Die Gemeinde Userin hat einen Fitness-Parcours mit Seeblick auf der Streuobstwiese in Zwenzow eingeweiht. Er steht ab sofort zur Verfügung, wie Bürgermeister Axel Malonek mitteilt.
Die Teilnehmer*innen am in Neustrelitz angesiedelten Projekt „On&Off für 60+ Gemeinsam gegen Einsam“ sind am Mittwoch, dem 1. Oktober, in der freien Natur. Auf vielfachen Wunsch findet eine gemeinsame Herbstwanderung durch die Natur statt. Um 13 Uhr ist Treffpunkt am Parkplatz in Zwenzow, am Ende der Dorfstraße, die in Richtung Wesensberg führt.
Begleitet wird die Gruppe vom Natur- und Landschaftsführer Otto Woit. Es wird den Wolfspfad entlang gehen. Die Strecke ist ca. fünf Kilometer lang. Eine weitere gute Gelegenheit, sich beim Wandern und Erzählen an der frischen Luft und mitten in der Natur gegenseitig kennenzulernen.
Das Projekt möchte Menschen zusammenbringen, die Anschluss suchen oder sich einfach über neue Kontakte freuen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen – ganz ohne Anmeldung oder Verpflichtung. Auch außerhalb von Veranstaltungen kann sich jeder melden, der Fragen und Anliegen hat und sich vorab über des Projekt informieren möchte. Jede*r ist willkommen!
Kontaktdaten
Projektmitarbeiterin: Andrea Apmann Strelitzer Str. 2-4, 17235 Neustrelitz, in den Räumen über Lidl Telefon: 0151 27267837 E-Mail: andrea.apmann@isbw.de
Spatenstich für die Wiedervernässung der Steinstückenwiese: Axel Schümann, Ulf Zimmermann und Dezernent Dr. Sven Rannow (von links). Foto: Barbara Lüthi Herrmann
Güstrower Schlossquell hatte im vergangenen Jahr in Partnerschaft mit dem Müritz-Nationalpark das Moor- und Klimaschutzprojekt „Steinstückenwiese“ mit dem Ziel ins Leben gerufen, ein trockengelegtes Moor im Nationalpark in der Nähe von Mirow wieder zu vernässen. Dazu flossen im Aktionszeitraum 10 Cent pro verkaufter Kiste Güstrower Mineralwasser in den Spendenfonds „Müritz-Nationalpark Moor- und Klimaschutzprojekt“.
Anfang Februar übergab Axel Schümann, Marketingleiter von Güstrower Schlossquell, der Amtsleitung des Müritz-Nationalparks einen Scheck in Höhe von 9.000 Euro. Nun erfolgte der erste Spatenstich und dann die Bauarbeiten zur Wiedervernässung der Steinstückenwiese im Nationalpark.
Das Moorschutzprojekt knüpft an jahrzehntelange Arbeit im Nationalpark an. Denn Moore in Mecklenburg-Vorpommern sind nicht nur ein einzigartiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere, sondern verfügen auch über eine reichhaltige Vegetation. Sie dienen darüber hinaus als wichtiger Klimaschützer, indem sie in ihren Torfkörpern dauerhaft Kohlenstoff aus der Atmosphäre speichern – vorausgesetzt, dass die Moore nicht künstlich entwässert werden. Feuchtigkeit unterbindet weitestgehend eine weitere biologische Zersetzung, sodass kein Kohlendioxid freigesetzt wird. Um diese natürlichen Kohlenstoffspeicher zu erhalten, wurden in den letzten 30 Jahren im Müritz-Nationalpark weit über 2500 Hektar Moorfläche renaturiert.
„Die finanzielle Unterstützung von Projekten des Nationalparks durch Dritte, wie in diesem Fall der Güstrower Schlossquell zu Gunsten einer Renaturierung, sind immer sehr willkommen und sinnvoll,“ konstatiert Amtsleiter Ulf Zimmermann. „Darum sind wir für die gute Zusammenarbeit und das schöne Projekt sehr dankbar, das uns dabei hilft die Arbeit der letzten Jahrzehnte weiter fortzuführen.“
Auf dem Festplatz ist auch das neue Zelt aufgebaut worden, das mit Unterstützung der Gemeinde angeschafft werden konnte. Maik Friedemann und Bernd Schröterhatten es zwei Tage zuvor in Norderstedt abgeholt, nachdem sich die Lieferung verzögert hatte.
„Das war ein sehr schönes Gemeindefest am Sonnabend bei uns“, hat mir die Zwenzowerin Christiane Kurzbuch auf Nachfrage bestätigt. „Am Nachmittag war es richtig voll auf der Festwiese am See, bis zu 400 Leute. Auch aus den anderen Dörfern der Gemeinde Userin waren Besucher da, was uns natürlich freut“, so die Vorsitzende des Kulturausschusses in der Gemeindevertretung. Zum Abend hin bei Disco-Klängen und Feuerwerk seien es ein paar Leute weniger gewesen. „Wir haben halt etliche junge Familien im Dorf, die sich um ihre Kinder kümmern müssen“, erklärte die Mitorganisatorin. „Was ja auch erfreulich ist.“ Am längsten durchhalten würden immer die Dauercamper vom Useriner See, die dann auch beim Aufräumen helfen. Bis um 2 Uhr ging die Party mit DJ Frankie.
Zu den Highlights habe einmal mehr die Kaffeetafel am Nachmittag gehört, zu deren Gelingen traditionell die Frauen des Dorfes mit ihren Backkünsten beigetragen haben. Bewährte Partner im Festprogramm seien auch die Animateure vom Campingpark Havelberge, stellte die Ausschussvorsitzende heraus. Und ein Erfolg sei wieder die Märchenaufführung gewesen, an der Mitwirkende zwischen 6 und 80 Jahren beteiligt waren. Relativ spät, erst im Juli, haben die Proben begonnen. „Wir brauchen den Druck“, so die Zwenzowerin lachend. Diesmal war die Märchenoma hingefallen und hatte alle Märchen durcheinandergebracht.
Am heutigen Morgen gegen 4.30 Uhr befuhr ein 31-Jähriger mit einem VW Crafter die L 25 aus Roggentin kommend in Richtung Zwenzow. Kurz hinter der Ortschaft Roggentin kam der VW beim Durchfahren einer Linkskurve aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab kollidierte frontal mit einem Straßenbaum. In der weiteren Folge kippte der Transporter um und rutschte in den Straßengraben. Der Fahrzeugführer wurde bei dem Unfall schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt und musste von den Rettungskräften aus dem Fahrzeug befreit werden.
Von wegen, in Mecklenburg passiert alles 50 Jahre später. Manchmal können wir Strelitzer sogar Impulsgeber sein. Dieser Tage erreichte mich eine Mail aus dem Landratsamt Pfaffenhofen an der Ilm. Dort war man auf die in meinem Blog abgebildete und beschriebene Büchertauschbox aus Godenswege aufmerksam geworden. Im Rahmen eines Abfallvermeidungskonzeptes wollen die Oberbayern dem Beispiel folgen, war zu erfahren. Natürlich habe ich gern zugestimmt, mein Blogmaterial in eine Präsentation der dortigen Projektmanagerin Klimaschutz und Energie einzubinden.
Handelte es sich bei dem Godensweger Beispiel noch um eine Box Marke Eigenbau, so ist die Gemeinde Userin andere Wege gegangen. Kleine, bunte Büchertempel zieren inzwischen die Ortskerne in Userin und Zwenzow. Gut Ding wollte Weile haben, wie ich von Bürgermeister Axel Malonek erfahren habe. „Wir sind ein gutes Jahr mit dem Projekt schwanger gegangen, so schnell ist die Telekom nicht.“ Der Kommunikationsriese bereitet nämlich in einem Lager in Michendorf bei Potsdam ausrangierte Telefonzellen auf. Zwei davon hat die Gemeinde Userin erworben, bei Steffen Druck in Friedland bekleben und von einem Zwenzower Tischler mit einem Regal versehen lassen. Dann waren noch Fundamente zu gießen, für die Befüllung der Zellen mit Lesestoff haben die Einheimischen gesorgt.
Die Zwenzower und natürlich die vielen Urlauber in der Gegend können sich auf den neuen Spielplatz an der Badestelle des Ortes freuen. Am kommenden Sonntag, den 24. Oktober, ist Einweihung, wie mir Bürgermeister Axel Malonek eben mitgeteilt hat.
Die Feier beginnt um 15 Uhr, Klein und Groß sind gern gesehen. Es gibt Kaffee/Saft und Kuchen.
Andrea Apmann (links) mit Andrea und Alexander Borchard.
Die Neustrelitzer Landtagskandidatin der CDU Andrea Apmann hat sich im Familotel Borchard’s Rookhus zwischen Wesenberg und Zwenzow bei den Hoteliers Andrea und Alexander Borchard informiert, wie der Hotelbetrieb angelaufen ist nach der langen Pandemie-Pause. Bei einem Rundgang konnte sich die Besucherin davon überzeugen, wie liebevoll alles bis ins kleinste Detail durchdacht ist, damit Familien mit Kindern sich wohlfühlen. „Gesorgt wird für die Großen und Kleinen gleichermaßen. Jeder kann sich ungestört zurückziehen und den Urlaub genießen. Gerade nach der langen Zeit mit Kinderbetreuung im Home-Office und Homeschooling haben die Eltern es sich redlich verdient, richtig Kraft zu tanken. Es ist für alles mit erfrischender Herzlichkeit und Fröhlichkeit gesorgt“, so das Fazit von Andrea Apmann. Die neueste Errungenschaft sei ein Bus mit integriertem Indoorspielplatz… „Da wäre man am liebsten selbst Kind, um alles auszuprobieren.“
Das Thema Fachkräfte, die gern mit den Händen arbeiten, sei auch hier wieder ein Thema gewesen. Es gebe Berufe, die in wesentlich kürzerer Zeit erlernbar seien und einen moderneren Ausbildungsinhalt brauchten. Köche würden gerade händeringend überall gesucht. So auch hier. Aufgabe bleibe es, junge Leute für Berufe zu begeistern.
Der Kleinseenbus hält direkt vor der Tür des Hotels, was von den Unternehmern als Luxus empfunden wird. Gut wäre es aber aus ihrer Sicht, wenn die Fahrgäste während ihrer Tour dann noch einiges über die Orte erfahren, die sie gerade ansteuern, an denen sie vorbeifahren. Wichtig sei, dass die „Fahrt ins Blaue“ für die Touristen unvergesslich sei und nicht im Frust ende, weil vielleicht die Vorstellungen vom Zielort andere gewesen seien. Mit den Augen des Urlaubers zu schauen, der unsere Gegend gerade neu entdeckt, helfe zu erfahren, wo immer noch etwas verbessert werden kann, wurde der Landtagskandidatin mit auf den Weg gegeben.
Termin in Zwenzow: Am Großen Labussee soll ein Spielplatz gebaut werden. Von links Kerstin Jürvitz, Tobias Menke, Christiane Kurzbuch, Axel Malonek und Andreas Butzki.
Andreas Butzki, Neustrelitzer Landtagsabgeordneter, zu dessen Wahlkreis auch die Gemeinden des Amtes Neustrelitz-Land gehören, freut sich, dass es nun auch finanzielle Unterstützung für den Neubau bzw. die Sanierung von Spielplätzen im Amtsbereich gibt. Auf Vorschlag der SPD-Landtagsfraktion wurde im Strategiefonds des Landes MV ein Fonds eingerichtet, um neue Spielplätze in den ländlichen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns zu errichten bzw. die bestehenden zu sanieren.
Am vergangenen Freitag trafen sich Butzki, Amtsvorsteher Axel Malonek, zugleich Useriner Bürgermeister, und Bauamtsleiterin Kerstin Jürvitz in Zwenzow an der Badestelle am Großen Labussee. Hier soll ein neuer Spielplatz gebaut werden. Mit knapp 10.000 Euro wird das Vorhaben der Gemeinde Userin gefördert. Mit dabei waren auch Tobias Menke, engagierter Zwenzower Vater, sowie Gemeindevertreterin Christiane Kurzbuch.
Andreas Butzki: „Spielplätze in den Gemeinden sind Begegnungsräume für Eltern und Kinder. Mit diesem Geld können nicht nur moderne kindgerechte Spielplatz-Geräte, sondern z.B. auch Bänke und Fahrradständer installiert werden. Leben und Wohnen in unseren Dörfern wird damit aufgewertet und macht es für junge Familien attraktiver.“
Auch die Gemeinden Blumenholz, Carpin, Grünow und Möllenbeck erhalten jetzt Fördermittel aus dem „Spielplatz-Fonds“. So werden in Quadenschönfeld (Gemeinde Möllenbeck) der Neubau eines Spielplatzes mit 20.000 Euro, in Carpin mit 10.000 Euro gefördert.