Das italienische Restaurant „Da Giovanni“ in Wesenberg wartet zu den Feiertagen mit Köstlichkeiten außer Haus auf, die ab sofort unter 0152 59412788 bestellt werden können.
Weihnachtsmenü (mittags und abends vom 24. bis zum 27. Dezember) für 28 Euro, Bestellungen bitte bis zum 20. Dezember Bruscetta Eine halbe geschmorte Ente oder gebratener Lachs oder gegrilltes Rinderfilet mit Rosenkohl (Lachs mit Blattspinat) und Rosmarienkartoffeln Panna Cotta
Weihnachtsspezialität für 14 Euro Hausgemachte Ravioli, mit Steinpilzen gefüllt und Creme di Parmigiano
Silvesterbuffet (vier bis zehn Personen) für 32 Euro pro Person, zehn Personen 300 Euro, Bestellungen bitte bis zum 28. Dezember Antipastiplatte mit Carpaccio, Tomate/Mozzarella, Vitello Tonnato, frischem Gemüse u.v.m. Pasta mit gebratenen Rinderfiletstreifen, Filets vom Zander auf Gemüse mit Kartoffeln, Tiramisu.
Für die Kleinen bis zu sieben Jahren für fünf Euro Kinderpizza, Spaghetti (Tomate oder Bolognese), Tortellini
Ristorante „Da Giovanni“ Am Hoben 12 17255 Wesenberg
In Wesenberg wird es dieses Jahr am Heiligen Abend in der St. Marienkirche drei Gottesdienste geben: um 17, 19 und um 22 Uhr. Die Personenzahl ist auf Grund der Pandemiebestimmungen begrenzt. Um sich einen Platz zu einem der Gottesdienste zu sichern, müssen sich die Gläubigen im Gemeindebüro, zu den Sprechzeiten oder nach Vereinbarung, ein Kärtchen geben lassen.
In Mirow wird es am Heiligen Abend in der Johanniterkirche ebenfalls drei Gottesdienste geben: um 14.30, 16.30 und 20.00 Uhr. Auch hier ist auf Grund der Pandemiebestimmungen die Personenzahl begrenzt. Im Gemeindebüro müssen Eintrittskarten für einen der Gottesdienste abgeholt werden, um sich einen Platz zu sichern.
Heute wurde Benjamin Bouffee als Kantor in Wesenberg und Mirow eingeführt. Die Pastoren Ulrike und Konrad Kloss haben den Einführungsgottesdienst geteilt, in Wesenberg begonnen und in Mirow beendet. Benjamin Bouffee wird nicht nur die Gottesdienste mit großer kirchenmusikalischer Spielfreude begleiten, er hofft auch, einen sangesfreudigen Chor aufstellen zu können.
Giovanni Prestifilippohofft in seinem Ristorante auf Bestellungen.
Ich muss mal wieder die Werbetrommel für meinen Lieblingsitaliener Giovanni hier in der Wesenberger Siedlung rühren. Es war ja abzusehen, dass der Lockdown verlängert wird, aber die Gastronomen gehören zu denen, die es mit ganzer Härte trifft. Und Giovanni hatte im ersten Jahr des Bestehens seines Ristorante noch nicht mal die Chance, es auf stabile wirtschaftliche Füße zu stellen.
Heute habe ich erfahren, dass die Bestellungen im Restaurant oberhalb der Woblitz nun auch noch gegen Null gehen. Was im Frühjahr beim ersten Lockdown noch ganz gut geklappt hat, funktioniert einigermaßen überraschend nicht mehr. Und so rückt die Existenznot für Giovanni und seine Leute immer näher, eigentlich ist sie schon da. „Ihr müsst unbedingt kommen“, hat mir schon dieser Tage im Vorbeigehen am Gartenzaum der Kellner zugerufen, der gerade eine kleine Wohnung in Wesenberg gefunden hat. Er tat es mit einem Lächeln, aber wahrscheinlich war ihm ganz anders zumute.
Als ich Februar dieses Jahres hier im Blog darüber berichtet habe, dass Wredenhagen als Standort für ein deutsches atomares Endlager in Betracht gezogen wird, hat das erstaunlich wenig Echo bei meinen Lesern gefunden, obwohl die Adresse gleich um die Ecke liegt. 90 mögliche Standorte sind immerhin in Deutschand ausgewiesen, davon 22 in Ostdeutschland. Bis 2031 soll die Endlagersuche abgeschlossen sein.
Da scheint noch viel Wasser durch die Müritz zu fließen, aber alarmiert ist unsereins schon, wenn er beim Einkaufen im „Roten Netto“ in Wesenberg jetzt schon an der Kaufhalle eine riesige Werbetafel für die Deponierung von strahlendem Müll ertragen muss. Natürlich ist da nicht von unserer Region die Rede, sondern von der sorgenfreien Zukunft unserer Ur-Ur-Ur-Enkel und vom gemeinsamen Schreiben des letzten Kapitels der Atomkraft. Dieser Tage wurde in dem Zusammenhang auch schon mal das Tanklager zwischen Wesenberg und Mirow durch die Gerüchteküche gejagt. Holzauge, sei wachsam! Und irgendwo höre ich sogar die Nachtigall trapsen.
November-Blues, und dann noch Corona-Depressionen obendrauf, sind meiner Freundin Ulrike Bodinka fremd. Die Wahlkölnerin mit tief reichenden Wurzeln in Wesenberg hat am Freitag ein Geburtstagsgeschenk eingelöst, sich mit einem guten Bekannten in der alten Heimat aufs Wasser begeben und mir zauberhafte Bilder von der Schwaanhavel nahe der Woblitzstadt geschickt.
„Es war unwirklich schön“, schreibt mir Ulrike begeistert von der Paddeltour. Die Frohnatur samt Familie war zuvor vom pandemiebedingten Karnevalsverzicht am Rhein hart getroffen worden. Im Januar bei Frostwetter wolle sie die Schwaanhavel noch einmal in Angriff nehmen.
Vielleicht ein Tipp auch für andere Blogleser. Ich überblicke längst nicht mehr alle Mitglieder der Strelitzius-Gemeinde, aber etliche Freizeitkanuten sind auf jeden Fall darunter. Und wie der letzte Mohikaner ganz für sich die einheimischen Gewässer erleben, das hat schon was.
Das Wochenende hat alles andere als gut angefangen. Mein Nachbar hat mir heute Nachmittag beim Laubharken erzählt, dass meinem Lieblingsbauern in Wesenberg in dieser Woche 30 schlachtreife Enten und sieben Gänse von der Weide an der B 198 direkt gegenüber der Gärtnerei gestohlen worden sind. Um die 2000 Euro soll der Schaden betragen, den meine guten Mitbürger zu erleiden haben. Wahrscheinlich ist er gar nicht exakt zu beziffern, denn letztlich haben sie das Federvieh über Monate liebevoll gehegt und gepflegt.
Zu den Geschädigten gehören auch etliche weitere Wesenberger, darunter die Holde und meine Wenigkeit, die wir seit Jahren zu den zufriedenen Festtagsbraten-Kunden des Landwirtes und seiner Frau gehören. Deshalb können wir die Verbitterung des Geflügelhalters nicht nur nachvollziehen, sondern sind auch selbst stinksauer, um es mal gelinde auszudrücken. Das ist das Letzte! Weihnachten ist ein Stück weit mehr verdorben.
Im zweiten Quartal des kommenden Jahres beginnt in Wesenberg und den Ortsteilen der Breitbandausbau. Rechtzeitig im Vorfeld werden von der Landwerke M-V Breitband GmbH, die den Zuschlag für die Glasfaserverkabelung erhalten hat, Informationsveranstaltungen für alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger angeboten (Strelitzius berichtete). Das teilte Bürgermeister Steffen Rißmann auf der gestrigen Stadtvertretersitzung mit.
Mehrheitlich gefasst wurde nach kontroverser Debatte der Beschluss über die Erhebung einer Kurabgabe in der Stadt Wesenberg und den Ortsteilen. In der namentlichen Abstimmung votierten vier Abgeordnete gegen die Abgabe, die ab 2021 erhoben werden soll, ein Stadtvertreter enthielt sich und zehn Abgeordnete stimmten dafür. Wesenberg ist die letzte Kommune im Amtsbereich, die eine Kurabgabe einführt. Es werden ab dem nächsten Jahr 1,20 Euro pro Gast und Übernachtung erhoben, wobei Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung ihres 18. Lebensjahres von der Kurabgabe befreit sind. Auch von Großeltern, Eltern, Kinder, Kindeskinder und Geschwister, Ehegatten und deren Kinder von Personen, die in der Stadt ihren Hauptwohnsitz haben, wird keine Kurabgabe erhoben.
Michael Reinstein (Stadtwerke Neustrelitz), Steffen Rißmann (Bürgermeister Wesenberg), Heiko Kruse (Bürgermeister Wustrow), Manfred Giesenberg (Bürgermeister Priepert), Vincent Kokert (Stadtwerke Neustrelitz ) und Henry Tesch (Bürgermeister Mirow, von links. Foto: Amt Kleinseenplatte
Freudig begrüßten die Bürgermeister des Amtes Mecklenburgische Kleinseenplatte in ihrer Runde in dieser Woche in Mirow die Vertreter der Stadtwerke Neustrelitz GmbH als Betriebsführer der Landwerke M-V Breitband GmbH zum Auftaktgespräch „geförderter Breitbandausbau“. Die Zielstellung ist lange ausgegeben, so die Bürgermeister, es geht um die flächendeckende Versorgung aller unterversorgten Adresspunkte.
Alle Beteiligten sind sich einig, die Feinplanung nach Möglichkeit bis zum Mai 2021 abzuschließen. Die Fertigstellung des kompletten Ausbaus für die Projektgebiete MSE 23_13 (Mirow) und MSE 24_24 (Priepert, Wesenberg und Wustrow) wird nach jetzigem Stand für 2023/24 angestrebt. Das Glasfaser-Netz, welches durch die Landwerke M-V Breitband GmbH errichtet wird, ist absolut zukunftssicher und stellt das Medium von heute, morgen und übermorgen im Hochgeschwindigkeitsbereich dar.
Wichtig ist allen Beteiligten, diese Abläufe und Prozesse sorgfältig vorzubereiten. Förderfähig sind laut Bundesförderprogramm alle Adresspunkte, deren Bandbreite weniger als 30 Mbit/s beträgt.Dazu gehört auch, in zukünftigen Einwohner-Informationsrunden darzulegen, wer wie und warum laut Bundesförderrichtlinien an das moderne Glasfasernetz angeschlossen werden kann und wer nach jetzigem Stand nicht davon profitiert. Der Landkreis kommuniziert seinen Breitbandausbau unter https://www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de/Breitband/. Hier finden sich alle förderfähigen Gebiete und Anschlusspunkte.
Förderfähigkeit eventuell selbst prüfen
Sofern eine Adresse als nicht förderfähig abgebildet ist, empfehlen die Bürgermeister, unbedingt eine Breitbandmessung durchzuführen. Zulässig hierzu ist nur die Website der Bundesnetzagentur http://breitbandmessung.de/test. Eine Anleitung zur Durchführung einer Breitbandmessung finden Sie auf www.BreitlandNet.de/Formulare unter dem Reiter „Sonstige Dokumente“. Die Messung muss über ein LAN-Kabel erfolgen und sollte mindestens zu drei, besser vier unterschiedlichen Zeiten stattfinden. Das Ergebnis ist im Anschluss dann unbedingt beim Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im Sachgebiet Breitband zur Prüfung der Förderfähigkeit einzureichen.
Vincent Kokert, Betriebsleiter bei den Stadtwerken Neustrelitz GmbH, erläuterte den Bürgermeistern, dass die Grundlage für die Erstellung des Netzplanes das amtliche Kataster mit den darin enthaltenen Gebäuden ist. In diesem Zusammenhang ergeht der Hinweis der Bürgermeister an die Einwohnerinnen und Einwohner dies jeweils zu überprüfen, da das grundsätzlich nur auf Gebäude mit einer amtlich vergebenen Hausnummer zutrifft.
Der traditionelle Weihnachtsmarkt in Mirow fällt coronabedingt in diesem Jahr aus. Dies gab die Kulturbeauftragte der Stadt Mirow, Ortrud Poltier, auf der jüngsten Stadtvertretersitzung bekannt. Auch Wesenberg hat, wie an dieser Stelle bereits berichtet, seine Rathausweihnacht wegen der Pandemie und den damit verbundenen Auflagen abgesagt.