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Die Bürgerinitiative „Atommüllfreie Müritzregion“ lädt für den kommenden Sonnabend, 8. Februar, um 15 Uhr, zu einem öffentlichen Treffen in die Scheune Bollewick ein. Dort ist derzeit auch eine offizielle Ausstellung zur deutschen Endlagersuche zu sehen. Die Bürgerinitiative hat eine ergänzende Schau aufgebaut.

Im Juli vergangenen Jahres war zu erfahren gewesen, dass Wredenhagen als Standort für das deutsche Atommüll-Endlager in Betracht gezogen wird. Dagegen setzt sich die Bürgerinitiative zur Wehr. Inzwischen werden Befürchtungen immer lauter, dass es auch tatsächlich zur Entscheidung für Wredenhagen kommt.

Eine Blogfreundin aus meinem 30 Kilometer Luftlinie von Wredenhagen entfernten Wesenberg hat mir anhängenden Flyer der Bürgerinitiative mit folgendem Kommentar geschickt: „Ein großer Teil der hiesigen Bevölkerung hat ein ungebrochenes Verhältnis zur Nutzung der Atomkraft. Deswegen ist die Wahrscheinlichkeit eines Endlagers durchaus gegeben. Wenig Menschen, viele alte Menschen mit wenig politischem Engagement, wenig angestammte Bauern, eher Landwirtschaftsindustrie, und Politiker, mehr autokratisch als demokratisch…“ Abgesehen von der Belastung der Bevölkerung, was dann mit dem Wirtschaftszweig Tourismus passiere, Müritz-Region hin oder her, dazu brauche man keine Kristallkugel.

Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat eine Ausstellung entwickelt, in der über den Prozess der Endlagersuche informiert wird. Die Ausstellung wird zur Zeit in Bollewick gezeigt. Foto: BASE