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Im zweiten Quartal des kommenden Jahres beginnt in Wesenberg und den Ortsteilen der Breitbandausbau. Rechtzeitig im Vorfeld werden von der Landwerke M-V Breitband GmbH, die den Zuschlag für die Glasfaserverkabelung erhalten hat, Informationsveranstaltungen für alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger angeboten (Strelitzius berichtete). Das teilte Bürgermeister Steffen Rißmann auf der gestrigen Stadtvertretersitzung mit.

Mehrheitlich gefasst wurde nach kontroverser Debatte der Beschluss über die Erhebung einer Kurabgabe in der Stadt Wesenberg und den Ortsteilen. In der namentlichen Abstimmung votierten vier Abgeordnete gegen die Abgabe, die ab 2021 erhoben werden soll, ein Stadtvertreter enthielt sich und zehn Abgeordnete stimmten dafür. Wesenberg ist die letzte Kommune im Amtsbereich, die eine Kurabgabe einführt. Es werden ab dem nächsten Jahr 1,20 Euro pro Gast und Übernachtung erhoben, wobei Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung ihres 18. Lebensjahres von der Kurabgabe befreit sind. Auch von Großeltern, Eltern, Kinder, Kindeskinder und Geschwister, Ehegatten und deren Kinder von Personen, die in der Stadt ihren Hauptwohnsitz haben, wird keine Kurabgabe erhoben.

Weitere Beschlüsse wurden zur Entwicklung des Strandbades „Weißer See“ (Gebäudeplanung) und zum Areal „Quassower Weg/Holländer Baracken“ als Eigenheimstandort gefasst. Erneut ausgeschrieben werden die vier Grundstücke auf dem Gelände der ehemaligen Holzindustrie zwischen Zühlensee und Woblitz. Unter anderem wird die Ausschreibung auf den Internetseiten der Wirtschaftsförderung des Landkreises MSE und des Amtes Mecklenburgische Kleinseenplatte veröffentlicht. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2021.