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Patrice Otto Epale (Mitte), hier in einem früheren Spiel, erzielte in Brandenburg den Anschlusstreffer für die TSG Neustrelitz.

Unsere Oberliga-Kicker der TSG Neustrelitz stehen schon in der frühen Saison so ein bisschen am Scheideweg. Nach dem furiosen Auftakt mit zwei Siegen und der dramatischen Heimniederlage gegen den SC Staaken (Strelitzius berichtete) haben sie auch heute in Brandenburg-Süd nichts Zählbares ernten können. Am Ende hieß es 2:1 (1:0) für die Gastgeber nach Toren unglücklich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte und in der 60. Minute per Elfmeter. Patrice Otto Epale besorgte in der 65. Minute den Anschlusstreffer im Nachschuss aus zehn, elf Metern. Sein erstes Saisontor.

Danach hatte unsere Elf weitere Chancen, aber es wurde immer schwerer, den Brandenburgern noch ein Remis oder gar einen Sieg abzuringen. Wieder aufwärts oder weiter abwärts, das ist nun die bange Frage.

Schlechte Kritiken im Netz bekam der Berliner Unparteiische Tom Channier. „Das stark umkämpfte Spiel wurde von einem überwiegend neben sich stehenden Unparteiischen geleitet“, war da in der ersten Halbzeit zu lesen. Immerhin wurde dem Schiri vom Spielbeobachter bescheinigt, nach dem Seitenwechsel besser geworden zu sein.

TSG-Trainer Maximilan Dentz wollte sich an diesen Kommentierungen nicht beteiligen. „Wir schauen ausschließlich auf uns“, sagte er im Gespräch mit Strelitzius. Auch den Elfmeter könne er in seiner Berechtigung nicht bewerten, da sei ihm die Sicht versperrt gewesen. „Wir sind in beiden Halbzeiten gut ins Spiel gekommen, haben uns aber dann den Schneid abkaufen lassen. Jetzt heißt es aufstehen. Ich erwarte, dass wir am kommenden Wochenende im Pokal den Fans die richtige Antwort geben.“

Die TSG Neustrelitz spielt am kommenden Sonntag im Lübzer Landespokal in der 2. Runde auswärts gegen den Landesklasse-Vertreter TSV Einheit Tessin 1863. In der Oberliga empfangen die Residenzstadtkicker am 20. September Blau-Weiß Berlin.