Auf Beschluss des von der Wesenberger Stadtvertretung gebildeten Wahlprüfungsausschusses sind heute die bei der Bürgermeisterwahl im Oktober vergangenen Jahres abgegebenen Stimmen erneut ausgezählt worden. Gegen das damalige knappe Ergebnis hatten mehrere Bürger Einsprüche erhoben, wie an dieser Stelle berichtet.
Wie Strelitzius am Abend erfuhr, hat das Ergebnis Steffen Rißmann (CDU) in seinem Amt als Wesenberger Stadtoberhaupt bestätigt. Er erzielte eindeutig die Mehrheit der Stimmen.
Als genialer Techniker ist er in der Fußballwelt durchaus bekannt, und nicht wenige Vereine haben in den vergangenen Wochen den Versuch unternommen, Kürsat Cicek für den eigenen Erfolg zu verpflichten. Schlussendlich ist dessen Entscheidung aber zu Gunsten der TSG Neustrelitz ausgefallen. Trainer Tomasz Grzegorcyk hat mit der einjährigen Vertragsverlängerung Ciceks zumindest für die kommende Oberliga-Saison ein wichtiges Element für das defensive Mittelfeld sicher.
„Kürsat weiß um die guten sportlichen Bedingungen in Neustrelitz, und auch das Umfeld hat ihn bei seiner Entscheidung für die TSG nicht unerheblich beeinflusst. Für das Neustrelitzer Publikum und die für die neue Saison zu erwartende Spielkultur der Residenzstädter hat der Junge genau die richtige Entscheidung getroffen“, kommentiert Trainer Grzegorcyk die Vertragsverlängerung.
Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz ist heute Morgen gegen 7.20 Uhr aus Richtung Userin in Richtung Neustrelitz fahrend am Stadteingang ein Pkw Toyota mit im Frontbereich eingeschalteten Blaulicht entgegengekommen. Die Polizisten haben daraufhin gewendet und die Verfolgung des Pkw unter Benutzung von Sondersignalen aufgenommen. In Lindenberg konnte der Fahrer angehalten und einer Kontrolle unterzogen werden. Das Blaulicht war zu diesem Zeitpunkt noch eingeschaltet.
Es handelte sich um einen 23-Jährigen, der nach eigenen Angaben auf dem Weg zur Arbeit war. Auf Nachfrage, warum er mit einem eingeschalteten Blaulicht fährt, äußerte der Mann, dass er im Notfall als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr schnell zum Einsatzort kommen muss. Er sei angeblich versehentlich an den Startknopf des in der Frontscheibe befestigten Blaulichts gekommen.
Symbolische Verkehrsfreigabe: Annette Böck-Friese, Amtsleiterin des Bauamtes, Thomas Müller, 2. stellvertretender Landrat, Constance von Buchwaldt, Bürgermeisterin der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft sowie Vertreter der bauausführenden Firma (von rechts nach links).
Zum 30. Juni konnte, wie an dieser Stelle bereits berichtet, der Ausbau der Kreisstraße MSE 95 zwischen Neuhof und Carwitz planmäßig abgeschlossen und für den Fahrzeugverkehr freigegeben werden. Zur feierlichen Verkehrsfreigabe mit der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft sowie den beteiligten Bau- und Planungsfirmen hatte heute das Bauamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte eingeladen. Aus Gründen der Corona-Schutzmaßnahmen wurde dieser Termin nur im kleinen Kreise durchgeführt.
Der Ausbau erfolgte im Auftrag des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte vom Ortsausgang Neuhof bis zum Ortseingang Carwitz mit einer Ausbaulänge von 2.600 Metern auf eine Fahrbahnbreite von 5,50 Meter. Die bestehende Bushaltestelle in Carwitz „Abzweig Rosenhof“ wurde als barrierefreie Straßenrandhaltestelle erneuert. Gegenüberliegend wurde eine zusätzliche Haltestelle in Richtung Neuhof errichtet. Die Verkehrsanlagen erhielten eine richtliniengerechte Ausstattung mit Leitpfosten sowie eine Fahrbahnmarkierung und verkehrsregelnde Beschilderung. Zudem wurden rund 30 Bäumen entlang der Kreisstraße gepflanzt. Die Gesamtinvestition des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte für dieses Bauvorhaben einschließlich landschaftspflegerischer Maßnahmen und dem Erwerb von Ökopunkten beträgt ca. 1,2 Millionen Euro.
Zu einem Einbruch in einen Mobilfunkladen in der Strelitzer Straße in Neustrelitz ist es in der Zeit vom 3. Juli, 17 Uhr, bis zum 6. Juli, 9 Uhr, gekommen. Unbekannte Täter haben aus einem Schrank eine Geldkassette entnommen. Aus der Kassette entwendeten die Einbrecher einen vierstelligen Bargeldbetrag.
Die Kripo Neustrelitz bittet Zeugen sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 03981 258224 entgegen.
PuppenspielerChristian Bahrmann. Foto: Wolfgang Borrs
Kleine und große Gäste und Einwohner der Kleinseenplatte brauchen auch in diesem Sommer nicht auf die Puppenspielwochen zu verzichten. Wie mir Christian Bahrmann eben mitteilte, der die beliebte Veranstaltungsreihe mit aus der Taufe gehoben hat, geht es bereits am kommenden Donnerstag mit dem nunmehr dritten Jahrgang los. Bis zum 5. August wird gespielt, also vier Wochen lang.
Der Schau- und Puppenspieler aus der Nachbarschaft wird die 16 Vorstellungen für die ganze Familie allein bestreiten und dabei vier verschiedene Sücke zeigen. „Die Corona-Epidemie und die damit einhergehenden Auflagen haben natürlich eine Menge Kopfzerbrechen bereitet. Schließlich haben sich die Touristik GmbH der Kleinseenplatte und ich kurzfristig für eine Sparvariante entschieden. Trotzdem sind neue Spielorte hinzugekommen“, so mein Blogfreund. Hier die Vorstellungstermine, die auch schon in den Veranstaltungskalender der Kleinseeplatte (siehe Außenspalte meines Blogs) eingepflegt sind:
Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Dienstag gegen 2.30 Uhr den Blitzeranhänger in Röbel in Brand gesetzt. Die Polizei hat das Feuer gelöscht, sodass lediglich das Außengehäuse beschädigt wurde. Der Schaden beträgt ca. 300 Euro. Das Gerät ist weiterhin intakt. Vor einem Jahr war ein Blitzeranhänger in Neubrandenburg angezündet worden (Strelitzius berichtete). Auch da blieb die Technik funktionsfähig.
Die Polizei bittet zu dem Röbeler Fall um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Blitzeranhängers gesehen haben, melden sich bitte bei der Polizei in Röbel unter der Telefonnummer 039931 8480.
Eine 41-jährige Neubrandenburgerin hat am Montagabend gegen 23.15 Uhr die Polizei darüber informiert, dass ihr alkoholisierter Bruder mit einem Samurai-Schwert bewaffnet auf die Straßen gehen und „etwas anstellen will“. Daraufhin begaben sich mehrere Funkstreifenwagenbesatzungen in die Rühlower Straße in Neubrandenburg.
Vor Ort konnten die Beamten eine männliche Person, auf die die Beschreibung zutraf, auf einem Balkon des dortigen Mehrfamilienhauses erkennen. Dabei handelte es sich um einen 39-jährigen Deutschen. Den Beamten gelang es mit dem Beschuldigten ins Gespräch zu kommen, sodass dieser sie nach einer Weile in das Mehrfamilienhaus lies. An seiner Wohnungstür empfing der Beschuldigte die Beamten tatsächlich mit einem Samurai-Schwert in der Hand. Der Beschuldigte äußerte, dass er ausgebildeter Kampfsportler sei und er ihnen etwas antun könne. Den Beamten ist es gelungen beruhigend auf den Beschuldigten einzuwirken, sodass dieser das Schwert zur Seite stellte. In einem günstigen Moment wurde der Beschuldigte überwältigt und in Gewahrsam genommen.
Ein Atemalkoholtest bei dem Beschuldigten hat einen Wert von 2,28 Promille ergeben. Im Anschluss wurde er mit einem Rettungswagen ins Neubrandenburger Klinikum eingeliefert und stationär aufgenommen. In der Wohnung haben die Beamten zwei Samurai-Schwerter und ein Cuttermesser aufgefunden und sichergestellt. Die Ermittlungen gegen den 39-Jährigen wegen Bedrohung und Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten wurden aufgenommen.