Zum dritten Mal sind am kommenden Sonnabend, 25. Juli, und Sonntag, 26. Juli, im Rahmen des Musiksommers Rheinsberg 2020 junge Gesangssolisten, die eigentlich im Rahmen der Kammeroper Schloss Rheinsberg hätten auftreten sollen, mit Kunstliedern zu erleben.
Mit Franz Schuberts Liedzyklus „Die schöne Müllerin“ und Robert Schumanns „Frauenliebe und -leben“ stellen der australische Bariton Daniel Nicholson und die französische Sopranistin Sara Gouzy, bereits in der Kammeropernsaison 2019 ein Publikumsliebling, zwei zentrale Werke des romantischen Liedrepertoires vor (Beginn: 17.30 Uhr). Gemeinsam mit Pianist Evgeny Nikiforov präsentieren sie zudem vom Volkslied der Auvergne inspirierte und selten zu hörende Lieder von Josephe Canteloube.
Eine 21-jährige Golffahrerin hat heute gegen 16.30 Uhr auf der B 96 zwischen Neubrandenburg und Usadel aus einer Kolonne heraus zum Überholen angesetzt. Dabei übersah die junge Frau beim Ausscheren hinter sich den Audi einer 37-Jährigen, der bereits im Überholvorgang war.
Bei der folgenden Kollision entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 10.000 Euro. Es wurden keine Personen verletzt. In der Folge mussten beide Unfallfahrzeuge durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.
Knapp 200 Zuschauer haben das erste Testspiel der Oberligisten der TSG Neustrelitz gegen Kotwica Kolobrzeg am Freitagabend im Parkstadion verfolgt. Es endete 0:2 aus Sicht der Gastgeber (Strelitzius berichtete), bot aber trotzdem Anlass zum Optimismus. Morgen um 19 Uhr kommen die Penzliner Verbandsliga-Kicker nach Neustrelitz.
TSG TV hat eine Zusammenfassung der Begegnung gegen die Polen gedreht, die ich hier im Blog anbieten darf. Auch in der kommenden Spielzeit werden Filmteam und Strelitzius eng zusammenwirken.
Berechtigter Jubel vor der neuen Kultur-Bühne in Mirow.
Die neue Kultur-Bühne in Mirow (Strelitzius berichtete) hat heute eine Premiere nach Maß erlebt. Mehr als 250 Kinder und ihre Eltern, Urlauber wie Einheimische, waren auf die Seewiese hinter dem Unteren Schloss gepilgert, um bei der Eröffnung dabei zu sein. Bürgermeister Henry Tesch würdigte noch einmal das Engagement aller an dem Projekt Beteiligten und konnte mitteilen, dass sich in den letzten Tagen weitere Kulturschaffende gemeldet haben, die hier auftreten wollen.
Freude auch bei Bürgermeister Henry Tesch und seinen beiden Stellvertreterinnen Christine Kittendorf und Waltraud Fahrnow (rechts).
Stellvertretend für viele seiner Kollegen im Kultursektor äußerte sich der Schauspieler und Puppenspieler Christian Bahrmann vor dem Hintergrund der Corona-Krise dankbar, dass die „kultur-bühne-mirow“ zustande gekommen ist. Im Anschluss sorgte Bahrmann, der in der Kleinseenplatte zu Hause ist, gemeinsam mit Kasper und Teufel für ein rundum gelungenes Puppenspiel, das zurecht mit Jubel bedacht wurde. Ich habe meinen Blogfreund zum ersten Mal mit seiner Puppenbühne erlebt und kann ihn nur empfehlen. Der hat es einfach drauf, die kleinen und großen Leute zu begeistern. Es war die reine Freude.
Christian Bahrmann. Foto: Wolfgang Borrs
Bahrmann bestreitet in diesem Jahr die Puppenspielwochen allein, wie bereits berichtet. Es gibt also noch Gelegenheit, in eine seiner Vorstellungen zu gehen. Auch an Mirows jüngster Kulturadresse lässt er noch mal die Puppen tanzen. Hier die Termine:
Nicht immer ist alles perfekt. Toll wäre natürlich gewesen, wenn die Kultur-Bühne nicht ausgerechnet die Sichtachse zum See zustellen würde. Leider sei das nicht anders zu bewerkstelligen gewesen, war von der Verwaltungschefin der Kleinseenplatte, Karola Kahl, zu erfahren. Sie hatte es sich gleich Stadtvertretern und Cheftouristiker Enrico Hackbarth, der vorschriftsmäßig alle Zuschauer namentlich erfasste, nicht nehmen lassen, bei der Eröffnung der Bühne dabei zu sein.
Pulsierende Klangwelten aus elektro-akustischen Effekten und Live-Samples erklangen am vergangenen Sonnabend im Garten des Kulturquartiers in Neustrelitz. Die Besucher*innen ließen sich bei lauen Temperaturen und kühlen Getränken von dem weitgereisten Gitarren-Virtuosen Stefan Grasse verzaubern.
Für alle, die sich an den schönen Abend zurückerinnern möchten und auch für die, die ihn verpasst haben, weil sie nach den verregneten Tagen den Sonnabendabend lieber dazu nutzten, in einen See zu springen oder im Garten zu grillen, hat das Kulturquartier zwei stimmungsvolle Bilder des Konzerts verschickt – leider ohne Sound.
Wer die nächsten kulturellen Highlights miterleben möchte, dem/der wird empfohlen, über 03981 2390999 oder info@kulturquartier-neustrelitz Karten zu reservieren: Am 24. Juli findet um 21 Uhr das schon fast ausverkaufte Tanzfest der Deutschen Tanzkompanie statt (Strelitzius berichtete) und am 2. August stehen um 20 Uhr die charmanten Männer des Vokalensembles „Wallhalla zum Seidlwirt“ auf der Bühne – allesamt Absolventen der renommierten Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin.
Nach dem Brand am Sonntag im Hotel Ecktannen in Waren (Strelitzius berichtete) ist auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg am heutigen Tag ein Brandursachenermittler zum Einsatz gekommen. Zusammen mit einem Warener Kriminalbeamten hat er den Brandort untersucht. Im Ergebnis dessen kann gesagt werden, dass keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung festgestellt wurden.
Es wird derzeit weiter von einem technischen Defekt im Saunabereich ausgegangen. Die Ermittlungen der Kripo dauern an. Das Hotel ist auf Grund der Schäden unbewohnbar.
Thomas Reinke hat sich mit sieben Mitstreitern mal wieder einer Herausforderung gestellt. Der eine oder andere meiner Leser wird sich noch daran erinnern, dass der leistungsorientierte Radsportler vom WSV Neustrelitz im vergangenen Jahr mit einer Behindertengruppe bei der Mecklenburger Seerunde gestartet ist (Strelitzius berichtete). Diesmal ist der 50-Jährige mit Sportfreunden, die meisten vom WSV, im Juli in einem Ritt von Neustrelitz bis auf den Brocken gefahren. Und das bei permanentem Gegenwind im 30-er Schnitt und bei nur drei Kurzstopps.
Thomas Reinke
„Der Anstieg bei Kilometer 290 begann für einige schon mit Krämpfen. Hier teilte sich die Gruppe, da am Berg jeder seinen Rhythmus fahren muss. Letztlich haben alle den Brocken bewältigt. Oben herrschte so ein Sturm, dass wir kaum unsere Räder halten konnten“, beschreibt mein Blogfreund die Strapazen. „Zielfoto, und es ging wieder runter. Duschen, zum Italiener und ab ins Bett. Was ein geiler Tag.“
Unterdessen freut sich Thomas Reinke auf den nächsten Kanten. Mit einer größeren Gruppe von Radsport-Enthusiasten will er am 30. August das Stettiner Haff umrunden. Hoffentlich ist er da nicht unterfordert. Es sind nur um die 240 Kilometer… Thomas wird sich anschließend bei mir melden. Toi, toi, toi!
Der Verein Queer-Strelitz hat sich im Vorfeld des Christopher Street Days in der Residenzstadt in einem offenen Brief an alle Neustrelitzer Unternehmerinnen und Unternehmer gewandt. Darin werden sie aufgerufen, in der CSD-Woche vom 15. bis zum 22. August ein Zeichen der Toleranz, Akzeptanz und der Vielfalt von Lebensformen zu setzen und vor ihren Firmen die Regenbogenfahne zu hissen. Die Landesordnung untersagt bekanntlich das Hissen der Flagge vor und auf dem Rathaus der Stadt (Strelitzius berichtete), obwohl sie ein globales Symbol für Aufbruch, Veränderung und Frieden ist.
In der CSD-Woche wird es jeden Tag eine Veranstaltung in Neustrelitz mit thematischem Bezug geben. Dazu werden viele Gäste aus Neustrelitz und der gesamten Region erwartet. Besonders am 22. August, dem Tag der großen CSD-Demonstration durch Neustrelitz, werden wieder hunderte Menschen aus dem ganzen Land kommen, um friedlich für gleiche Rechte und gegen Diskriminierung zu demonstrieren.
Falls Unternehmer*innen nicht wissen, wie sie an eine Regenbogenflagge kommen können, ist der Verein Queer-Strelitz gern behilflich.
Die Berufsberatung der Arbeitsagentur Neubrandenburg geht jetzt auf YouTube: Jugendliche bekommen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz Unterstützung, Bewerbungsstrategien werden gemeinsam live entwickelt.
Schulabgänger*innen, die noch keine Ausbildung klargemacht haben, müssen keine Panik haben: Es ist noch nicht zu spät! Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gibt es noch gute Chancen, einen Ausbildungsbetrieb zu finden, so die Agentur.
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Die Berufsberatung der Arbeitsagentur Neubrandenburg ist ansonsten für Jugendliche telefonisch erreichbar. Unter der gebührenfreien Service-Rufnummer 0395 7661500 oder 0800 4555500 besteht die Möglichkeit, einen Beratungstermin zu vereinbaren.