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Hunderte Kundgebungsteilnehmer hatten sich 2018 vor dem Neustrelitzer Rathaus versammelt. Foto: Hjördis-Thyra Lingnau.

Aus dem Schweriner Innenministerium ist heute Morgen im Rathaus Neustrelitz angerufen und das Hissen der Regenbogenfahne zum Christopher Street Day in der Residenzstadt (Strelitzius berichtete) untersagt worden. Wie mir Christian Arnold vom veranstaltenden Verein Queer-Strelitz auf Anfrage mitteilte, dürften an Rathäusern im Land prinzipiell nur offizielle Flaggen aufgezogen werden. Insofern seien alle Städte in Mecklenburg-Vorpommern von dem Verbot betroffen. Um eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen, fehle es jetzt an der Zeit. Im kommenden Jahr wolle sich der Verein aber darum bemühen.

Seit den 1970-er Jahren ist die Regenbogenfahne ein internationales schwul-lesbisches Symbol.“Jetzt suchen wir nach alternativen Masten, die zentral und gut sichtbar gelegen sind, damit unsere Stadt im August dennoch für Vielfalt und Offenheit stehen kann“, so Arnold. Wer selbst aus seinen Fenstern, vor seinem Haus oder Geschäft eine Regenbogenflagge hissen möchte, sei herzlich eingeladen! Der Queer-Strelitz e.V. unterstütze dabei gern!