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Michael Reinstein (Stadtwerke Neustrelitz), Steffen Rißmann (Bürgermeister Wesenberg), Heiko Kruse (Bürgermeister Wustrow), Manfred Giesenberg (Bürgermeister Priepert), Vincent Kokert (Stadtwerke Neustrelitz ) und Henry Tesch (Bürgermeister Mirow, von links. Foto: Amt Kleinseenplatte

Freudig begrüßten die Bürgermeister des Amtes Mecklenburgische Kleinseenplatte in ihrer Runde in dieser Woche in Mirow die Vertreter der Stadtwerke Neustrelitz GmbH als Betriebsführer der Landwerke M-V Breitband GmbH zum Auftaktgespräch „geförderter Breitbandausbau“. Die Zielstellung ist lange ausgegeben, so die Bürgermeister, es geht um die flächendeckende Versorgung aller unterversorgten Adresspunkte.

Alle Beteiligten sind sich einig, die Feinplanung nach Möglichkeit bis zum Mai 2021 abzuschließen. Die Fertigstellung des kompletten Ausbaus für die Projektgebiete MSE 23_13 (Mirow) und MSE 24_24 (Priepert, Wesenberg und Wustrow) wird nach jetzigem Stand für 2023/24 angestrebt. Das Glasfaser-Netz, welches durch die Landwerke M-V Breitband GmbH errichtet wird, ist absolut zukunftssicher und stellt das Medium von heute, morgen und übermorgen im Hochgeschwindigkeitsbereich dar.

Wichtig ist allen Beteiligten, diese Abläufe und Prozesse sorgfältig vorzubereiten. Förderfähig sind laut Bundesförderprogramm alle Adresspunkte, deren Bandbreite weniger als 30 Mbit/s beträgt.Dazu gehört auch, in zukünftigen Einwohner-Informationsrunden darzulegen, wer wie und warum laut Bundesförderrichtlinien an das moderne Glasfasernetz angeschlossen werden kann und wer nach jetzigem Stand nicht davon profitiert. Der Landkreis kommuniziert seinen Breitbandausbau unter https://www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de/Breitband/. Hier finden sich alle förderfähigen Gebiete und Anschlusspunkte.

Förderfähigkeit eventuell selbst prüfen

Sofern eine Adresse als nicht förderfähig abgebildet ist, empfehlen die Bürgermeister, unbedingt eine Breitbandmessung durchzuführen. Zulässig hierzu ist nur die Website der Bundesnetzagentur http://breitbandmessung.de/test.  Eine Anleitung zur Durchführung einer Breitbandmessung finden Sie auf www.BreitlandNet.de/Formulare unter dem Reiter „Sonstige Dokumente“. Die Messung muss über ein LAN-Kabel erfolgen und sollte mindestens zu drei, besser vier unterschiedlichen Zeiten stattfinden. Das Ergebnis ist im Anschluss dann unbedingt beim Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im Sachgebiet Breitband zur Prüfung der Förderfähigkeit einzureichen.

Vincent Kokert, Betriebsleiter bei den Stadtwerken Neustrelitz GmbH, erläuterte den Bürgermeistern, dass die Grundlage für die Erstellung des Netzplanes das amtliche Kataster mit den darin enthaltenen Gebäuden ist. In diesem Zusammenhang ergeht der Hinweis der Bürgermeister an die Einwohnerinnen und Einwohner dies jeweils zu überprüfen, da das grundsätzlich nur auf Gebäude mit einer amtlich vergebenen Hausnummer zutrifft.