dieses doch besondere Jahr 2020, welches viele Einschränkungen aufgrund des Covid-19 Virus mit sich brachte, verschonte auch das Umweltpraktikum im Müritz-Nationalpark nicht. Für Anna Mattes und Paul Bengelsdorf, Studierende aus Bonn und Rostock war die Freude umso größer, als die Praktika wie geplant stattfinden konnten.
Seit fast 30 Jahren ermöglicht das von der Commerzbank geförderte Umweltpraktikum Studierenden die theoretische Lehre an den Universitäten und Hochschulen zumindest zeitweise gegen praktische Arbeiten zu tauschen. Das erste Mal in all diesen Jahren fielen die Einführungswochen in den Nationalparken Bayerischer Wald und Niedersächsische Wattenmeer aus. Hier erhalten die Praktikanten das Rüstzeug für ihre Arbeit in den Nationalen Naturlandschaften Deutschlands.
Anna Mattes (Bachelor Geographie in Bonn) konnte während ihrer zweimonatigen Tätigkeit in der Öffentlichkeitsarbeit die Erfahrung machen, dass sich Kreativität und wissenschaftliches Arbeiten mit Bezug zur Ökologie und zum Naturschutz hervorragend vereinigen lassen. Zudem blickt sie auch auf die idyllische Naturlandschaft zurück, die sie so in ihrer Heimat Köln nicht erleben kann und sie nachhaltig beeindruckte.
Paul Bengelsdorf (Master integrative Zoologie in Rostock), der noch bis einschließlich September in der Umweltbildung im Jugendwaldheim Steinmühle beschäftigt ist, ist jetzt schon dankbar für die Zeit im Nationalpark. „Dass der normale Kinderbetrieb dieses Jahr im Jugendwaldheim ausfiel, kompensierten zahlreiche freundliche Kollegen, die mir Einblicke in die Erarbeitung von Umweltbildungsangeboten, Monitoring von Flora und Fauna, Management von Landschaftsentwicklung, sowie die generelle Verwaltungsstruktur eines Nationalparks gewährten.“





