Ein Blitzeranhänger, hier an einem anderen Standort, ist in Wesenberg zwei Mal beschmiert und damit außer Betrieb gesetzt worden.
In den vergangenen Tagen ist es in der Mirower Chaussee, Höhe Tiergartenstraße, in Wesenberg an der B 198 in zwei Fällen zu Schmierereien am dort geparkten Blitzeranhänger gekommen. In der Nacht vom 6. zum 7. November trugen bislang unbekannte Täter im Bereich der Sichtscheibe eine weiße, farbähnliche Substanz auf, wodurch der ordnungsgemäße Betrieb der Anlage gestört wurde. Das geschah auch im zweiten Fall am gestrigen Tag zwischen 16.15 und 22.45 Uhr.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Neustrelitz unter 03981 258224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de
Wesenberg wird in diesem Jahr keine Rathausweihnacht erleben.
Eine Wesenberger Rathausweihnacht wird es in diesem Jahr nicht geben. Das wurde dem Organisationsteam des Burgvereins schon ausgangs des Sommers klar, wie mir dessen Vorsitzender Axel Hirsch schreibt. „Wir versuchten, eine Alternative mit einem reduzierten Programm auf die Beine zu stellen. Es sollten am 28. November um das Baumrondell auf dem Marktplatz herum die Stände aufgebaut werden – in gebührendem Abstand. Die Besucher sollten sich nicht hinsetzen, sondern gehen. Prosaisch verpackt nannten wir das „Wesenberger Weihnachtswandeln“, so mein Blogfreund.
Viele Partner hätten sich bereiterklärt, den Nachmittag mitzugestalten. „Nun hat uns die Wirklichkeit eingeholt, die Weihnachtsvorfreude ist getrübt“, so der Vereinsvorsitzende. Es bleibe zu hoffen, dass der Burgverein im kommenden Jahr wieder etwas mehr Kultur in die Woblitzstadt bringen könne und vor allem dürfe.
das wird euch jetzt hart treffen. Diesmal bleibt unsere Tür im Wesenberger Woblitzweg am Gruselabend geschlossen. Wir haben sie euch immer gern geöffnet und uns mit Süßem vor Saurem bewahrt. Aber dieses Jahr ist ein besonders schweres. Eure Eltern haben euch bestimmt schon erzählt, was es mit Corona auf sich hat. Und das ist kein lustiges Gespenst, sondern ein ungebetener Gast, der uns alle krank machen kann.
Abstand halten hilft, und deshalb würdet ihr diesmal vergeblich bei uns klingeln. Natürlich können wir nicht für unsere Nachbarn sprechen, aber die sehen das hoffentlich genauso. Am besten also, Ihr zieht erst gar nicht los. Wir machen uns nicht nur Sorgen um uns, sondern auch um euch kleine Spukgestalten, um eure Muttis und Vatis. Schließlich wollen wir doch alle gesund bleiben. Lasst die Köpfe nicht hängen, im nächsten Jahr sieht bestimmt alles viel, viel besser aus. Wir freuen uns auf euch hoffentlich zu Halloween 2021.
Einige Wiederaufnahmen und ein neuer Film finden sich in der vor uns liegenden Vorstellungswoche des Wesenberger Kinos von Donnerstag bis Mittwoch. Mit der US-amerikanischen Produktion „The Secret – Traue dich zu träumen“ irgendwo zwischen Drama und Romanze nach dem Selbsthilfebuch „The Secret“ von Rhonda Byrne, das sich auf die Kraft des positiven Denkens konzentriert, bekommt ein von der Kritik nicht gerade mit Lorbeer überhäufter Streifen eine Chance. Am besten, man bildet sich selbst eine Meinung. Ich für meinen Teil bin schon oft genug positiv von Filmen überrascht worden, die Rezensenten zuvor zerrissen hatten.
Unter Filmstarts.de ist zum Inhalt zu lesen: Als wäre der Tod ihres Mannes bei einem Flugzeugabsturz vor vielen Jahren nicht schon schlimm genug gewesen, geht danach im Leben von Miranda Wells (Katie Holmes) alles schief, was nur schieflaufen kann. Die fortan alleinerziehende Mutter dreier Kinder plagen finanzielle Sorgen und als bei einem Hurrikan auch noch ein Ast durch das Dach ihres Hauses stürzt, scheint es so, als hätte sich alles gegen sie verschworen. Da erscheint Bray Johnson (Josh Lucas) auf der Bildfläche und mit ihm hält auch das Glück wieder Einzug in Mirandas Leben. Doch woran liegt es eigentlich, dass Bray ihrem Leben eine neue Wendung gebracht hat? Liegt das an seiner positiven Lebenseinstellung? – Ursprünglich führte Bray ein geheimnisvoller Briefumschlag zu Miranda und ihrer Familie und der hat es ganz schön in sich…
Die städtische Wohnungsgesellschaft Wesenberg will einen Kredit in Höhe von 800.000 bis einer Million Euro aufnehmen, um ihren Wohnungsbestand zu erweitern und weitere Investitionen im Bestand vornehmen zu können. Darüber informierte Bürgermeister Steffen Rißmann auf der gestrigen Sitzung die Stadtvertreter. Letztlich gehe es darum, die Erträge der Gesellschaft zu sichern und zu steigern.
Bei der Abarbeitung der Tagesordnung stimmten die Abgeordneten einer Vorlage zu, das alte, momentan noch genutzte Feuerwehrgerätehaus in der Bahnhofstraße zu einem Mindestgebot von 165.000 Euro zu verkaufen. Das neue Gerätehaus an der B 198 im Gewerbegebiet Am Pump steht unmittelbar vor der Fertigstellung.
Ab kommenden Montag, 26. Oktober, bis zum Jahresende lässt das Nationalparkamt Müritz durch externe Unternehmen Verkehrssicherungsarbeiten entlang der Gemeindestraße zwischen Zwenzow und dem „Familotel Rookhus“ in Wesenberg durchführen. Aufgrund der Baumfällarbeiten kann es zu abschnittsweisen Einschränkungen bei der Begehbarkeit des neuen Wolfspfades (Strelitzius berichtete) kommen.
Wem vor lauter Corona die Lebensfreude ein bisschen abhanden gekommen ist, der ist in der vor uns liegenden Kino-Woche in Wesenberg gut bedient. Zuletzt haben wir hier zu viert in einer Vorstellung gesessen, und das bei dem wunderbaren Film „Love Sarah! Auch wenn dem kulturellen Leben pandemiebedingt droht, demnächst wieder heruntergefahren zu werden, noch sind unsere Tempel geöffnet.
Wesenbergs unermüdliche Kino-Chefin Christian Bongartz hat die Komödie „Es ist zu deinem Besten“ ins Programm aufgenommen. Heiner Lauterbach, Jürgen Vogel und Hilmi Sözer versuchen mit allen Mitteln, ihre ungeliebten angehenden Schwiegersöhne loszuwerden. Obwohl die drei verzweifelten Väter unterschiedlicher nicht sein können, das gemeinsame Anliegen schweißt zusammen. Uns sind schon beim Anschauen des Trailers die ersten Lachtränen gekommen. Keine Frage: Am Wochenende sitzen wir wieder im bestens be- und entlüfteten Lichtspieltheater unserer Woblitzstadt. Ich hoffe, man sieht sich.
Gespielt wird der köstliche Film von Donnerstag bis Sonntag sowie am Mittwoch kommender Woche um 20 Uhr, von Freitag bis Sonntag auch um 18 Uhr. Außerdem im Angebot für Kinder und die ganze Familie der Animationsstreifen „Drachenreiter“, basierend auf dem gleichnamigen Fantasy-Roman von Cornelia Funke, der unter dem Titel „Dragon Rider“ auch international zum Bestseller wurde. Die Vorstellungstermine hier Sonnabend bis Montag um 15 Uhr sowie Donnerstag, Freitag und Mittwoch kommender Woche um 16 Uhr.
Der Wesenberger Burgverein veranstaltet am heutigen Freitag, den 16. Oktober, um 19 Uhr, im Kino der Woblitzstadt eine humoristische ShowLesung mit Karsten Lieberam-Schmidt „Ihr Salat ist nicht angeschnallt“. Dieses Programm wird zum ersten Mal aufgeführt, der Verein ist also Gastgeber der Premiere (Strelitzius berichtete)!
Für die Veranstaltung sind noch Karten zu haben heute von 9 bis 16 Uhr bei der Touristinformation auf der Burg (Tel. 039832 20621) und an der Abendkasse.
Oft genug habe ich mich an dieser Stelle schon verärgert bis entsetzt über den Umgang mit unser aller Muttersprache Deutsch im öffentlichen Raum ausgelassen. Neben dem schludrigen Gebrauch sind es vor allem englische Begriffe, die sie torpedieren und von denen geglaubt wird, dass sie eine höhere Werbewirkung erzielen (Strelitzius berichtete). Gerade gestern bedurfte es längerer Recherchen meinerseits um herauszubekommen, was wohl einen Toilettensitz auszeichnet, der über Quick-Release und ein Wrap-over-Design verfügt. So viel sei verraten: Man muss die Klobrille nicht schnell wieder verlassen… Aber, ich schweife ab.
Es gibt doch noch Beispiele von Sprachakrobatik, die mich freuen und ebenfalls ein paar Strelitzius-Zeilen verdienen. In diesem Fall habe ich gar nicht erst weit fahren müssen, die Wortgewandtheit sprang mich in meiner Heimatstadt Wesenberg in der Straße Vor dem Wendischen Tor an. Hier ist die Mirower Dachdeckerei Krumm derzeit zu Gange und grüßt vom Gerüst mit einen „Guten Dach!“. Dabei werden auf ebenso kurze wie geniale Weise ein freundlicher Gruß und das eigene Gewerk einschließlich Qualität der Arbeit verbunden. Hundert Punkte an den, der sich das ausgedacht hat, auch ich ziehe den Hut, und beste Grüße in die Nachbarstadt. Geht dach, äh, doch!
Alexander Borchard (sitzend Zweiter von rechts) in der Runde bei Markus Lanz. Foto: ZDF
Der Wesenberger Hotelier Alexander Borchard („Borchards Rookhus“) hat das Beherbergungsverbot für Reisende aus deutschen Corona-Risikogebieten als dritten Niederschlag des Jahres für seine Branche nach dem Lockdown und der 60-Prozent-Regelung bezeichnet. „Wir werden erneut auf die Bretter geschickt und hatten eigentlich gehofft, mit zwei blauen Augen davonzukommen“, bemühte Borchard gestern Abend in der ZDF-Talkshow von Markus Lanz Bilder aus dem Boxsport. Nun gehe es an die Existenz.
Sein Hotel beispielsweise sei bis Ende Oktober zu 100 Prozent ausgebucht gewesen. 80 Prozent der Buchungen in den nächsten drei Wochen stammten aus Berlin. Besonders schlimm sei es für ihn und sein Team, dass von den nun erforderlichen Absagen zu 100 Prozent Familien mit Kindern betroffen seien, so Borchard, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Familotel AG ist. Diese hätten nach den anstrengenden letzten Monaten Erholung besonders nötig. Auch seine 45 Mitarbeiter, viele selbst mit Kindern, gingen an ihre Grenzen, was sich in einem hohen Krankenstand widerspiegele. Der Hotelier mahnte politische Entscheidungen mit mehr Augenmaß an.