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Eine 41-jährige Neubrandenburgerin hat am Montagabend gegen 23.15 Uhr die Polizei darüber informiert, dass ihr alkoholisierter Bruder mit einem Samurai-Schwert bewaffnet auf die Straßen gehen und „etwas anstellen will“. Daraufhin begaben sich mehrere Funkstreifenwagenbesatzungen in die Rühlower Straße in Neubrandenburg.

Vor Ort konnten die Beamten eine männliche Person, auf die die Beschreibung zutraf, auf einem Balkon des dortigen Mehrfamilienhauses erkennen. Dabei handelte es sich um einen 39-jährigen Deutschen. Den Beamten gelang es mit dem Beschuldigten ins Gespräch zu kommen, sodass dieser sie nach einer Weile in das Mehrfamilienhaus lies. An seiner Wohnungstür empfing der Beschuldigte die Beamten tatsächlich mit einem Samurai-Schwert in der Hand. Der Beschuldigte äußerte, dass er ausgebildeter Kampfsportler sei und er ihnen etwas antun könne. Den Beamten ist es gelungen beruhigend auf den Beschuldigten einzuwirken, sodass dieser das Schwert zur Seite stellte. In einem günstigen Moment wurde der Beschuldigte überwältigt und in Gewahrsam genommen.

Ein Atemalkoholtest bei dem Beschuldigten hat einen Wert von 2,28 Promille ergeben. Im Anschluss wurde er mit einem Rettungswagen ins Neubrandenburger Klinikum eingeliefert und stationär aufgenommen. In der Wohnung haben die Beamten zwei Samurai-Schwerter und ein Cuttermesser aufgefunden und sichergestellt. Die Ermittlungen gegen den 39-Jährigen wegen Bedrohung und Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten wurden aufgenommen.