Auf der Streuobstwiese am Thingplatz in Klein Plasten übergibt Umweltminister Dr. Till Backhaus am morgigen Sonnabend ab 14 Uhr die 1.000 Plakette im Rahmen der 2010 landesweit gestarteten Initiative „Natur im Garten“. „Ich bin immer wieder aufs Neue begeistert, welch durschlagenden Erfolg die ursprünglich aus Niederösterreich stammende Aktion hierzulande hat und wie viele Gartenbesitzerinnen und -besitzer sich beteiligen“, so der Politiker im Vorfeld der Veranstaltung.
Also, mit Frau Zucchino stehe ich auf Kriegsfuß! Freundin Martina hatte sie mir übereignet zwecks Premiere als Gemüsebauer. Die ja nun offensichtlich einigermaßen in die Hose geht. Fachkundige hatten mich noch gewarnt, dass ich vor lauter Ernten gar nicht zum Essen kommen würde und ich irgendwann die zu Riesen neigenden Teile nicht mehr sehen könne. Von wegen, Pustekuchen.
Ein einziges Gewächs hat mir die Neue in meinem Garten beschert, und das auch noch von mickriger Größe. Nachdem es wochenlang unter Wachstumshemmung gelitten hat, habe ich es heute vom Stängel geholt. In der Hoffnung, dass sich seine Mutter, von der Last des Zöglings befreit, doch noch auf weiteren Nachwuchs besinnt. An Zuwendung hat es ihr meinerseits weiß Gott nicht gemangelt. Ich habe ihr ein ruhiges, halbsonniges Plätzchen mit ausreichend Platz zur Entfaltung zugewiesen, mir ihr gesprochen, sie regelmäßig mit frischem Wasser versorgt und bei Regen selbst nachts Nacktschnecken von ihr ferngehalten. Undank ist der Welten Lohn.
Unter dem Thema „Johannislichter – Gartenpraxis zwischen Naturwissenschaft und Poesie“ lädt die Galerie der Alleen in Wustrow in der Kleinseenplatte am kommenden Sonntag, den 26. Juni, erneut zum Tag der offenen Gärten ein. Die Veranstaltung beginnt wie immer in der Galerie in der Dorfstraße 44. Alle Ausstellungsräume sind ab 14.30 Uhr geöffnet.
Die Kleingartenvereinigung Bürgerhorst/Tiergarten in Neustrelitz will am 11. Juni von 9 bis 16 Uhr einen Flohmarkt veranstalten. Dazu können sich noch bis zum 10. Juni Händler melden. Die Veranstalter sind zu erreichen unter der Telefonnummer 0173 6664292.
Das zum dritten Mal geplante und in diesem Jahr endlich mögliche Gartenkulturfest zog am gestrigen Sonnabend zahlreiche große und kleine Besucher*innen in Neustrelitz an. Über den Tag verteilt, kamen weit über 1000 Menschen in den Garten des Kulturquartiers Mecklenburg-Strelitz.
Sie informierten sich an den zahlreichen Ständen über Gärtnerei oder Imkerei, bastelten Ohrwurmhotels aus Blumentöpfen und Pflanzentöpfchen aus leeren Tetrapacks, tauschten Saatgut, stellten eigene Postkarten her, machten Schnupperkurse in Yoga und Kun Fu, lauschten Fachvorträgen oder Kinderlesungen und genossen in der Frühlingssonne kulinarische Leckereien.
Das Programm für das Gartenkulturfest am 14. Mai von 11 bis 18 Uhr in Neustrelitz steht! Kleine und große Besucher*innen können sich auf ein vielfältiges Angebot im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz rund um Themen zur Gartenkultur, Nachhaltigkeit und Achtsamkeit freuen.
Anlässlich des Jubiläumsjahres des Leea widmet sich das Haus in Neustrelitz jeden Monat einem Thema aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie den erneuerbare Energien. Während diese Themen im Leea auf interaktive Weise erlebbar gemacht werden, stellt die Bibliothek im Kulturquartier zu einigen Themen Sondermedienpräsentationen mit ausleihbaren Büchern zum jeweiligen Thema zusammen. Die Medien wenden sich nicht nur an Erwachsene, sondern auch an Kinder. Dabei zeigen wir, dass man sich auf vielfältige Weise mit einem Thema auseinandersetzen kann. So werden viele Zielgruppen gleichermaßen angesprochen.
Viele Belastungen kann man nicht sehen oder riechen. Ob das eigene Brunnenwasser für das Befüllen des Planschbeckens, zum Gießen, als Tränkwasser für Tiere oder sogar zum Trinken geeignet ist, kann man am Labormobil der gemeinnützigen Organisation VSR-Gewässerschutz erfahren. Es hält am Montag, den 9. Mai, auf dem Marktplatz in Neubrandenburg. Wasserproben nehmen Dipl.-Phys. Harald Gülzow und Ehrenamtler Helmut Hartmann von 15 bis 17 Uhr am Labormobil entgegen.
Am kommenden Sonntag, den 8. Mai, öffnen sich um 10 Uhr bei Eintritt zum halben Preis die Tore zum beliebten Pflanzen- und Töpfertag auf dem großen Freiluftgelände im AGRONEUM Alt Schwerin. Ob Stauden, Obstgehölze, Rosen, Heil- und Gewürzpflanzen: das umfangreiche Sortiment der zahlreichen Händler und Kunsthandwerker lässt keine Wünsche offen. Töpfergut, Holz- und Naturdekorationen sowie Accessoires für Haus und Garten runden das reiche Angebot an schönen Dingen ab.
„Wir waren dabei“, schreibt mir meine Neustrelitzer Leserin Susanne Gebühr, die am Sonnabend zur Auszeichnung von engagierten Naturgärtnerinnen und -gärtnern mit der Plakette „Natur im Garten“ auf den Streuobstwieen in Klein Plasten (Strelitzius berichtete) eingeladen war. „Wir wurden herzlich empfangen. Das Gelände war wunderschön herbstlich dekoriert und die fleißigen Landfrauen boten selbstgebackenen Kuchen und Kaffee an. Interessante Stände mit Informationsmaterial, regionalen und gärtnerischen Produkten waren liebevoll hergerichtet. Angenehme Livemusik und geschmückte Tische im Freien und im Zelt rundeten das Bild ab.“
Pünktlich 14 Uhr wurde die mit Spannung erwartete Feier durch die Aktiven von der Initiative „Natur im Garten“ und einer Vertreterin des Landwirtschaftsministeriums eröffnet. Nach einigen interessanten Grußworten ging es an die Verleihung der Gartenplaketten. „Auch wenn es vielleicht manchen Teilnehmern aufgrund der kühlen Temperaturen schon fröstelte, hielten alle aus, denn jeder einzelne Garten wurde von den jeweiligen Begutachterinnen mit warmherzigen Worten beschrieben“, so die Neustrelitzerin weiter.
Es sei erzählt worden von den Freuden des naturnahen Gärtnerns, von der sich entwickelnden Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt, die sich einstellt, wenn man seinen Garten ökologisch bewirtschaftet. Auch dass das ökologische Gärtnern zu mehr Freude und Gelassenheit führen kann und einen ganz anderen, immer wieder neuen Blickwinkel eröffnet. „Rundherum eine wunderschöne Veranstaltung, bei der einmal mehr zum Ausdruck kam, dass jeder Garten einmalig ist, so wie die, die ihn pflegen, eben auch“, betont Susanne Gebühr abschließend. „Herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben!“