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Alexander Borchard (sitzend Zweiter von rechts) in der Runde bei Markus Lanz. Foto: ZDF

Der Wesenberger Hotelier Alexander Borchard („Borchards Rookhus“) hat das Beherbergungsverbot für Reisende aus deutschen Corona-Risikogebieten als dritten Niederschlag des Jahres für seine Branche nach dem Lockdown und der 60-Prozent-Regelung bezeichnet. „Wir werden erneut auf die Bretter geschickt und hatten eigentlich gehofft, mit zwei blauen Augen davonzukommen“, bemühte Borchard gestern Abend in der ZDF-Talkshow von Markus Lanz Bilder aus dem Boxsport. Nun gehe es an die Existenz.

Sein Hotel beispielsweise sei bis Ende Oktober zu 100 Prozent ausgebucht gewesen. 80 Prozent der Buchungen in den nächsten drei Wochen stammten aus Berlin. Besonders schlimm sei es für ihn und sein Team, dass von den nun erforderlichen Absagen zu 100 Prozent Familien mit Kindern betroffen seien, so Borchard, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Familotel AG ist. Diese hätten nach den anstrengenden letzten Monaten Erholung besonders nötig. Auch seine 45 Mitarbeiter, viele selbst mit Kindern, gingen an ihre Grenzen, was sich in einem hohen Krankenstand widerspiegele. Der Hotelier mahnte politische Entscheidungen mit mehr Augenmaß an.

https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-13-oktober-2020-100.html?fbclid=IwAR3YKMXKQcwxb-HL_SbTMFyFNT18Cikhmj57OaGqRb0FIh02ZD6LKV7VaZs